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Spieleflaute? 5 PSP-Titel für das Sommerloch


Autor: Denis, Hans, Jakob & Patrick

Kategorie: Spiele
Umfang: 2 Seiten


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PSP Artikel vom 31.05.2011

Gerade in diesem Jahr merken PSP-Zocker das Sommerloch besonders deutlich - im Juni, Juli und August erscheinen kaum bis gar keine Spiele für den Handheld und auch danach ist noch unklar, wie lange wir auf den Nachfolger NGP / PSVita warten müssen. Somit stellt sich der ein oder andere sicherlich die Frage, was er machen kann, wenn er nicht gerade die Zeit mit seinen Freunden im Freibad oder in der Eisdiele verbringt. Wir haben für euch eine Reihe an PSP-Titeln zusammengestellt, mit denen ihr die drohende Spieleflaute im Sommer überstehen dürftet. Allesamt bieten einen durchaus beachtlichen Umfang, sodass euch auch in den kommenden Wochen und Monaten mit eurer PSP wohl nicht langweilig wird.



Pünktlich zum Sommerbeginn 2010 erschien bei uns der erste vollwertige Ableger der Metal Gear Solid-Reihe auf der PSP, welcher dank des Umfangs eigentlich den offiziellen fünften Teil darstellen sollte – wer nämlich wirklich alles erforschen will und sämtliche Missionen mit Höchstwertungen abschließen möchte, der wird sich locker 25 bis 30 Stunden mit dem Spiel vergnügen können. Wer den PSP-Auftritt also bisher verpasst hat, der dürfte also die diesjährige Spiele-Flaute des Sommerlochs zumindest schon einmal eine ganze Weile stopfen können. In Metal Gear Solid: Peace Walker werdet ihr im Jahr 1974 nach Zentralamerika verschlagen und ihr übernehmt dabei die Kontrolle des legendären Naked Snake (Big Boss) - jenem Helden, der die Welt einst vor einem Atomkrieg bewahrte. Snake hat seinem Vaterland den Rücken zugekehrt und „eine Armee ohne Regierung“ in Süd-Amerika aufgebaut. Er wird von Vertretern der Vereinigung „Eine Nation ohne Militär“ beauftragt, verdächtige Aktivitäten in Costa Rica zu untersuchen. Das friedliche Land ist trotz aller Wirrnisse des Kalten Krieges ein Hort der Stabilität inmitten der konfliktreichen Region geblieben – doch der Frieden ist brüchig. Das Gameplay orientiert sich dabei an den bekannten Konsolen-Teilen, doch der PSP-Ableger weiß durch eigene Features zu gefallen: So taucht das aus Metal Gear Solid: Portable Ops bekannte Rekrutierungs-Feature erneut auf und so könnt ihr in den Missionen die Möglichkeit via dem so genannten „Fulton Recovery System“ sämtliches Personal für eure Basis (im Spiel „Mother Base“ genannt) rekrutieren. Dieses setzt ihr dann in verschiedenen Bereichen ein, um eure Einsätze zu erleichtern – so unterhaltet ihr beispielsweise eine technische Abteilung, um neue Waffen und technische Gadgets zu entwickeln. Die medizinische Abteilung kümmert sich um die baldige Genesung der Verletzten während die Kantine für die nötige Verpflegung sicherstellt, was wiederum für die nötige Moral in der Truppe sorgt.

Natürlich werden viele von euch den Sommer mit ihren Freunden verbringen, was aber im Falle von Metal Gear Solid: Peace Walker kein Hindernis darstellen dürfte – im Gegenteil: Ein Großteil der Missionen darf nämlich mit bis zu drei weiteren Freunden gemeinsam bewältigt werden. Gerade im späteren Spielverlauf ist ein gemeinsames Vorangehen durchaus sinnvoll, denn der Schwierigkeitsgrad zieht dann nämlich deutlich an. Das Spiel erlaubt euch aber auch mit bis zu sechs Spielern z.B. in Deathmatch- oder Team-Deathmatch-Matches anzutreten. Damit das Ganze auch ohne lange Ladezeiten geschieht, könnt ihr die optionale Dateninstallation nutzen: Dabei werden entweder 320 MB oder 880 MB auf euren PSP-Speicher gescheffelt, was den Vorteil mit sich bringt, dass zum einen die Funksprüche mit Sound unterlegt werden und zum anderen eben auch die Ladezeiten spürbar kürzer ausfallen. Überhaupt ist die gesamte Technik des Spiels für PSP-Verhältnisse überaus gut umgesetzt worden. Sämtliche Schauplätze wurden mit viel Liebe zum Detail kreiert und erinnern dank dem Dschungel-Setting oftmals an Metal Gear Solid 3: Snake Eater. Nicht selten besucht ihr auch weitläufige Gebiete, die eine herrliche Aussicht ermöglichen und kurzzeitig vergessen lassen, dass man das Spiel auf der kleineren Playstation spielt. Solltet ihr eine besondere Leidenschaft für die Fotografie entwickelt haben, dann könnt ihr die unzählige Details im Spiel mit der spielinternen Kamera festhalten – die Bilder landen dann im XMB-Menü eurer PSP und ihr könnt sie auch jederzeit in Ruhe anschauen und euren Freunden zeigen. Auch der Sound schließt sich dem übrigen Spielniveau an: Vor allem der Soundtrack ist mehr als gelungen und nicht umsonst veröffentlichte Konami diesen als gesonderten CD-Release – ihr könnt einige Stücke allerdings auch auf dem spielinternen Sony-Walkman hören. Ihr seht also, dass ihr mit Metal Gear Solid: Peace Walker den Sommer über eine ganze Weile beschäftigt sein werdet – dank Mehrspieler-Features sogar in geselliger Runde.



Für die meisten ist es wieder soweit, die Sommerferien stehen vor der Tür. Was gäbe es besseres, dies in Videospielform zu feiern, als virtuell gleich wieder in die Schule zu gehen? Wer jetzt nur mit dem Kopf schütteln kann, hat sicher noch nie etwas mit Persona 3 zu tun gehabt. In dem Rollenspiel aus dem Hause Atlus übernehmt ihr die Rolle eines jungen Mannes (oder exklusiv in der PSP-Fassung auch einer jungen Frau), und bewälltigt nicht nur wie in anderen Spielen des Genres eure Feinde, sondern auch euer alltägliches Leben. So spielt das kuriose RPG größtenteils an einer japanischen Schule namens Gekkoukan High. Während ihr hier tagsüber zur Schule geht, euch mit Freunden trefft oder an den zahlreichen Clubs teilnehmt, verwandelt sich das Gebäude um Mitternacht in einen gigantischen Turm, in welchem es nur so von Monstern wimmelt. In den Kämpfen selbst werden die Charaktere von den sogenannten Personas unterstützt, der quasi-Ersatz von Magie in dem Spiel. Diese Personas sind Kreaturen mit verschiedenen Attributen, Stärken und Schwächen, welche bestimmen was für Fähigkeiten euer Charakter besitzt. Spielt ihr lieber einen unterstützenden Charakter, sucht ihr euch eine Persona mit Heilkräften aus und haltet euer Team am Leben, allerdings könnt ihr euch auch genauso gut mit einer eher offensiven Persona ausrüsten und den Monstern euer Schwert über den Schädel ziehen. Da ihr eure Personas allerdings auch während eines Kampfes auswechseln könnt, bietet es sich hier an immer die richtigen Kreaturen griffbereit zu haben. Dies bedeutet allerdings auch dass ihr nicht nur euren Charakter selbst, sondern auch die dazugehörigen Personas aufleveln müsst. Ein wenig Erforschung des Turmes, genannt Tartarus, auf eigene Initiative, ist also angebracht.

Wie oft ihr nachts Tartarus allerdings betretet, bleibt dabei euch überlassen. So kann der Spieler selbst entscheiden wie sein Tagesablauf aussieht. Aufstehen, die Schule besuchen, und danach das Training des Schwimm-Teams der Schule besuchen? Oder doch lieber mit den Freunden in das Einkaufszentrum gehen. Oder vielleicht doch etwas durch Tartarus streifen um die Charaktere aufzuleveln? Grundsätzlich lässt euch das Spiel hier freien Lauf, nur solltet ihr das Erkunden des Turmes nicht zu lange vor euch her schieben, da für gewöhnlich einmal im Monat ein großer Bosskampf bevorsteht. "Wie soll ich das denn alles unter einen Hut kriegen?", fragt sich der geneigte Spieler hier mitunter mehr als einmal. Und genau dies ist der springende Punkt, weshalb wir uns entschieden haben Persona 3 Portable in unsere Top 5 aufzunehmen. Egal ob ihr euch stundenlang in Tartarus rumtreibt, um wirklich jeden Charakter auf seine maximale Stufe zu bringen, ob ihr lieber eure Freundschaft mit den vielen verschiedenen Charakteren vertieft, und so weiter in ihre eigenen Geschichten gezogen werdet, oder doch lieber versucht jede einzelne Persona zu finden und zu fusionieren - ihr habt hier oft mehr Möglichkeiten als Zeit alles zu nutzen. So können aus den ca. 50 Spielstunden welche ihr benötigt um die Story des Spieles zu beenden, locker das doppelte werden. Wer also einen Titel sucht, welcher vielleicht sogar nach dem Sommer noch im Laufwerk seiner PSP rotiert, idealerweise noch ein Rollenspiel-Fan ist und sich nicht vor kreativen und unverbrauchten Szenarios scheut, kann mit Persona 3 Portable im Grunde nichts falsch machen. Dass das Spiel darüber hinaus noch eine, von vielen Fans als eine der großartigsten in dem Genre überhaupt bezeichneten, Story bietet, sei hier sogar mal nur am Rande erwähnt.



Die heißen Monate liegen bereits knapp vor uns, ein günstiger Zeitpunkt mal kurz in sich zu gehen, und zu planen wie man diese viel zu kurze Zeit des Jahres nutzen will. Ins Schwimmbad gehen, mit Freunden im Park grillen, einen Job als Eisverkäufer annehmen oder lieber doch die Karriere als Monster-Jäger einschlagen? Für Menschen mit dieser Denkweise hat Capcom genau das richtige Spiel entwickelt: Monster Hunter. Ein Spiel, dass als Experiment gestartet ist und sich als gigantischer Erfolg entpuppt hat. Zumindest, als der Titel für Sony's Handheld erschien. Im Land der aufgehenden Sonne ist es bereits möglich vier verschiedene Abenteuer unterwegs in der Haut eines Jägers zu erleben. Der neueste Ableger, Monster Hunter 3rd, lässt außerhalb Japans noch auf sich warten, trotzdem können wir uns zumindest an Monster Hunter Freedom Unite erfreuen. In diesem Titel findet man sich im Pokke-Dorf wieder und muss sich als Jäger seinen Lebensunterhalt verdienen. Wie das geht? Man nimmt Jobs von der Dorfältesten oder in der örtlichen Gildenhalle an und erledigt diese. Diese bestehen meist daraus spezielle Gegenstände zu sammeln oder bestimmte Monster zu töten. Das Sammeln der Objekte ist dabei das geringste Problem, denn dies heißt, dass man sich zu einem bestimmten Ort auf der Karte begeben und dort entweder einen Strauch untersuchen, Erze abbauen, Käfer fangen oder fischen muss. Das größere Problem stellen dabei die ganzen Monster, die die Welt bevölkern, dar. Diese können eher harmlos sein und fliehen sofort, sofern sie denn gestört werden. Aber das ist seltener der Fall und gerade die größeren, drachenähnlichen Monster wehren sich heftigst sobald man ihnen an die Schuppen, ans Leder oder auch an die Federn will. Und genau dieser Aspekt ist es, der Monster Hunter diesen besonderen Reiz verleiht, der inzwischen schon mit Titeln wie God Eater oder Lord of Arcana versucht wurde zu kopieren. Aber bisher blieb Capcom's Titel der ungeschlagene Meister, wenn es darum geht gigantische Monster in epischen Kämpfen zu bezwingen.

Doch nicht nur diese epischen Schlachten sprechen für die Qualität des Spiels, es mehrere Stunden zu spielen und immernoch Spaß daran zu haben, tragen aber einen großen Teil dazu bei. Denn wie gut man auch vorbereitet zu sein scheint, ein Kampf mit demselben Monster gleicht nie dem vorherigen und es kann immer etwas unerwartetes passieren, dass einem den sicheren Kill vermasselt. Zudem kommt noch die Tatsache, dass es eine unglaubliche Waffenvielfalt gibt. Mit Schwert und Schild, über Lanzen zu Armbrüsten und Bögen ist alles vorhanden und sobald man sich mit seiner Lieblingswaffe ein wenig ausgetobt hat, kann man einfach eine andere ausprobieren. Zudem kommt noch, dass selbst derselbe Waffentyp verschiedene Modelle hat und um diese zu erstellen gilt es erst einmal die Materialien zu sammeln. Dies wird nur noch durch die enorme Anzahl an Rüstungen getoppt, die man sich aber auch erst einmal zusammengrinden muss. Ein Sammelfieber kommt auf, dass sonst eventuell nur von Pokémon bekannt war und man versucht immer mehr zu finden. Der Spaß kommt durch die Abwechslungsreichen Kämpfe nie zur kurz. Aber selbst dann, wenn man mal keine Lust hat irgendetwas zu jagen ist es möglich sich einfach mal auf der Pokke-Farm umzuschauen und dort Materialien sammeln und sogar welche selbst anpflanzen. Nicht zuletzt kommt auch noch die Tatsache, die Monster Hunter den meisten Ruhm eingbracht hat: Der Multiplayer-Modus. Zwar ist dieser von sich aus nur über Ad-Hoc möglich, aber dies macht schon mordsmäßigen Spaß und lässt die Stunden nur so an einem vorbeirauschen. Mit guten Freunden zusammen kann man mehr als nur ein paar Tage des langen Sommers überbrücken, also ran an die Jagd, sollte euch langweilig sein!
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