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Zubehörtest: Action Replay MAX


Autor: Max Zeschitz

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 1 Seiten


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PSP Artikel vom 18.05.2006



Da hat man sich nach einer langen Zeit des Sparens endlich dazu überwunden das zurückgelegte Geld für den neuesten Titel des edlen Handheldlieblings zu investieren und freut sich auf gemütliche Stunden vor seinem Schmuckstück. Doch wie sollte es anders sein, gelangt man irgendwann an einen Punkt, an dem es einfach nicht mehr so läuft, wie man sich das Vorgestellt hatte. Sei es dieser fiese Endgegner, der schier unbezwingbar scheint, dieses wichtige Item, das man auch nach stundenlangen Versuchen nicht sein Eigen nennen darf oder diese lahme Kiste, mit der es unmöglich ist, ein Rennen zu gewinnen. Kurz gesagt, die bekannten Problemchen, mit denen ein jeder Spieler immer und immer wieder konfrontiert wird. Nachdem man alle Internetseiten durchforstet oder im Forum seines Vertrauens nach Hilfe gefragt hat und trotzdem noch am selbigen Punkt festhängt, verliert der Ottonormal-Zocker schnell die Lust am Spiel. Nachdem bereits für fast alle Systeme Abhilfe durch Schummelmodule geschaffen wurde, soll das wohl bekannteste unter den Mogelmodulen, das Action Replay Max aus dem Hause BigBen nun auch frustrierten PSP-Spielern ein guter Freund werden. Ob der neueste Streich von BigBen Interactive auch in unserem Praxistest überzeugen konnte, wollen wir euch in folgendem Text erläutern.

In einer silbernen Edelstahlbox, die etwa die Größe einer DVD-Hülle hat, befindet sich all das, was uns schon vor dem Kauf versprochen wurde. Da wäre neben einer umfangreichen deutschsprachigen Bedienungsanleitung noch ein schlankes USB-Kabel, das sowohl zur Datenübertragung, als auch zur Aufladung der Akkus genutzt werden kann. Das Herzstück, die Software für das Windows Betriebssystem, ist natürlich ebenfalls enthalten. Außerdem wurde dem Action-Replay-Set auch noch ein MemoryStick mit 64 Megabyte Kapazität beigelegt.


Bevor es losgehen kann müssen wir die mitgelieferte Software in das Laufwerk unseres Computers legen und die Installation starten. Ein paar Klicks und einem kurzen Installationsvorgang später ist das Programm nun einsatzbereit. Nachdem wir nun unser Programm öffnen, sind wir schon mitten im Geschehen und werden auch gleich dazu aufgefordert, ein Update, das aus dem Internet herunter geladen werden muss, vorzunehmen. Natürlich tun wir dies sofort. Doch so wirklich einsatzbereit ist das Programm noch immer nicht. Um einen Vollzugriff auf alle Spielstände zu bekommen, benötigt es erst noch einer Registration auf der Internetseite von Codejunkies. Zwar ist diese Registration nicht zwingend notwendig, erleichtert uns den Umgang mit der Software aber erheblich.

Haben wir erst einmal die Registration vorgenommen, stehen uns alle Türen offen. Schnell merkt man aber, dass es sich bei der Schummelsoftware nicht wirklich um eine Software zum Mogeln handelt, sondern eher um eine Spielstandverwaltung. So hat man entweder die Möglichkeit sich Spielstände von Profispielern herunterzuladen. Diese verstecken sich unter dem Menüpunkt „Powersaves“. Oder man kann auch auf die Saves von Hobbyzockern zurückzugreifen. Während die Auswahl der „offiziellen“ Saves noch sehr mager ist, sieht es bei den „Community-Saves“ ganz anders aus. Zu fast jedem Spiel steht mindestens ein Speicherstand zur Verfügung. Das passende Savegame zu finden, ist ein leichtes Unterfangen. Nachdem man den Anfangsbuchstaben des Spiels ausgewählt hat, gelangt man in ein Untermenü, in dem man nun die Region oder den Spielfortschritt auswählen kann. Ein simples Bewertungssystem trägt dazu bei, dass man auf Anhieb einen geeigneten Spielstand findet. Fünf Sterne stehen für einen hervorragenden Speicherstand während die Qualität bei abnehmender Sternenzahl nachlässt. Nach der erfolgreichen Suche kann man die Daten entweder direkt auf die PSP oder auf die Festplatte des Computers übertragen.

Um andere Spieler an seinen Erfolgen teilhaben zu lassen, besteht zudem die Möglichkeit eigene Spielstände in die Datenbank von Codejunkies zu laden.

Haben wir die gewünschten Saves auf unsere PSP transferiert, finden wir uns schnell in dem schlicht gestalteten Hauptmenü wieder. Ein kurzer Blick reicht schon, um festzustellen, dass die Software noch mehr bietet, als eine Savegameverwaltung. Da wäre zum einen noch ein Punkt für die Videokonvertierung. Man wählt kurzerhand die zu konvertierende Videodatei aus, stellt die gewünschte Konvertierungsqualität und die Bildschirmanpassung ein und nach einer, je nach dem, wie groß das Video und wie schell unser PC ist, kurzen Konvertierungs- und Kopierzeit befindet sich das Video im Menüpunkt „Video“ unserer PSP wieder.

Ebenso ist es möglich, Musik auf die PSP zu übertragen. Auch dies geschieht komplett automatisch, nachdem man die Musiktitel ausgewählt hat. Um mehr Ordnung auf dem MemoryStick zu schaffen, kann man die Lieder auch in verschiedene Ordner kopieren (lassen).

Lässt die Videokonvertierung und Musikübertragung kaum Wünsche offen, so ist die Bilderverwaltung weniger ausgereift. Zwar wird einem die Möglichkeit geboten, das Bild vom Programm in die gewünschten Maße strecken zu lassen, leider aber finden sich die Fotos nicht im Digitalkamera-Bilder Ordner wieder.

Fazit:
Frustrierte Zocker werden das Action Replay Max schon nach kurzer Zeit in ihr Herz schließen. Durch die Möglichkeit, dass jeder Käufer seine eigenen Spielstände bereitstellen kann, bleibt man immer auf dem neuesten Stand. Auch das Problem der richtigen Videokonvertierung wird durch die Software behoben. Lediglich der Preis der Software ist eine Sache für sich. Zwischen 40€ und 50€ muss man ausgeben, wenn man sich das Pack inklusive einem 64MB MemoryStick zulegen möchte.


Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an BigBen Interactive für die freundliche Breitstellung des Rezensionsexemplars
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