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Die fünf besten Rollenspiele für die PSP


Autor: Die Redaktion

Kategorie: Spiele
Umfang: 3 Seiten


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PSP Artikel vom 15.05.2010



Das Land der Rollenspiele ist groß und so zählen nicht nur reine RPGs zu den Besten dieses Genres. In diesem Jahr ist dabei eine wahre Perle eines Strategie-RPGs erschienen, welches den Namen Disgaea 2: Dark Hero Days trägt und von Nippon Ichi Software entwickelt wurde. In Disgaea 2 übernimmt man die Rolle von Adell, der versucht den herrschsüchtigen Overlord Zenon, auch genannt der König aller Overlords, zu bezwingen, damit seine Familie von einem schrecklichen Fluch befreit wird, der sie alle zu Dämonen verwandelt hat.

Das Spiel zählt zu den besten des Genres, weil der Umfang und die Inszenierung wahrlich atemberaubend sind. Der Titel bietet einem nicht nur die Möglichkeit, die Charaktere bis zum äußersten aufzuleveln und dazu noch neue Charakterklassen freizuschalten, die ebenfalls aufgelevelt werden können, was alleine schon sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Dazu kann man sich auch noch in die Item Worlds jedes einzelnen Items begeben, was dazu führt, dass diese bessere Statistiken erhalten. Außerdem punktet das Spiel immer wieder mit dem einen oder anderen Lacher, obwohl der Humor doch ab und an ein wenig schwarz ist. Wenn einem selbst dies nicht genug ist, kann man sich auch einfach mal ins Dark Assembly setzen und ein paar Regeln ändern oder sogar ein wenig Profit aus den Taschen der dort anwesenden Senatoren schlagen. Die Möglichkeiten in diesem Titel von NIS sind nahezu unbegrenzt und sorgen selbst nach hunderten Stunden Spielzeit noch für ausreichend Spaß und fesseln den Spieler immer länger an die portable Konsole. Und selbst wenn man das Spiel einmal durchgespielt hat bietet es danach noch immer weitere Optionen, die man danach angehen kann, wie dem Axel-Modus, der allein für die PSP-Version hinzugefügt wurde.

Aber auch ein so Umfangreiches Spiel hat ein paar Facetten. So ist die Grafik, wie es für NIS inzwischen sehr typisch ist, nicht gerade auf dem neuesten Stand und es wird eher auf den Charme der Pixeloptik gesetzt, zumindest was die Charakterdesigns angeht. Denn die sehr zahlreichen Areale sind alle sehr liebevoll gestaltet und wenn man mal eine Combo von mächtigen Angriffen auf den Gegner niederhageln lässt, ist das Effektfeuerwerk schwer zu übersehen. Disgaea 2: Dark Hero Days ist auf jeden Fall ein Top-Titel für die PSP und sollte von keinem Spieler verpasst werden.




Sprechen wir über die besten RPGs für die Playstation Portable, darf unserer Meinung nach ein Titel nicht fehlen: Tales of Eternia. Das Spiel erschien bei uns im Jahr 2006 unter der Verantwortung von Ubisoft und wurde ursprünglich im November 2000 in Japan veröffentlicht – damals aber für die PS1. Es handelt sich dabei um ein reinrassiges 2D-Japano-RPG und ist der direkte Nachfolger von Tales of Phantasia und Tales of Destiny. Nicht umsonst war 2001 dieser Titel in den USA noch als Tales of Destiny II bekannt.

Die Geschichte des Spiels beginnt in der Fantasiewelt Inferia, in welche ein kleines Mädchen Namens Meredy geschickt wird, um eine Lösung für ein drohendes apokalyptisches Problem zu suchen, das die Welt (Eternia) bedroht. Doch beim Landeanflug stürzt Meredy mit ihrem Raumschiff ab und zwar geradewegs vor die Füße zwei weiterer Protagonisten – Reid und Farah. Die zwei Helden versuchen daraufhin das Mädchen zu jemanden zu bringen, der ihre Sprache verstehen kann – denn Meredy stammt aus der „anderen“ Welt namens Celestia. Die Tatasche, dass man die Persönlichkeiten der Charaktere erst langsam aufbaut, ist sehr schön gemacht. Jeder Protagonist hat seine eigene Geschichte, die ein Teil der umfassenden Erzählung ausmacht.

Vor allem die Mischung aus den klassischen rundenbasierten Kämpfen und actiongeladenen Echtzeit Fights macht Tales of Eternia zu etwas besonderem unter den RPGs. Der Hauptcharakter des Teams wird dabei vom Spieler gesteuert, der restlichen Charaktere vom Computer. Je nach Einstellung kämpfen die weiteren Helden aggressiv, defensiv, vorsichtig oder risikoreich. Das gesamte Spiel entpuppt sich im Verlauf als sehr komplex, vielseitig und spannend – und auch die Technik kann nach zehn Jahren noch überzeugen: So hat die detailgetreue 2D Grafik weiter ihren Reiz und wirkt in vielen Fällen sogar hübscher, als so manch lieblose 3D-Textur – zudem kommen noch einige Anime-Zwischensequenzen und computergerenderten Animationen.

Wir können euch einen Abstecher nach Eternia nur wärmstens ans Herz legen, denn auch Jahre nach dem Release gehört das Spiel zu den schönsten Rollenspielen auf der PSP – findige Spieler werden den Abspann sicherlich schon nach gut 20 Stunden sehen, dank der vielen Sidequests und vielen Entdeckungsmöglichkeiten verdoppelt sich die Spielzeit aber schnell.

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