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PSP-Navi im Test: Go!Explore


Autor: Max Zeschitz

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 2 Seiten


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PSP Artikel vom 07.07.2008


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Seid Ihr schon einmal orientierungslos durch die Welt geirrt ohne Chance auf Rettung? Habt ihr auch einfach das Problem, dass ihr selbst nach dem 20. Besuch eines Verwandten oder guten Freundes immer noch nicht genau wisst, wo ihr eigentlich hinfahren müsst, oder besser gesagt: Wie ihr überhaupt hinkommen könnt? Nun soll für alle PSP-Besitzer ganz schnell Abhilfe geschaffen werden, mit Sonys exklusiven Go!Explore welches erstmals letztes Jahr auf der Games Convention 2007 in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist. Das uns vorliegende Leihexemplar von Go!Explore entspricht zwar nicht exakt dem, das auch im Handel angeboten wird, bietet jedoch selbige Funktionen. Leider können wir aber trotzdem nicht genauer auf die Funktionen der KfZ-Halterung eingehen, da diese in unserem Pressekit nicht vorhanden war, wir versuchen jedoch, diesen Teil des Berichts zu gegebenen Zeitpunkt nachzuliefern.

Let’s get started!
Hat man den GPS-Adapter in schickem Chrom-Look vor sich liegen, hat man den schwierigsten Part bereits überstanden. Wirkliche Tücken sind bei der ersten Inbetriebnahme nicht zu erkennen. Einfach die UMD mit der Software in den Schacht und den Adapter mit Hilfe der Schraube an der Oberseite des Handhelds montieren und es kann losgehen. Dabei ist zu beachten, dass die besagte Schraube das Zubehör nur dann wirklich fest hält, wenn man es an eine PSP mit der Versionsnummer 2000, also einer Slim & Lite, anbringt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Auch bei der „alten“ PSP bietet Go!Explore den kompletten Funktionsumfang, ist jedoch nicht ganz so komfortabel bei der Justierung.

Beim ersten Starten des Programms, das übrigens die Firmware 3.80 voraussetzt, wird man gleich zu Beginn gefragt, ob man diverse Inhalte der UMD auf den MemoryStick kopieren möchte. Wer nun nur einen kleineren Speicher zur Verfügung hat, kann auswählen, nur einen Teil der Daten zu übertragen. Jene, die sich den kompletten Inhalt (wie empfohlen) gleich zwischenspeichern möchten, müssen mindestens mit einem zwei GigaByte-Stick ausgestattet sein – 1.212 Megabyte umfassen die Daten im Gesamtpaket. Diese Installation ist recht zeitaufwändig und nimmt je nach Menge der zu kopierenden Dateien sehr viel Zeit in Anspruch. Noch einmal: Das Kopieren der Daten ist eine optionale Möglichkeit, um die Stabilität des Programms zu erhöhen. Auch mit einem 32 MegaByte Stick wird man das Zubehör in vollem Umfang nutzen können.



Nicht immer wirklich intuitiv
Sämtliche Hersteller von Navigationssystemen preisen ihr Produkt in der Regel immer mit einer „leichten und intuitiven Handhabung“ an. Bei Sonys Go!Explore ist dies leider nicht immer der Fall; doch der Reihe nach. Hat man die Installation der Daten vorgenommen (oder sie übersprungen), so findet man sich in einem klar gegliederten Hauptmenü mit vier Buttons wieder. Diese sind mit großer Schrift und einem Symbol bestückt, sodass sie auch von einer gewissen Entfernung aus erkannt werden können. Der erste Punkt im Menü nennt sich „Finden & Los“. Daneben gibt es noch „Karte erkunden“, „Meine Daten“ und „Einstellungen“.

Die Zieleingabe erfolgt wirklich sehr simpel. Klickt man den Punkt „Finden & Los“ an, so erscheint auf dem Bildschirm ein Adressfeld. Nun kann angegeben werden, in welchem Land sich das Ziel befindet. Im Anschluss daran gibt man den Namen der Stadt ein, den Straßennamen und die Hausnummer. Dabei hilft Go!Explore kräftig mit. Es vervollständigt die Namen so bald dies möglich ist und blendet jene Buchstaben auf der Tastatur aus, welche für die Eingabe des möglichen Ortes nicht von Nöten sind. Beginnt man die Eingabe mit einem H und sucht nach Heidelberg, so schließt das Programm sofort sämtliche Buchstaben aus, die nicht an zweiter Stelle kommen dürfen/können. Sind genügend Buchstaben vorhanden, was bei Heidelberg ab „Heidelber“ der Fall war, so schlägt uns das Programm einige Möglichkeiten vor, die wir nur noch anklicken müssen. Selbiges ist bei der Eingabe von Straßennamen der Fall.

Hier ist den Programmierern jedoch auch ein kleiner Fehler unterlaufen. Denn in Deutschland gibt es sehr wohl Städte, die einen Umlaut im Namen tragen. Möchte man einen Freund in Würzburg besuchen, so erscheinen nach dem Klick auf das W kein Ü, sondern nur noch ein U und diverse andere Buchstaben. Würzburg wird in diesem Falle zu Wurzburg. Nicht wirklich schön, aber erträglich.

Eine andere Art, sich ein Ziel zu suchen bzw. einen Punkt zu finden, ist die Eingabe von Koordinaten. Im täglichen Leben wird dies jedoch für kaum jemanden von Nöten sein, wenn er nicht gerade per Google Earth eine schöne Wiese ausgespäht hat und diese schnellstmöglich aufsuchen möchte. Außerdem bietet das Programm die Möglichkeit, direkt die schnellste Route nach Hause herauszufinden. Dafür muss jedoch im Voraus die heimische Adresse eingegeben werden.

Von A nach B über C
Ein Problem von Go!Explore ist die fehlende Funktion, ein Zwischenziel direkt einzugeben. Zwar ist dies grundsätzlich möglich, muss jedoch manuell durch ein Scrollen über die Karte vorgenommen werden. Dies kostet nicht nur Zeit, es ist zudem auch noch wenig intuitiv und oftmals ungenau. Möchte man also zum Beispiel von Bremen los fahren, Freunde in Nürnberg an einer bestimmten Adresse abholen und dann weiter nach Italien fahren, so gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder gibt man die Adresse in Nürnberg als Ziel an und ändert dieses dann, sobald man in diesem Fall die Freunde eingeladen hat, oder man scrollt mit dem Fadenkreuz über die komplette Karte bis man am entsprechenden Punkt angekommen ist und markiert diesen als so genannten „Wegpunkt“. Wegpunkte haben jedoch den unschönen Nebeneffekt, dass sie nur beschränkt wirklich genau zu platzieren sind und gerade in fremden Städten wäre es schön, genau vor die Haustüre gelotst zu werden. Eventuell kann man dies mit einem kommenden Update ergänzen, ob dies jedoch in Planung ist, kann derzeit nicht gesagt werden.

Shoppingtour, Werkstatt oder Theater?
Die Funktionen eines Navigationssystems gehen schon lange über ein „bringe mich dort hin“ hinaus und da macht auch Go!Explore nichts anders. Man kann sich nach Auswahl automatisch Symbole auf der Karte anzeigen lassen, welche für Werkstätten, Einkaufsmöglichkeiten, Parkplätze, Sehenswürdigkeiten und mehr stehen, kann sich jedoch auch von seiner aktuellen Position aus zu einem dieser Punkte lotsen lassen. Schön ist, dass zum Beispiel auch kleinere Restaurants aufgezeigt werden, die erst vor kurzer Zeit ihre Eröffnung feierten.

Auch außerhalb des Fahrzeugs nie mehr planlos unterwegs!
Erste Ankündigungen deuteten schon darauf hin, dass Go!Explore nicht nur für Autofahrer interessant ist, auch auf dem Fahrrad oder zu Fuß soll das Programm seine Vorteile beweisen können. In einem Untermenü kann man über wenige Knopfdrücke die Fortbewegungsart bestimmen. Ist man mit dem Fahrrad unterwegs, so werden automatisch alle Autobahn-Möglichkeiten außer Acht gelassen. Ähnlich sieht es aus, wenn man als Fußgänger durch die Gegend streift. Doch auch, wenn man im Auto sitzt kann man selbst bestimmen, ob man die Autobahn meiden möchte, Mautstraßen auslassen will oder die Überfahrt mit einer Fähre scheut. Natürlich gibt es auch die Auswahlmöglichkeit zwischen der schnellsten, der kürzesten und der günstigsten Strecke.

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