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Proporta Zusatzakkus im Test - Möge der Saft mit dir sein


Autor: Kevin Jensen

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 1 Seiten


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PSP Artikel vom 23.08.2005



Es gibt Zeiten, da wünscht man sich als Playstation Portable Besitzer die Möglichkeit den energetischen Turboboost zu aktivieren, wenn auf dem hoch auflösenden Display ein kleines Batteriesymbol aufleuchtet. Bei aller Hochachtung vor Sonys kleinem Powergerät, ist wohl ein Manko die Akkuleistung. Proporta hat sich diesem Problem angenommen und präsentieren zwei verschiedene externe Akkus vor. Zum Einen ein gewöhnlicher 1800 mAh Akku, der an die Rückseite der PSP befestigt werden kann und zum Anderen ein Wing Akku, der zudem noch als Hilfe in Sachen Grip dienen soll. Wir haben uns diese Produkte näher angeschaut und werden nun ausführlich darüber berichten.

Zunächst schauen wir uns den wohl eher gewöhnlichen Zusatzakku an, der mit einer Leistung von 1800 mAh, die identische Leistung des internen Akkus der Playstation Portable aufweist. Doch wie schlägt sich das Produkt im Langzeittest? Der externe Akku aus dem Hause Proporta lässt sich ebenso wie die PSP über das von Sony mitgelieferte Ladegerät aufladen. Eine Öffnung an der Seite ist dafür vorgesehen, zudem zeigt eine LED den aktuellen Ladestatus an, indem sich entweder leuchtet, oder dunkel bleibt.

Hat man den externen Akku aufgeladen, welches ähnlich schnell von statten geht wie die PSP selbst, so kann man ihn nun an seinem Lieblingshandheld anbringen. Dazu nutzt man die vorgesehen Halterungen an der Ober- und Unterseite des Akkus und klickt es somit stabil an die PSP. Nun verbindet man das Ladekabel vom Akku an mit der Stromversorgung des Sony Handhelds und kann je nach Bedarf über einen Kippschalter den externen Akku anschalten, oder sonst, wie üblich, den Strom vom internen Akku abzapfen. Vorteilhaft an dieser Fabrikation ist, dass der externe Akku nun bombenfest an der PSP befestigt ist. Eher nachteilig ist die Tatsache, dass man, um eine UMD zu wechseln, nun erst den Akku abmontieren muss, da der UMD-Schacht derweil blockiert ist.


























Doch nun zu den interessanten Fakten: Der zusätzlichen Akkuleistung. Was passiert, wenn man im Bus sitzt, gerade dabei ist den letzten Endboss zu besiegen und das nervige Akkulicht aufleuchtet? In dieser Situation wird der Kippschalter betätigt und die PSP bedient sich vom Saft des externen Akkus. So ist es möglich die PSP, während des Spielens weiter zu laden und doch noch den bösen Finsterling zu besiegen.

Lädt sich das Gerät nach und nach auf, hat man eine zusätzliche Leistung zwischen ein und drei Stunden, je nachdem mit welchen Multimediafeatures man seine PSP strapaziert. Bei aufwändigen 3D Spielen ist die Zusatzleistung geringer, wie bei dem nutzen von Musikanwendungen oder anderen einfacheren Darstellungsmethoden. Da der externe Akku die PSP nun wieder auflädt hat man natürlich, die gleichen Stromverbrauchs-Schemata wie mit dem üblichen integrierten Akku.


Als zweites präsentiert Proporta den Wing-Akku, mit einer Leistung von 1400 mAh auch nicht viel geringer als sein „großer“ Bruder. Der größte Unterschied am Wing-Akku ist, dass man die PSP gänzlich in den Akku einlegt und somit zusätzliche Griffhalterungen links und rechts vom Handheld befinden. Diese Form ähnelt mehr einem PlayStation 2 Kontroller und wird für Manchen wohl einen Vorteil bieten. Die Befestigung ist sehr stabil und die PSP wackelt wenig bis gar nicht in dem Proporta-Gerät. Um die Akkuleistung zu nutzen, kann man wie beim zuerst vorgestellten Gerät ein Stromkabel an die PSP befestigen. Da der Wing-Akku jedoch über keinen Kippschalter zum ein oder ausstellen verfügt, nutzt man dieses Stromkabel am Besten erst, wenn man kaum noch Saft für die Playstation Portable hat.

Mit dem Wing-Akku hat man je nach Handgröße einen besseren oder schlechteren Griff. Einzig und allein die Steuerung mit dem Analogstick ist nun ein wenig gewöhnungsbedürftig, da die Hand generell tiefer angesetzt wird. Gleiches Problem wie beim anderen Akku ist jedoch, dass man erneut nicht an den UMD-Schacht kommt, ohne den Akku vorher herunterzunehmen.

In Sachen zusätzliche Stromversorgung hat man bei dieser Variante auch etwas mehr Saft auf Lager und dies spürt man auch. Hatte man bei dem 1800 mAh Akku noch zusätzlichen Strom für etwa ein bis drei Stunden wird man bei dieser Variante auf maximal etwas über zwei Extrastunden kommen. Dafür spricht jedoch der geringere Preis.

Fazit:
Beide externen Akkus können sich sehen lassen. Je nachdem, ob man sich mit einem Wing-Akku anfreunden kann oder lieber auf etwas mehr konventionelles zurück greift, wird man zwischen ein bis drei Stunden Extraleistung für sein kostbares Gerät dabei haben. Was bei vielen Akkus ein Problem ist, ist die starke Wärmeentwicklung, die jedoch bei den Modellen von Proporta kaum bis gar nicht vorhanden ist.
Wir können für beide Produkte eine Empfehlung aussprechen.


Kevin Jensen (Iceman) für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Proporta für die freundliche Bereitstellung der Rezensionsexemplare.
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