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Zubehörtest: MAX Media Kit


Autor: Kevin Jensen

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 1 Seiten


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PSP Artikel vom 20.04.2006


Alle Welt lobt die Multimedia Features der Playstation Portable. Egal ob als portabler Videoplayer, Musikplayer oder zur einfachen Bilderpräsentation, alles ist drin und die Daten müssen lediglich von der Festplatte des Rechners auf Sonys Edelhandheld. In vielen Fällen mag dies zwar kein Problem sein, doch spätestens bei der Formatierung von Video- oder Bilddaten geraten einige ins Schwanken. Welche Ordner müssen auf dem Memory-Stick erstellt werden, um Fotos anzuzeigen? Welche Formatvorgaben habe ich bei den Videos? Welche Musikstücke kann ich nutzen?



Fragen über Fragen, die in ausführlichen Tutorial schon zu genüge beantworten wurden und dennoch die Antworten für manch einfache Gemüter zu kompliziert sind. Bigben Interactive hat es sich zur Aufgabe gemacht diesen Problemen Einhalt zu bieten. Mit dem MAX Media Kit kommt ein kleines Päckchen mit großer Wirkung. Die Software-Lösung soll nicht nur zur einfachen Verwaltung PSP spezifischer Daten dienen, sondern bietet zudem Möglichkeiten zur optimalen Konvertierung von Dateien.

Das Päckchen an sich bietet folgenden Inhalt: Eine Max Media PC Software-CD, eine Max Media PS2 Software CD, ein Mini-USB zu USB Kabel und ein Memory Stick mit 128MB Speicherplatz. Kleines Manko: MAC-Besitzer werden wohl nicht zum Zuge kommen.



Die Installation am PC ist Kinderleicht und in nur wenigen Minuten getan. Sogar ein automatisches Update wird direkt nach dem Installieren getätigt, sofern man mit der weiten Welt des Internets verbunden ist. Danach kann es sofort mit der Verwaltung diverser Multimedia-Dateien begonnen werden. Die übersichtliche Software ist einfach nach den verschiedenen Media-Optionen gegliedert. In der Hauptmenüleiste können die Punkte „Video“, „Musik“, „Images“ und „Saves“ angewählt werden. Sofern die Playstation Portable nun via USB-Anschluss am PC oder Notebook angeschlossen ist kann man direkt mit der Datenübertragung beginnen.

Licht, Kamera, Action!
Wählt man die Video-Optionen der Software so hat bekommt man auf der linken Seite erst mal eine übersicht der eigen Filmdaten, die zunächst ausgewählt werden sollten. Dazu genügt ein kurzer Klick auf den „Add-Button“ und schon navigiert man durch den Browser und sucht gespeichertes Filmmaterial. Auf der rechten Seite des Softwarebildschirms sieht man alle schon auf der PSP befindlichen Videodateien und kann diese entweder löschen oder auf die Festplatte kopieren, um Platz zu schaffen für Neues. Hier kommt die Konvertierungsoption zu tagen. Denn zwischen den Navigationsfenstern findet man auch die Option Videodaten speziell für die PSP-Bedürfnisse zu konvertieren. Es kann eingestellt werden, welche Qualität das Video haben soll, welche Bildschirmauflösung egal ob 4:3 oder doch 16:9. Je nach Firmware der PSP kann man entweder die Videos im MPEG4-Format oder ab FW 2.0 auch im AVC-Format speichern lassen. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung hängt von den jeweiligen Optionen ab und bewegt sich im Rahmen der Standards. Einige Klicks genügen und der Film ist direkt abspielfertig auf der PSP. Die optische Qualität hingegen ist gar nicht so übel, etwas mehr Kompression wäre je nach Memory-Stick eventuell gewünscht. Denn auch mit 128MB Speicherplatz, die dem Set beiliegen hat man nicht die großen Video-Möglichkeiten. Kurzer Trailer von Kinofilmen kein Problem. Doch wer seine zweistündigen Urlaubsvideos im Hosentaschenformat haben möchte wird mehr Speicherplatz benötigen…

Wer braucht schon eine Diashow? Urlaubsfotos auf der PSP sind angesagt.
…Apropos Urlaubsbilder. Warum sollte man seinen Freunden nicht seine aktuellen Fotos auf der Playsation Portable präsentieren? Der Screen ereignet sich hervorragen dazu und Funktionen sollen ja nicht ungenutzt bleiben. Auch hier hat das MAX Media Kit eine passende Lösung am Start. Ein kurzer Klick auf Images genüg und erneut findet man die getrennten Navigationsfenster vom heimischen PC auf der Linken und dem Edelhandheld auf der Rechten. Auch hier kann man seine eigene Media-Bibliothek aufbauen und entsprechende Fotokombinationen zusammenstellen. Zum optimieren des Speicherplatzes gibt es auch hier spezielle Konvertiermöglichkeiten. Entweder man kann die Bilder 1 zu 1 auf die PSP übertragen. Man weiß ja nie wann man beim nächsten Fotoshop auftaucht, um diese eventuell entwickeln zu lassen. Oder man kann die Fotos auf die Bildschirmgröße der Playstation Portable anpassen. Dazu gibt es einige Einstellung von verkleinertem Bild, bis hin zu gestrecktem Fullscreen. Natürlich verliert man hierdurch auch an Bildqualität, doch zum Präsentieren reicht es allemal.



Music is the key
Was behauptete Sony noch so schön? Die PSP sei der Walkman des neuen Jahrtausends? Bisher habe ich noch keine MP3-Kasseten gesehen, doch mit dem MAX Media Kit ist das aufspielen von Musikstücken genauso einfach wie einen klassischen Tonbandträger in das Kassettenfach einzulegen. Erneut wählt man im Menü den gewünschten Punkt, in diesem Falle „Music“. Bekanntes Spiel in Sachen Navigationsmenü und eigener Medien-Bibliothek. Man sucht sich seine Stücke aus und kann sie beliebig auf die PSP transferieren und in Ordnerstrukturen sortieren. In diesem Falle gibt es aber keine Konvertierungsmöglichkeiten. Man sollte schlichtweg die Formatvorgaben berücksichtigen und MP3 dürfte für Jedermann ein Begriff sein.

Zu viele Spiele? Speicherstände verwalten leicht gemacht
Seit dem Launch haben sich so einige Spiele angesammelt und wer noch immer mit dem 32MB Originalstick kämpft wird eventuell wissen wovon ich rede. Platzmangel. Denn was gibt es schlimmeres als schwer erkämpfte Speicherstände zu verlieren? Leider ist die Lösung des MAX Media Kit in diesem Falle nicht ganz so ausgereift. Temporär ad acta gelegte Spielstände, die nur Speicherplatz benötigen können leider nicht per einfachem Klick auf der Festplatte verwaltet werden. Das einzige was machbar ist, ist das schon im Vorfeld einige Speicherstände diverser Spiele, wie Lumines, GTA, und Co. in der Software integriert wurden und man diese auch für sein Spiel nutzen kann. Eventuell sorgt in Kürze ein Softwareupdate für weitere Funktionen. Praktisch wäre es und machbar erstrecht.



PS2 vs. PSP
Last but not least gibt es die Möglichkeit seine PSP auch mit der aktuellen Heimkonsole aus dem Hause Sony, der PS2 zu verbinden. Auch hierzu liegt eine spezielle Disk bei und diese ist speziell für die Konsole gedacht. PSP via USB-Kabel an die PS2 angeschlossen, die spezielle PS2 Disk eingelegt und es kann losgehen. Hier hat man die Möglichkeit Speicherstände der Playstation 2 auf die PSP zu kopieren, falls Platzmangel droht. Ein übersichtliches Menü sorgt dafür das man mit nur wenigen Klicks zum Erfolg kommt. Das Kabel kann man natürlich auch nutzen, um Spezielle Verbindungsfeatures von PSP und PS2 Spielen zu nutzen. Aktuelles Beispiel wäre das Spiel "WWE SmackDown ! Vs. RAW 2006“ aus dem Hause THQ.


Fazit:
Das Max Media Kit "Get Connected" ist ideal für jeden, der keine Lust hat sich durch zahlreiche Tutorials zu lesen und zu schauen, wie man welche Daten konvertieren möchte. Die kinderleichte Software sorgt dafür das Videos, Musik, Bilder und Speicherstände im Handumdrehen auf die PSP übertragen und direkt genutzt werden können. Sowohl die Installation als auch die spätere Handhabung ist ideal für Einsteiger gedacht. PC-Experten die jetzt schon alle Tipps und Tricks in Sachen Datenkonvertierung und Co. beherrschen, werden wohl weniger zum Produkt greifen. Das Max Media Kit mit dem 128MB Memory-Stick bekommt man für rund 50€, verzichtet man auf das Speichermedium, so bekommt man die "Get Connected" Software einzeln für rund 13€. Hier entscheidet der persönliche Geschmack und das Know-How.

Kevin Jensen [Iceman] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Bigben Interactive für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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