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Brooklyn Zusatzakku


Autor: Kevin Jensen

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 1 Seiten


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PSP Artikel vom 23.02.2006



Technik ist doch was wunderbares, kaum erstrahlt ein neuer Stern am Firmament, so wachsen die Zubehörprodukte wie Pilze aus dem Boden. Wir waren wieder vor Ort und berichten live aus dem Walde. Die neuste Produktpalette im überlasteten Testlabor sind die Accessoires aus dem Hause Brooklyn. Da auch das Thema Stromversorgung in aller Munde ist, wollen wir euch den passenden externen Zusatzakku nicht vorenthalten.

Zunächst betrachten wir das gute Stück rein optisch und stellen die berühmte Frage á la Obi Wan: „Dann wollen wir doch mal sehen was du für einer bist, mein kleiner Freund?!“. Schlicht, schmal und in edlem schwarz kommt er daher. Auf der Frontseite klafft uns das Herstellerlogo entgegen und auf der Rückseite erwarten uns die diversen Qualitätssiegel. Sogar kleine grüne Lichter sind angebracht und eigentlich fehlen nur noch die typischen Piepsgeräusche aus dem Kasten und man könnte meinen in der Zukunft gelandet zu sein. Kehren wir von den Weiten der Galaxis zurück auf die Erde und kommen nun mit knallharten Fakten auf den Tisch.

Ein immenser Vorteil gegenüber vielen anderen Akkus versteckt sich schier schüchtern auf der Seite des Akkus und wurde zuvor schon angedeutet. Damit ist nicht der Eingang für das Ladekabel gemeint, sondern eine Ladestandsanzeige, die per Knopfdruck aufgerufen werden kann. Vier kleine LED-Anzeigen im obligatorischen grün präsentieren somit den aktuellen Ladestand in 25er Prozentschritten. Meiner Meinung nach sehr dienlich.

Neben dem Akku an sich findet man als Packungsbeilage noch das direkte Verbindungskabel vom Akku zur PSP, welches frei entfernbar ist. (Anm. d. Red.: Vorsicht nicht verlieren oder verschlucken!)
Zum Befestigen des Akkus gibt es noch einen kleinen Plastikbeisatz, den man mühelos an der Rückseite der PSP anmontieren kann, damit man den Edelhandheld auch während der Akku angebracht ist genutzt werden kann. Stolze 3600mAH geballte Power stecken in diesem schmalen Gerät und nach Adam Riese hat man somit doppelt soviel Saft, wie mit dem Originalakku aus dem Hause Sony. Da es sich um einen externen Akku handelt könne man rein logisch die Betriebsdauer auf das dreifache hinauszögern. In der Praxis sieht dies leider etwas anders aus. Der Akku wird nicht genutzt, um die Playstation Portable direkt mit dem begehrten elektrischen Elementarteilchen zu versorgen, sondern dieser macht erst den Umweg in den internen Akku. Wer ein wenig im Physikunterricht aufgepasst hat wird also feststellen, dass es sich hierbei um eine Milchmädchenrechnung handelt und beim Transfer Energie verloren geht. Tatsächlich kann man mit dem Externen Akku die Betriebsdauer der PSP (Also mit vorher völlig aufgeladenen Akku) nicht verdreifachen, sonder es beläuft sich eher auf eine 1½-fache Wiederaufladung. Vorteil des Li-Ionen-Akku ist, dass die Lebensdauer mehrere Jahre beträgt und diese unabhängig von der Zahl der Ladungszyklen ist. Nachteil wiederum ist, dass diese Art von Akku im Laufe der Nutzung nach und nach an Kapazität verliert. Eine Faustregel besagt, dass Li-Ionen-Akkus nach 3 Jahren etwa 50% ihres Fassungsvermögen einbüßen. (Anm. d. Red.: Doch wie man unsere Handheldfans kennt, warten sie dann schon aufs sehnlichste auf den PSP-Nachfolger.)


Was wir in der Testphase (ca. 1 Monat) feststellen konnten, ist das der Akku bei Nichtgebrauch relativ schnell seine Ladung verliert. Nutzt man ihn im Rucksack als Reserve, falls die PSP noch in dieser Woche aufgeladen werden soll, so ist es wunderbar. Doch darüber hinaus könnte es kritisch werden und der Akku sollte wieder aufgeladen werden. Hier wird erneut der praktische Nutzen der Lade-LEDs deutlich. Doch wer will schon mit seiner PSP auf Überlebungstour gehen und verbraucht den Strom des geladenen Akkus nicht rasch?

Connectivity war das Schlagwort der letzten Jahre und auch hier hat sich Brooklyn was Nettes einfallen lassen. Nutzt man beispielsweise den externen Akku, um die separat erhältliche Ladestation zu betreiben, so erhält man quasi eine mobilen DVD-Spieler mit Lautsprechern. Die Vidis Ladestation zum Aufladen des Akkus dient nämlich zusätzlich als Ständer für die PSP zur Präsentation von UMD-Filmen, Bildern, Kurzvideos etc. Dieser muss üblich über eine externe Stromversorgung betrieben, kann aber auch mobil mit besagter Hilfe des Akkus genutzt werden.

Fazit:
Der günstige Preis, der bei diversen Händlern zwischen 10 und 20 Euronen gehandelt wird ist ein eindeutiges Verkaufsargument. Dazu kommen noch die genannten Vorteile der Ladeanzeige und dem Nutzen für Ladeschalen mit Lautsprechern, etc. Die Verarbeitung ist gut, nur die Wärmeisolierung könnte besser sein, denn beim Ladevorgang sollte man diese einberechnen. Die Nachteile von Li-Ionen-Akkus dürfen auch bekannt sein, sodass der persönlichen Einschätzung fast nichts mehr im Wege steht. Doch bei dem Preis-/Leistungsverhältnis kann man fast nichts falsch machen.

Kevin Jensen [Iceman] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Brooklyn für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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