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Zubehötest: Flexible Hand Grip


Autor: Max Zeschitz

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 1 Seiten


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PSP Artikel vom 25.04.2006

Als Konsolen- bzw. Handheldfreund steht man nicht ständig nur vor dem Problem, welches Spiel als nächstes einen Platz in der Sammlung finden soll, sondern ebenso, mit welchem Zubehörteil man etwas mehr Pepp in das tägliche Spielerlebnis bringen kann. Vor allem bei zweiterem steht man nicht nur vor der Entscheidung, ob man sich ein Zubehörteil von Hersteller X oder Hersteller Y zulegen möchte. Ist es überhaupt lohnenswert ist, es sich anzuschaffen? Zubehör wie etwa eine Displayschutzfolie oder eine Schutzhülle lassen sich in jeder noch so dunklen Zockerabsteige finden, während man kleinere Spielereien, wie einen passenden Griff eher seltener zu Gesicht bekommt. Ob auch Skeptiker einen näheren Blick wagen dürfen und ob das Spielvergnügen mit dem Flexible Hand Grip von Lik-Sang wirklich steigt, wollen wir euch im folgenden Test erläutern.

Nimmt man den Flexible Hand Grip in die Hand, nachdem man ihn aus seiner Plastikverpackung genommen hat, so fällt einem das an den allseits bekannten Playstation Dual Shock Controller angelehnte Design sofort ins Auge. An der linken und rechten Seite des Grips befindet sich jeweils ein Gummipad, das für mehr Komfort beim Spielen sorgen soll. Des Weiteren befinden sich oben und unten zwei Plastikstäbe, die die PSP später fixieren. Besonders schön für Bus, Bahn und genervte Eltern ist auch, dass der Hersteller den Kopfhöreranschluss freigelassen hat. Mehr Mobilität wird durch einen Mechanismus geboten, der es erlaubt beide Seiten des Grips zusammen zu schieben.



Ausgepackt, angeschaut und ausprobiert - Wir schnappen uns also gleich mal unseren kleinen Handheld und verheiraten ihn gleich mit unserem neuesten Schmuckstück. Hier tut sich auch schon das erste Problem auf. Jedes mal, wenn man sein rund 200€ teures Spielzeug in den Grip einsetzt, ist man den Tränen nahe. Denn die oben genannten Hartplastik-Stäbchen üben einen relativ hohen Druck auf das Gehäuse der PSP aus, so dass es schnell zu tiefen Kratzern im Gehäuse kommen kann. Hier ist also äußerste Vorsicht geboten! Hat man die PSP nach einigem Drücken und Schieben endlich eingespannt, geht der Spielspaß richtig los. Sollte man zumindest glauben. Sicherlich benötigt es einige Zeit, bis man sich an die neuartige Form und das zusätzliche Gewicht von etwa 95 Gramm gewöhnt hat, doch trotzdem merkt man auch nach einigen Stunden Spielzeit keine große Erleichterung beim Spielen. Lediglich bei Rennspielen, in denen man sein Gefährt mit dem Analog-Stick steuern möchte, fällt eine wirkliche Veränderung auf. Glücklicherweise kann man die UMD auch wechseln, während der Grip angebracht ist. Somit können Kratzer durch häufiges Montieren und Demontieren vermieden werden.

Fazit:
Der Grundgedanke hinter einem solchen Grip ist eigentlich nicht schlecht, die Umsetzung schon eher. Am Spielspaß ändert sich, bis auf den Punkt, dass man den Analog-Stick nun besser erreicht, nicht viel. So muss jeder selbst entscheiden, ob er rund 6,50€ für ein Zubehörteil ausgeben möchte, das man nicht zwingend braucht und im Regelfall schnell wieder im Schrank verschwinden wird oder ob man sich weiterhin mit der falschen Platzierung des Analog-Nubs abfinden kann. Eine nette Spielerei für Zwischendurch ist der Flexible Hand Grip aber allemal.

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Lik-Sang für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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