Rob Dyer, SCEA Senior Vice President of Publisher Relations, hat sich in einem Gepräch mit industrygamers.com zur aktuellen Situation der PSP geäußert. Er ist der Meinung, dass die PSP vor allem im letzten Jahr ein großartiges Line-Up hatte, allerdings ist nach wie vor die Piraterie das größte Problem. Man war nicht in der Lage die Situation zu verbessern - jedoch glaubt Dyer, dass Sony einige Anworten für die nahe Zukunft hat. Genaue Details hierzu wollte er nicht nennen. Dritthersteller haben zudem das Problem, dass sie bei "guten" Spielen nicht die Umsätze erzielen, die sie noch vor ein paar Jahren erzielt haben - auch hier arbeitet man Rob Dyer zufolge an einer Lösung.
Dennoch ist er sich sicher, dass die PSP in diesem Jahr ein starkes Line-Up von den Drittherstellern erwarten kann, angefangen bei Metal Gear Solid: Peace Walker. Allerdings kommen in diesem Jahr noch einige "big, big titles" für die PSP, die auf den Messen Game Developers Conference (9.-13.März), Destination PlayStation (Februar/März) oder E3 (15.-17. Juni) enthüllt werden. Dyer sagte weiter, dass sich die PSP im mittlerweile sechsten Jahr immernoch gut schlägt - mit der PSPgo wollte Sony den Konsumenten das geben, was sie wollen, ohne dass sie einen Händler dafür aufsuchen müssen. Auch sollte mit ihr das Piraterie-Problem gelöst werden. Doch er gibt zu, dass der hohe Preis die Konsumenten verwirrt hat, weswegen man zurzeit mehrere Möglichkeiten für die Zukunft abwägt. Vor allem will Sony die Konsumenten besser informieren und aufklären.