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Zwei Ansichten zur 'PSP go'


Autor: Jakob Koch

Kategorie: Hardware
Umfang: 2 Seiten


Kommentare:

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PSP Artikel vom 10.06.2009

PRO:


Mein Entschluss steht fest: ich will das Ding! Als die ersten Bilder aus dem Juni-Magazin von Sony´s „Qore“-Sendung im Netz auftauchten, wollte ich es dennoch erst nicht so recht glauben. Das -zugegeben- etwas gewöhnungsbedürftige Gerät soll also der offizielle Nachfolger der PSP-3000 werden, die selbst nur wenige Neuerungen mit sich brachte. Nachdem dann ein wenig Zeit vergangen war und auch schon die ersten bewegten Bilder des neuen Sony-Handhelds im Netz kursierten, stand für mich fest, dass die PSP go ein würdiges Update geworden ist.

Vor allem die Größe macht schon einiges her – endlich ist die PSP im adäquaten Hosentaschenformat verfügbar und findet sogar in der Hemdtasche Platz, wie Sony’s John Koller bereits demonstriert hat. Natürlich muss sich erst zeigen, wie sich der Handheld spielen lässt und gerade ich mit meinen (nennen wir sie mal) überdurchschnittlich großen Händen werde sicherlich ein wenig Eingewöhnungszeit benötigen – allerdings kommt mir sehr entgegen, dass der Analog-Nub nun rechts vom Steuerkreuz positioniert wurde und nicht mehr darunter. So muss ich meinen linken Daumen nicht mehr krampfhaft abknicken, wie es nämlich bei der „alten“ PSP der Fall ist.

Allerdings kann ich auch die Kritiker verstehen: Mit einem Preis von rund 250 Euro wird die PSP go am 1. Oktober nicht gerade günstig zum Kauf angeboten. Hinzu kommt, dass ich mir jegliches Zubehör nochmals dazu kaufen darf, da sämtliche Anschlüsse am neuen Handheld verändert wurden. Ob ein neuer Memory Stick Micro hinzukommen wird, entscheide ich erst nach dem Kauf: Die 16 Gigabyte internen Speicher sollten ein Weilchen reichen. Skeptisch war ich anfangs auch über die Bluetooth-Fähigkeit der PSP go. Allerdings wurde mittlerweile bekannt, dass man den DualShock Controller der PS3 über diese Schnittstelle mit der PSP go verbinden kann – für mich als hauptsächlichen Heimzocker eine sehr erfreuliche Nachricht. Ob ich Bluetooth-Headsets oder dergleichen an meine PSP go anschließen werde, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Sony wird die PSP go am 1.Oktober wieder in mehreren Farben auf den Markt werfen – dieses Mal sind es die Klassiker Piano Black und Pearl White. Ich werde wohl zur weißen Variante greifen, die schwarze wirkt zwar um einiges edler, allerdings dürfte sie dasselbe Problem haben, wie alle schwarzen PSPs vor ihr: Fingerabdrücke! Dieses Problem wird wohl auf der weißen PSP go nicht so deutlich in Erscheinung treten. Kommen wir zuletzt noch zur größten Veränderung gegenüber den drei Vorgängermodellen – dem fehlenden UMD-Laufwerk. Meiner Meinung nach der richtige Schritt, da die UMD als Medium hoffnungslos gescheitert ist. Laute Ladegeräusche, lange Ladezeiten, Akkufresser! Zudem ist die Anfälligkeit gegenüber Raubkopien wohl eines der Hauptargumente für Sony gewesen, das Ding endlich aufzugeben, nachdem man solange daran festgehalten hatte.

Ich kann auch all diejenigen verstehen, die nun sauer sind, weil sie ihre lang angesammelte Spielesammlung nicht auf der PSP go weiterführen können – aber wie sagt Bernd Stromberg so schön: „Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.“ Digitale Spiele sind die Zukunft – und lieber heute damit anfangen, als morgen! Auch das angekündigte Kulanz-Programm zum Austausch von UMDs in digitale Versionen ist der richtige Weg. Allerdings muss Sony eine Sache noch in den Griff bekommen: Soll die PSP go auch in Europa ein Erfolg werden, müssen die PSN-Cards kommen! Die Zielgruppe der unter 18jährigen wird ansonsten kein Geld in Inhalte aus dem PSN-Store investieren können und auch nicht jeder volljährige Zocker besitzt eine Kreditkarte. Andere haben ein derartiges Punkte-Bezahlsystem doch schon vorgemacht – warum braucht Sony so lange, um es ebenfalls umzusetzen?!

Jakob Koch (el-burro) für PlaystationPortable.de

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