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Im Zubehörtest: WiFi Max


Autor: Max Zeschitz

Kategorie: Zubehoer
Umfang: 1 Seiten


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PSP Artikel vom 10.12.2006



Wer mit einem Handheld der aktuellen Generation auf das "World Wide Web" zugreifen möchte, ist entweder auf ein heimisches W-Lan Netzwerk oder einen offenen Acess-Point angewiesen. Zwar ist zweiteres in so gut wie jeder größeren Stadt zu finden, doch nur die wenigstens möchten sich beim alltäglichen Spielprozess den hämischen Blicken der Ignoranten und den bösen Blicken der Neider ausliefern. So bleibt de Spieler, der seine Freizeit lieber zu Hause in seiner dunklen Kammer mit dem Handheld bewaffnet verbringt, nur die Möglichkeit, sich einen W-Lan Router zu zulegen. Doch da man für qualitativ hochwertige Hardware - im Regelfall - auch ein kleines Vermögen hinblättern muss, suchten die Spieler seit jeher nach günstigeren Alternativen. So haben in der Vergangenheit bereits viele Spieler zum "WiFi MAX" aus dem Hause Big Ben gegriffen. Was dieser und die mitgelieferte Software wirklich halten und ob man sich nicht vielleicht doch für den Kauf eines "W-Lan Routers" entscheiden sollte, wollen wir in folgenden Zeilen erläutern.

Die Verpackung verspricht "Grenzenloses Onlinevergnügen für PSP und Nintendo DS", doch bereits kurz nach der Veröffentlichung beklagten sich Nutzer in Internetforen über eine schlechte Handhabung und viele Komplikationen, die bei der Installation auf kamen - zurecht? Aber zuerst zum Anfang; mit einer schicken schwarzen Lackierung kommt der Stick und der dazugehörige Standfuß für die "optimale Positionierung des WiFi MAX" daher. Das ganze ausgepackt und in richtiger Form aufgestellt, schmiegt sich farblich in so ziemlich jedes Arbeitszimmer und wirkt keineswegs billig oder störend. Nun muss nur noch die mitgelieferte Software eingelegt und installiert werden. Schon hier fällt der erste Kritikpunkt ins Auge und so ist sind jegliche Programme, die auf der kleinen Scheibe enthalten sind, lediglich in englischer Sprache verfügbar. Selbst wenn es sich dabei um eine der meist gesprochenen Sprachen handelt, so gibt es dennoch Menschen, die dieser nicht mächtig sind und sich über eine Übersetzung ins Deutsche gefreut hätten. Dass die Installation und das Vornehmen der Einstellungen ein großes Problem darstellt, können wir teilweise bestätigen. Einige Vorkenntnisse sind leider von Nöten. Vor allem Menschen, die die Begriffe "WEP", "WPA" und Co. in diesem Zusammenhang das erste Mal lesen und dementsprechend wenig damit anfangen können, werden höchstwahrscheinlich ihre Probleme mit der Einrichtung haben - ganz egal, mit welchem Gerät man den Stick koppeln möchte.



Ist dies erledigt, kann man die Onlinefeatures seiner Handhelds ohne Einschränkungen genießen. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt im gleichen Bereich wie die eines handelsüblichen Routers, und kann auch beim Multiplayer via Infrastructure überzeugen. Jedoch kann der kleine Fisch nicht in jeder Hinsicht mit einem stationären Accespoint mithalten. Das größte Manko liegt darin, dass man nur dann durch die Weiten des WWW surfen kann, wenn der PC (an dem der Stift angeschlossen ist) auch eingeschalten und zum Internet verbunden ist.

Wie schon bei anderen Fabrikaten der Big Ben Produktpalette, so findet sich auch hier eine nützliche Software für den Handheld, die verschiedene - für Laien umständliche - Dinge mit wenigen Klicks automatisch ausführt. So steht den Freunden von Sony's Handheldstreich eine recht umfangreiche Software zur Organisation von Fotos, Videos, Musik und Speicherständen zur Verfügung. Das Menü hier ist recht durchsichtig strukturiert und vor allem für die fauleren unter den Spielern geeignet. So befindet sich auf der linken Seite das, was man auf den Handheld übertragen möchte, während die rechte Seite jegliche Daten anzeigt, die sich schon auf dem Luxus-Spielzeug befinden. Zudem ist es möglich, Videos zu in das passende Format zu konvertieren, das Bildschrimformat zu wählen und die Qualität zu ändern. Leider fehlen hier umfangreiche Einstellungen, die man bei Programmen, die sich speziell mit dem Thema befassen, zu Gesicht bekommt.

Der Lieferumfang beschränkt sich aufs Wesentliche und so findet man neben dem Standfuß nebst USB Kabel und dem Stick selbst nur noch ein Deutsch-Französisches Handbuch und eine Software-CD für Windows Computer. Dass mittlerweile schon etliche Nutzer einen Mac zu Hause herumstehen haben, wurde nicht beachtet.

Fazit:
Eigentlich ist die Idee wirklich genial. Man könnte sich haufenweise Geld und ärger ersparen, was jedoch größtenteils nicht der Fall ist. Vor allem die Installation und die Einrichtung machen ihre Probleme und könnten so manchen User in die Verzweiflung treiben. Ein Kritikpunkt ist natürlich der relativ hohe Preis von rund 40 Euro. In manchem Blöd- oder Geiz-Markt kann man sich schon einen halbwegs ordentlichen Router für diesen Preis zulegen, dessen Einsatzmöglichkeiten größer sind. Eine gute Idee für Leute, die ihr Notebook zu Hause und an anderen Orten nutzen, da eine einmalige Installation des Sticks eine Anwendung überall ermöglichen. Sollte jeder selbst zwischen einem vollwertigen Router und unserem heutigen Testkandidaten - dem "WiFi Max" von BigBen - entscheiden. Um Onlinegaming kommt man nämlich nicht herum!

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Big Ben Interactive für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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