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Die Offenbarung der PSP


Autor: Michael Voigt

Kategorie: Hardware
Umfang: 2 Seiten


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PSP Artikel vom 22.05.2004

E3, Videos, Infos, Gerüchte, Releasedates, Preise, Batterielaufzeiten, Kritik. Du blickst nicht mehr durch? Ehrlich gesagt, da bist du nicht alleine. Also haben wir uns mal dran gemacht, eine große Zusammenfassung zu schreiben: Das Wichtigste über Sonys PSP!


Der japanische Elektonikriese hat also Nintendos Gameboy den Kampf angesagt. Und als Waffe gegen die bisherigen Marktführer haben die fleißigen Entwickler von Sony ein Hightech-Gerät gebastelt, das klein aber fein zu sein scheint. Die Idee: Mit der Playstation Portable wird der Kunde nicht nur spielen können, sondern auch ein breites Spektrum an Multimediafunktionen nutzen: Filme schauen, Musik hören, alles möglich.

Am meisten interessieren dürfte euch wahrscheinlich die Spielefunktion. Und da stellt sich natürlich die Frage: Was steckt denn eigentlich unter der Haube der PSP? Lange wurde gerätselt, die Grafik solle besser als auf der Playstation One sein, zur E3 schlug es dann wie eine Bombe ein: Die PSP wird viel mehr als eine aufgebohrte tragbare Playstation! Vielmehr kommt die Qualität der Optik sogar an die aktuelle Playstation 2 heran. Möglich machen es ein Prozessor, der mit satten 333 MHz getaktet ist und 32 MB RAM. 4 MB RAM Grafikspeicher sollen dafür sorgen, dass der (für ein Handheld riesige) 16:9 TFT Bildschirm immer mit Bildern versorgt wird. 480 x 272 Pixel und 16,77 Millionen Farben sollen für die entsprechende Brillanz der Bilder sorgen. Stereosound ist selbstverständlich, aber auch sonst beschreitet Sony durchaus neue Wege anstatt einfach den Gameboy zu klonen. So befindet sich außer einem digitalen Steuerkreuz auch noch ein kleiner Analogstick auf der PSP, so dass vor allem Rennsimulationen deutlich besser spielbar sein dürften. Ansonsten gibt es die vier typischen Knöpfe mit den kultigen Logos (Dreieck etc), die Schulterknöpfe und START, SELECT, HOME sowie POWER. Mobiles Spielen wird komplexer!

Solche Rechenleistungen fressen Strom und erfordern einen entsprechend leistungsstarken Akku. Den möchte Sony auch mitliefern, für bis zu zehn Stunden Laufzeit soll er reichen. Für aufwendige Filme hält die PSP aber wohl nur zwei Stunden durch. Warten wir den Praxistest ab. Nicht zuletzt verantwortlich für den enormen Energieverbrauch ist das gewählte Speichermedium, auch das ein Novum in der Geschichte der Handhelds. Nicht Module oder Speicherkarten beinhalten die Software, sondern Disks. Dazu hat Sony extra das hauseigene UMD-Format entwickelt, mit dem bis zu 1,8 GB auf kleinstem Raum gespeichert werden können. Auch Videos und Musik finden auf den Datenträger Platz. Und zwar nicht, wie bei der Konkurrenz, aufwendig komprimierte Filmdateien oder MP3s. Nein, Sony möchte eine große Palette an offiziellen Spielfilmen und Musikalben für die PSP anbieten. Wir sind gespannt, wen die Japaner alles zur Kooperation überreden können. Auf der E3 jedenfalls wurden schon der neue Final Fantasy Film, Spider-Man 2 und Hellboy vorgeführt. Hier dürfte Sony vor allem von den eigenen Filmstudios und dem internen Musiklabel profitieren, so dass eine breite Grundlage an Medien schon vorhanden ist.
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