Dass man der PSPgo durch verschiedene Restriktionen einen mangelhaften kommerziellen Erfolg bescherte, ist bereits kurz nach dem Launch Ende 2009 deutlich geworden. Kaum alte Spiele werden im PSN-Store veröffentlicht und auch die Neuerscheinungen sind längst nicht mit einer Online-Version vertreten. Auch die Preispolitik ist vielen potenziellen Käufern ein Dorn im Auge - viele greifen dann doch lieber zur UMD-basierten PSP-3000.
Sony-Chef Kaz Hirai (s. Foto) äußerte sich nun zur Lage der PSPgo. Offensichtlich ist man trotz der Rückschläge zufrieden: "Ich denke wir haben einen Markt bedient, der kleiner war als der traditionelle PSP-3000-Markt", so Hirai. "Aber es waren unsere ersten Schritte in diese Richtung und wir haben eine Menge negatives und positives Feedback erhalten. Meiner Meinung nach brauchen wir so viele Titel wie möglich, um die Erfahrung so einfach wie möglich zu halten."
"Doch auch die Preisgestaltung ist eine Sache. Durch die gesenkten Produktionskosten konnten wir die klassische PSP mit der Zeit billiger anbieten. Die PSPgo hingegen war eine komplette Neuentwicklung, was die Kostenplanung etwas über den Haufen warf. Es sind einige Faktoren, die man im Auge behalten muss. Durch das umfangreiche Feedback sind wir aber froh, diesen Weg gegangen zu sein."
Erst kürzlich wurde bekannt, dass Sony die PSPgo-Promo-Aktion bis Ende Januar 2011 verlängern wird - PSPgo-Neukäufer können sich also weiterhin zehn kostenlose Spiele herunterladen.
Quelle: play3.de