Alt bewährtes hält ewig – in manchen Fällen expandiert das Bewährte aber auch gerne auf ungeahnte Weise in neue Gewässer. So auch im Fall von Games Workshop´ Warhammer 40.000. Eigentlich im TabelTop-Bereich zuhause, ist es schon lange Zeit her, seit das beliebte Gesellschaftsspiel um zahlreiche, rivalisierende Völker samt spannendem Sci-Fi Hintergrund und bisweilen magischen Charakter vom Feinsten auch in digitaler Form auf unterschiedlichen Plattformen Einzug gehalten hat. Zu Beginn als mäßig erfolgreicher Strategietitel, später als mäßig erfolgreicher Egoshooter, in Zukunft als MMORPG und seit längerem auch endlich als erfolgreiches und vorzügliches Echtzeitstrategiespiel „Dawn of War“ mit einigen Add-Ons auf dem Computer präsent wie noch niemals zuvor.
Während das Phänomen mit stetigen Updates und Add-Ons versorgt wird, stehen aktuelle Konsolen noch immer außen vor. Dass es sich im handlichen Sektor nun endlich nicht mehr um diesen Zustand dreht, zeigt das jüngste Beispiel. Seitdem nun endlich ein eigenständiger Ableger aus dem umfangreichen Warhammer 40.000 Universum mit dem Beinamen „Squad Command“ nicht nur für Nintendos Doppelbildschirmer, sondern auch für das Konkurrenzprodukt PlaystationPortable aus der Fraktion SCE angekündigt wurde, vermochten zahlreiche Screenshots schon im voraus viele, interessierte Taktiker für sich zu gewinnen. Als dann auch noch ein schicker Trailer zum Spiel die Bühne betrat, war die Euphorie komplett. Ein rundenbasierendes Strategiespiel wird es werden, welches im Ursprung bereits am 2.10.2007 erscheinen sollte. Weil sich dieser Termin allerdings leider als unhaltbar herausstellte, verschob man das gute Stück Software kurzerhand auf den 23.11.2007. Ein wenig eigenwillig muten schon zu Beginn einige Namen an. Während THQ als Publisher seit den Anfangszügen von Dawn of War assistiert und Games Workshop´ eigene Softwareschmiede mit dem Vermerk „Interactive“ seine Finger selbstverständlich mit im sprichwörtlichen Spiel hat, zeigt sich der jüngste Ableger auf dem schwarzen Powerzwerg mit einem eher unbekannten Beteiligten. So hat sich diesmal Red Lynx, die sich mit Pathway to Glory auf dem N-Gage einen Namen gemacht haben, an den Titel gewagt. Größenwahnsinn oder Können?
Quelle: Zum Hands-On-Bericht