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Kommentar: Impuls aus Japan


Autor: Jakob Koch

Kategorie: Kolumnen
Umfang: 1 Seiten


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PSP Artikel vom 17.09.2010



Nach der E3 2010 fragten sich viele, ob die PSP bei Sony überhaupt noch eine großartige Rolle spielt – nach der US-Spielemesse war die Ernüchterung sowohl hinsichtlich neuer Spiele als auch neuer Hardware groß. Die Verkaufszahlen der PSP in den USA machen deutlich, dass die Lage im Westen auch nach wie vor nicht anders aussieht: Der Sony-Handheld findet sich regelmäßig auf dem letzten Platz der Hardware-Charts wieder und auch Spiele-Hoffnungen wie Metal Gear Solid: Peace Walker konnten nur kurzzeitig für Erfolge sorgen. Auf der gamescom 2010 wurde die Misere der PSP dann noch deutlicher: Selbst Sony hielt sich zurück und zeigte nur wenige Titel in der Öffentlichkeit. Zwar machten auf der Messe in Köln neue Gerüchte zur PSP2 die Runde, wirkliche Hoffnungen auf einen baldigen Generationswechsel kamen aber trotzdem nicht auf. Die PSP scheint vor allem im Westen bereits das Zeitliche gesegnet zu haben...



Dabei steht diesen Herbst doch die ein oder andere Neuerscheinung an, die sogar Nicht-PSPler endlich mal wieder neidisch aufhorchen lassen: So locken Titel wie Valkyria Chronicles II, Phantasy Star Portable 2 oder Kingdom Hearts - Birth by Sleep sicherlich den ein oder anderen PSP-Neukunden an. Auch God of War: Ghost of Sparta, Ace Combat: Joint Assault, Zettai Hero Project und EyePet PSP haben sicherlich Hit-Potenzial.

Doch dass 2010 noch nicht das Ende der aktuellen Generation bedeutet, zeigt in diesen Tagen die Tokyo Game Show (16. bis 19. September): Auf der asiatischen Spielemesse wird deutlich, welche Rolle der Sony-Handheld vor allem in Japan spielt. Stolz ließ Sony verlauten, dass man von der PSP seit dem Launch vor sechs Jahren 15 Millionen Geräte im Land der aufgehenden Sonne verkaufen konnte. Beachtlich wenn man bedenkt, dass Wii (10 Mio) und PS3 (5,5 Mio) hinterherhinken – auch wenn der DS in Japan mit 31 Millionen verkauften Geräten das Maß aller Dinge darstellt, haben vor allem 3rd-Party Hersteller die PSP ins Herz geschlossen.



Sei es Square Enix, Sega, Namco Bandai oder auch Capcom: Der Markt in Japan bietet für PSP-Titel enormes Potenzial. Als bestes Beispiel wird auch von Sony gerne Monster Hunter Portable 2nd G genannt, welches sich insgesamt knapp vier Millionen Mal verkaufen konnte. Dass da die Erwartungen beim Nachfolger noch weiter gehen, dürfte sich von selbst verstehen. Auf der Tokyo Game Show wurden Exklusivtitel wie Dissidia Duodecim: Final Fantasy oder auch Valkyria Chronicles 3: Unrecorded Chronicles für die PSP angekündigt. Darüber hinaus lassen weitere Spiele auch die Herzen im Westen höher schlagen. Wieviele der Japano-Spiele es letztlich zu uns schaffen bleibt zwar abzuwarten, aber bereits jetzt zeichnet es sich ab, dass wir den einen oder anderen Titel davon bekommen.

Nach den enttäuschenden Messen in Los Angeles und Köln zeigt die Spielemesse in Tokio, dass die PSP noch längst nicht tot ist. Auch PSP’ler hierzulande sollten ihren Handheld noch nicht endgültig im Schrank verstauben lassen – denn wie heißt es so schön: Das Beste kommt zum Schluss.

Jakob Koch für PlaystationPortable.de
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