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PSN-Test vom 21.11.2010

Boom Beats

Wenn es ein Genre gibt, dass auf der PSP ein wenig unterrepräsentiert ist, dann sind es die Musik-Spiele. Vor Kurzem ist erst K-ON in Japan erschienen und hat in unserem Test auch nicht schlecht abgeschnitten. Abgesehen davon fällt einem auf die Schnelle aber höchsten noch Rockband: Unplugged ein. Nun hat allerdings Gamelion für einen neuen Titel gesorgt – und das auch noch als PSP Mini. Ihr Spiel Boom Beats ist seit geraumer Zeit im PSN-Store erhältlich und stellt uns natürlich vor die Frage: Kann ein Mini von einem eher unbekannten Entwickler mit einem berühmten Titel wie Rockband mithalten? Mit diesem Gedanken im Hinterkopf haben wir ein Feuerwerk an Effekten angezündet.




BOOOOOM!
Boom Beats setzt nicht auf eine herausragende, fesselnde Story oder Gameplay-technische Änderung beim späteren Verlauf des Spiels, sondern bleibt strikt bei einem Konzept und zieht das bis zum Schluss durch. Dieses wäre: Man wählt sich einen Song aus und den dazu passenden Schwierigkeitsgrad, spielt diesen und das war es auch schon. Kein kompliziertes Zeug drumherum, einfach auf den Punkt gebracht. Außerdem wurden für diesen Titel keine lizensierten, bekannten Songs gewählt, sondern von den Entwicklern eigens kreierte Rhytmen verwendet. Trotzdem haben diese Songs einiges zu bieten.

Gespielt werden die Songs auf eine ähnliche Weise, wie bei Rockband: Unplugged. Von unten nach oben scrollen Noten, die mit den Tasten Links, Oben, Dreieck und Kreis belegt sind. Sobald sie am oberen Teil des Bildschirms angekommen sind müssen an einem bestimmten Punkt gedrückt werden, damit der Song gespielt wird. Hier ist es allerdings wichtig, wann genau die richtige Taste gedrückt wird. Denn je besser das Timing ist, desto mehr Punkte bekommt man auch. Schafft man es, eine Note perfekt zu treffen lädt sich die Boom-Leiste auf. Ab 25 perfekt getroffenen Noten kann man den Boom-Effekt einsetzen, der einem mehr Punkte verschafft und für explosive, visuelle Effekte sorgt.

Außerdem gibt es einen Punktemultiplikator, der sich erhöht, wenn man es schafft viele Noten hintereinander zu spielen, ohne sich auch nur einmal zu verspielen oder eine Note zu verpassen.
Für jede Note die man verpasst verabschiedet sich nicht nur der Multiplikator, sondern ein Teil der eigenen Energie sinkt dabei auch noch. Sinkt die Energie zu weit in den roten Bereich heißt es Game Over und der Song muss ein weiteres Mal versucht werden.





Gameplay und Technik
Das Gameplay von Boom Beats ist altbekannt und auch einfach zu erlernen. Allerdings sollte man das Spiel nicht unterschätzen. Jeder Song bietet drei Schwierigkeitsgrad, von Einfach bis Schwer und besonders bei den späteren der insgesamt 14 Songs haben selbst Rockband-Veteranen Schwierigkeiten mitzuhalten. Das kann allerdings auch daran liegen, dass manche Tastenkombinationen oder -Reihenfolgen sehr fragwürdig sind. Die erreichten Highscores bei den Songs sind leider nur intern gespeichert, allerdings ist es kein Problem die PSP in einer freundschaftlichen Runde einfach mal herum zu reichen. Schöner wäre dennoch eine Unterstützung eines Online-Leaderboards.

Hinterlegt sind die Songs von eher provisorischen Hintergründen, an denen allerdings nichts auszusetzen ist. Wie bei Spielen wie K-ON zu sehen ist, können die Hintergründe das Spiel selbst durch zu viele Effekte sogar erheblich schwieriger machen. Dieses Problem hat Boom Beats jedoch dennoch, denn jede getroffene Note hinterlässt ein Effektfeuerwerk. Und je besser man die Note trifft, desto explosiver wird der Effekthagel. Dies wird dann nur noch vom Boom-Effekt getoppt, bei dem man auf höheren Schwierigkeitsgrad manchmal gar nichts mehr sehen kann. Effekte mögen schön und gut sein, aber manchmal kann man es auch übertreiben.





Fazit:

Obwohl es schwer vorstellbar ist, dass ein PSP Mini mit einem Vollpreistitel wie Rockband: Unplugged mithalten kann, ist dies doch der Fall. Auch ohne lizensierte Songs und einer eher provisorischen Story als Hintergrund braucht sich Boom Beats keinesfalls verstecken. 14 Songs, die alle für sich einen gewissen Charme haben und drei Schwierigkeitsgrade, die einen langsamen Aufstieg ermöglichen helfen dieses Ziel zu erreichen. Zudem kommt noch der sehr günstige Preis von gerade einmal 2,99€, der zu einem guten Preis/Leistungsverhältnis führt. Abgesehen davon erfüllt der Titel den Zweck eines Minis noch in dem Sinne, dass alle Songs nicht zu lang sind, wodurch man einfach zwischendurch mal einen Song schnell spielen kann. Alles in Allem ist Boom Beats ein spaßiges, kleines Spiel, das jeder zumindest einmal ausprobiert haben sollte. Zumindest, wenn man nicht unbedingt lizensierte Songs hören muss und allgemein ein Interesse am Genre hat.

Konnte sich mit Hilfe von Boom Beats an "Electro"-Songs gewöhnen: Denis Wewetzer für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Gamelion für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes




Gameplay
XXXXXXXXXX
Technik
XXXXXXXXXX







Details

Spielart:
PSP Mini

Publisher:
Gamelion

Entwickler:
Gamelion

Dateigröße:
23 MB

Preis:
2,99 Euro

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre