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PSN-Test vom 11.10.2009

BreakQuest

Mit dem PSP Mini BreakQuest veröffentlichten die ukrainischen Entwickler Beatshapers am 1.Oktober mit das günstigste aller verfügbaren Minis. Gerade einmal 2,99 Euro werden fällig, wenn man das 65 MB große Spiel herunterladen möchte. Damit kommt das Spiel preislich zumindest in die Nähe der aus dem Apple App-Store bekannten Spielchen. Die Entwickler dürften euch vielleicht geläufig sein: Sie haben bereits die PSP-Version von IL-2 Sturmovik: Birds of Prey mitentwickelt und arbeiten zurzeit an einem weiteren PSP Mini namens MelodyBloxx. Das Launch-Mini BreakQuest erschien bereits für den PC und konnte dort positive Wertungen einheimsen – doch kann es auch auf der PSP überzeugen?



Wenn ihr bereits mit dem Spiele-Klassiker Breakout etwas anfangen konntet, dann wird auch das PSP Mini BreakQuest etwas für euch sein – denn der Titel kopiert zwar das klassische Spielprinzip, fügt aber eine ganze Reihe neuer Features hinzu. Wie man auf den Screenshots ganz gut erkennen kann, befindet man sich mit seinem Raumschiff in einem Level, welcher mit zerstörbaren Klötzchen oder sonstigen Gegenständen gefüllt ist. Vorrangig gilt es allerdings nicht etwa mit einer Waffe diese zu zerstören, sondern mittels eines herumfliegenden Balls. Wichtig hierbei ist die Beachtung der physikalischen Regeln – denn der Ball prallt vom Raumschiff, den Wänden oder auch den zerstörbaren Klötzen ab und man muss verhindern, dass der Ball aus der Unterseite des Levels fliegt. Das eigene Raumschiff lässt sich aber nur horizontal bewegen, sodass man so natürlich ständig auf der Hut sein muss, damit der Ball nicht verloren geht. Ziel ist es letztlich, alle Klötzchen zur zerstören und so den Level zu beenden.

Bevor man das Spiel beginnt, kann man zudem den Schwierigkeitsgrad auswählen und aus drei verschiedenen Stufen auswählen – allerdings sei bereits an dieser Stelle gesagt, dass selbst der leichteste Schwierigkeitsgrad einen nicht zu unterschätzenden Anspruch besitzt. Es gibt neben einem klassischen Aracade-Modus auch noch einen Questmodus: Hier gilt es Level für Level abzuschließen und dabei so viele Punkte wie möglich zu ergattern. Auf dem unteren Screenshot lassen sich die verschiedenen Level ausmachen, welche man in BreakQuest spielen kann. Ebenfalls lässt sich das Aussehen des Raumschiffs auswählen – dies hat allerdings keinen Einfluss auf das Spielgeschehen.

Während des Spielverlaufs fallen immer wieder kleine Gadgets aus den zerstörten Klötzchen, die ihr meist zu eurem Vorteil nutzen könnt: Denn hier verstecken sich allerhand Extrawaffen wie Raketen, Laser- oder Streuschuss – damit lassen sich die Blöcke um einiges leichter auflösen. Manchmal sammelt man aber auch Extras auf, die nachteilig auf das eigene Spiel auswirken: Beispielsweise kann ein Gadget das eigene Raumschiff verlangsamen, sodass man nicht mehr rechtzeitig den herunterfliegenden Ball treffen kann.



Auch wenn die Steuerung in BreakQuest eher simpel gehalten wurde, ist sie dennoch ein wichtiger Bestandteil des Spiels: Man navigiert sein horizontal fliegendes Raumschiff mithilfe des Steuerkreuzes. Darüber hinaus darf man aber auch noch den Analog-Nub verwenden – allerdings ist hier die Geschwindigkeit um einiges höher. Der Einsatz des Nubs ist besonders dann notwendig, wenn man den Ball schnell erreichen muss und die normale Geschwindigkeit nicht ausreicht.

Die grafische Präsentation von BreakQuest macht im ersten Moment einen sehr spartanischen Eindruck: Wenige Farben und Details sorgen zu erst einmal für Missmut – doch nach den ersten Levels werden die Welten immer interessanter, was nicht zuletzt an der grandiosen Physik-Engine liegt. Denn in einigen Levels werden die zerstörbaren Gegenstände durch das Verhalten des Spielers beeinflusst. Alle Kollisionen mit herumfliegenden Extras und Levelgegenständen werden physikalisch korrekt dargestellt und sorgen für viel Spielspaß – die Entwickler haben sich wirklich Mühe gegeben, das klassische Spielprinzip aufzuwerten. Hinsichtlich des Sound liefert das Spiel eine solide Leistung ab: Wer in den Soundtrack einmal reinhören möchte, kann dies hier tun.

Fazit:
Die Entwickler liefern mit ihrem ersten PSP Mini BreakQuest eine wirklich gelungene Premiere ab. Denn es erwartet euch wirklich viel Umfang für wenig Geld – gerade einmal 2,99 Euro müssen aktuell in das Spiel investiert werden. Das Gameplay dürfte dank dem bekannten Vorbild viele Zocker ansprechen und durch die sinnvollen Erweiterungen macht es auch heute noch Spaß, alle Blöcke und sonstigen Gegenstände auflösen zu lassen. Auch wenn die Technik trotz der gelungenen Physik-Engine etwas hinterherhinkt, sprechen wir eine ganz klare Kaufempfehlung aus!

Jakob Koch für PlaystationPortable.de



Gameplay
XXXXXXXXXX
Technik
XXXXXXXXXX







Details

Spielart:
PSP Mini

Publisher:
Beatshapers

Entwickler:
Beatshapers

Dateigröße:
65 MB

Preis:
2,99 Euro

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre