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PSN-Test vom 18.05.2010

Alien Havoc

Das Entwicklerstudio Creat Studios hat inzwischen bereits einige Titel für die Minis-Sektion entwickelt, die vor allem durch ihr typisches 8-Bit Design und einem gewissen Retro-Charme zu überzeugen wussten. Auch Alien Havoc, welches mit dem Launch der Minis in den PSN-Store kam, stammt aus den Händen der Creat Studios und kommt ebenfalls mit dem typischen 8-Bit-Design daher. Zudem hat das Puzzle-Game ein recht außergewöhnliches Spielkonzept zu bieten, denn es gibt bislang nicht gerade viele Spiele, die auf das Verschleppen von Kühen in die unendlichen Weiten des Universums setzen. Doch schafft es das Mini, welches übrigens eines der ersten überhaupt war, auch uns mit seinem Traktorstrahl vor den Bildschirm zu fesseln oder handelt es sich hierbei lediglich um ein interessantes Konzept, das bedauerlicherweise in eine schlechte Umsetzung verpackt wurde? Um dies für euch herauszufinden, haben wir uns in das nächste UFO gestürzt und einige Farms unsicher gemacht.





Der natürliche Feind des Farmers…
In Alien Havoc dürft ihr in die Rolle des natürlichen Feindes eines jeden Farmers schlüpfen. Nein, nicht in die eines Heuschreckenschwarms, sondern in die eines Außerirdischen. Seit Jahrzehnten ruinieren sie bereits unzählige Kornfelder und nun haben sie auch noch angefangen, die armen Bauern ihrer Kühe zu berauben. Aber nicht ohne eure Hilfe, denn ihr seid dazu bestimmt diese dunklen Machenschaften zu vollführen. Doch nicht nur eure Spezies, sondern auch einige Farmer haben nachgelegt bzw. dazu gelernt, denn um euch an eurem Auftrag zu hindern haben sie sich einiges einfallen lassen, wie das Imitieren einer Vogelscheuche, die in einem unachtsamen Moment eurerseits blitzschnell agieren kann.

Habt ihr euch nun also dazu entschlossen auf Kuhjagd zu gehen, obwohl eine Horde wütender Bauern nur auf euch wartet, dürft ihr zunächst einmal einen persönlichen Alien erstellen. Zwar ist es lediglich möglich zwischen 4 verschiedenen Kopfformen und einer kleinen Bandbreite an Farben zu wählen, dennoch ist es erfreulich zu sehen, dass selbst ein PSP-Mini einen Charaktereditor spendiert bekommen kann. Wer jedoch keine Lust hat sich erst eine besondere Spezies zu kreieren, der kann sich auch gleich mit einem bereits vorgefertigten Charakter ins Spielgeschehen stürzen. Das Spielprinzip ist hierbei eigentlich recht simpel: Schnappt euch eine bestimmte Anzahl von Kühen, tragt sie zu eurem UFO und lasst euch dabei nicht von einem der Bauern erwischen, am Besten erregt ihr gar nicht erst deren Aufmerksamkeit. Solltet ihr sie dennoch aus ihrem Schlaf geweckt haben, könnt ihr diese auch einfach mit einem Kohlkopf oder einem kohlkopfgroßen Stein vorübergehend außer Gefecht setzen.

Allerdings hört sich das in der Theorie um einiges einfacher an als es eigentlich ist, denn selbst wenn man sich im Vorhinein den perfekten Weg ausgesucht hat, wann welcher Bauer die Vöglein zwitschern hört, wann welche Kuh wo abgesetzt wird – und das darf nicht zu oft der Fall sein, denn sonst ist die Kuh leider nicht mehr zu gebrauchen – oder auch wann man sich im nächstbesten Grasbüschel versteckt bis der aufgebrachte Farmer wieder verschwindet, hilft manchmal einfach nichts. Zudem wird das ohnehin schon langsame Alien beim Tragen der Kuh noch schwerfälliger, sodass man recht schnell seine schlappen drei Leben aufbraucht und nur mit sehr viel Glück alle 20 Level zu Gesicht bekommt. Selbst eine Highscorejagd ist nur bedingt möglich, da der Titel die Ergebnisse nicht speichert, sondern lediglich ein einziges mal anzeigt.






Die Grafik zeugt zudem auch nicht gerade von dem großen Potential, das die PSP zu bieten hat. Zwar handelt es sich hierbei lediglich um ein Mini und der 8-Bit-Stil ist beinahe eine Art Markenzeichen des Entwicklerstudios, dennoch wäre hier etwas mehr drin gewesen. Vor allem in Sachen Abwechslung, denn die unterschiedlichen Level unterscheiden sich nur ein wenig im Aufbau, hat man jedoch das erste Level gesehen, dann sieht man nach dem fünften auch nichts Neues mehr. Dasselbe gilt auch für die Spielmusik, denn dies ist zwar recht nett und erinnert auch an eine klassische Bauernhof Musik, trotzdem wäre hier ein bisschen Abwechslung nicht schlecht gewesen.



Fazit:

Zwar liefert uns das Entwicklerstudio Creat Studios hier ein außergewöhnliches und auch solides Spielkonzept ab, allerdings mit einigen Makeln: Der Schwierigkeitsgrad ist viel zu hoch, wirkliche Abwechslung in Sachen Technik bleibt aus, obwohl noch genügend Platz vorhanden gewesen wäre, denn von den erlaubten 100MB werden gerade einmal 8 genutzt, zumindest eine deutsche Übersetzung für die 5-10 Sätze die der Titel beinhaltet, wäre da noch drin gewesen. Alles in allem merkt man, dass dem Titel auf jeden Fall die Feinabstimmung, wenn nicht sogar noch ein wenig mehr fehlt. Zwar kann man schon eine Weile Spaß damit haben die Farmer ihrer Kühe zu berauben, jedoch hält dieser nicht sonderlich lange an, sodass Fans des 8-Bit-Designs oder auch einfach nur Liebhaber der Minis besser zu einem anderen Titel des Entwicklerstudios greifen sollten.

Patrick Heiner für PlaystationPortable.de




Gameplay
XXXXXXXXXX
Technik
XXXXXXXXXX







Details

Spielart:
PSP Mini

Publisher:
Creat Studios

Entwickler:
Creat Studios

Dateigröße:
8,1 MB

Preis:
4,99 Euro

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre