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PSN-Test vom 15.10.2009

Bloons


Die eher unbekannten Entwickler Hands-On Mobile lieferten mit ihren beiden Minis Bloons und Brainpipe auch gleichzeitig die ersten PSP-Spiele des Studios ab. Die in Seattle (Kalifornien) ansässigen Entwickler haben bisher vor allem Handy- und iPhone-Spiele veröffentlicht, darunter Umsetzungen wie Crystal Quest, The Elder Scrolls Travels: Stormhold oder auch Bubble Bobble. Unser heutiger Testkandidat kann im deutschen PSN-Store für 3,99 Euro erworben werden und ist gerade einmal 8,7 Megabyte schwer – ein Indiz für schnelle Geldmache oder ein genial einfaches Spielprinzip? Wir haben uns hingesetzt und unzählige Ballons zerplatzen lassen, um eine Antwort zu finden.

Wie bei vielen Minis besitzt auch Bloons bereits eine Vergangenheit auf dem iPhone, auf dem es im April 2009 erschien – aber auch eine Version für den PC ist bereits seit geraumer Zeit spielbar. Die PSP-Version bietet 70 farbenfrohe Level und darüber hinaus sogar einen Editor für eigene Ballon-Herausforderungen. Das Spielprinzip in diesem PSP Mini ist denkbar einfach: Es geht nämlich ganz einfach darum, mit einem Dartpfeil so viele Ballons wie möglich zum Platzen zu bringen. Hört sich simpel an – ist es auch. Die Ballons sind unterschiedlich angeordnet und je nach Level habt ihr eine gewisse Anzahl an Pfeilen zur Verfügung, mit denen ihr eine bestimmte Mindestanzahl an Ballons zerstören müsst.

Die Entwickler haben aber nicht bloß normale Ballons in die Levels integriert, sondern nach und nach erscheinen spezielle Versionen. Trefft ihr einen Ballon mit einem Stecknadel-Symbol, werden eine Handvoll Pfeile aus dem Ballon geschossen. Aber auch weitere Ballon-Arten sollen für zusätzliche Herausforderung sorgen: So befinden sich z.B. bestimmte Ballons in Behältnissen, die erst zerstört werden müssen – nach der Zerstörung steigt der Ballon auf und man muss ihn rechtzeitig abwerfen. Nach und nach zieht der Schwierigkeitsgrad des Spiels an und während man in den ersten Levels noch beim ersten Versuch das Ziel erreicht, müssen später gewisse Levels öfter wiederholt werden.



Das liegt nicht zuletzt an den zusätzlichen Hindernissen. So werden die Ballons später von allerhand Mauerwerk geschützt, welches zudem verschiedene Eigenschaften besitzt. Während sich die eine Mauer noch mit einem Pfeil zerstören lassen, bleibt der Pfeil einer anderen Steinart stecken. Wieder andere sorgen dafür, dass der Pfeil abprallt und so seine Flugbahn verändert – diese Eigenschaften müssen immer wieder genutzt werden, um den Level zu bestehen. Des Öfteren müssen die richtigen Lösungswege auch durch die bekannte Trial&Error Methode erforscht werden, da es anfangs nicht ersichtlich ist. Habt ihr einen Level überstanden, wird euch angezeigt, wie viel Prozent der Ballons ihr zum Platzen gebracht habt. Eine weitere Zahl sagt aus, wie eure Bestleistung bisher in diesem Level war, wenn ihr ihn schon einmal gespielt habt – daher motiviert es zusätzlich ein Level mehrmals zu spielen.

Technik und Features:
Wie man bereits an der Größe des Spiels sehen kann, setzt Bloons nicht auf eine sonderlich anspruchsvolle Technik: Relativ detaillose Welten samt farbenfrohen Ballons sorgen jedenfalls nicht für Bestnoten in diesem Bereich – soundtechnisch dürft ihr euch ebenfalls auf das Nötigste einstellen: Die Hintergrundmusik dudelt im Hintergrund, während die restlichen Geräusche sich dem Niveau der restlichen Technik anpassen. Positiv sticht allerdings die Steuerung heraus: Die Entwickler geben euch zwar nicht die Möglichkeiten die Tasten frei zu belegen, dafür darf man aus vier verschiedenen Steuerungsvarianten auswählen. Dabei funktioniert bereits die Standardeinstellung hervorragend: Mit den Steuerkreuz-Tasten bestimmt ihr nicht nur den Abwurf-Winkel, sondern auch die Stärke des Wurfs. Mit der X-Taste wird der Pfeil geworfen, während mit der Dreieckstaste der Level neu gestartet wird.

Neben dem normalen Spiel habt ihr zusätzlich die Möglichkeit in einem Level-Editor eure eigenen Herausforderungen zu erschaffen. Dabei stehen euch alle Möglichkeiten zur Verfügung, die euch auch im Quest-Modus begegnen. Erfreulich einfach wurde zudem die Bedienung des Editors gehalten, da jede Taste der PSP eine eigene Verwendung hat – so hat man schon nach wenigen Minuten seinen ganz persönlichen Level kreiert, welcher sich natürlich auch abspeichern lässt. Allerdings habt ihr nur 20 Speicherplätze für eigene Kreationen zur Verfügung – leider kann man diese nicht via Ad-Hoc mit einem Freund tauschen, was sicherlich nützliches Feature gewesen wäre.

Fazit:
Das PSP Mini Bloons macht genau das, was es soll: Es sorgt für kurzweilige Unterhaltung und ist zudem für einen kleinen Preis zu haben. Mit 70 Level ist der Umfang auch nicht zu knapp ausgefallen und kann sogar noch durch 20 eigene Level im Editor erweitert werden. Zu bemängeln ist eigentlich nur die magere Technik, denn Grafik und Sound wurden auf das Nötigste beschränkt, was auch die geringe Größe von rund 9 Megabyte erklärt. Wir sprechen dennoch eine Kaufempfehlung aus, denn das Gameplay ist simpel und genial zugleich – Entwickler Hands-On Mobile feiert also einen gelungenen Einstand auf der PSP!

Jakob Koch für PlaystationPortable.de



Gameplay
XXXXXXXXXX
Technik
XXXXXXXXXX







Details

Spielart:
PSP Mini

Publisher:
Hands-On Mobile

Entwickler:
Hands-On Mobile

Dateigröße:
8,7 MB

Preis:
3,99 Euro

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre