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PSN-Test vom 26.10.2009

Fieldrunners

Gerade die Möglichkeit seine Spiele als günstiges PSN-Spiel anzubieten, wirkt sich auf ein Genre auf der PSP besonders aus: Tower-Defense. Mittlerweile haben es bereits einige Spiele auf den Sony Handheld geschafft, andere folgen noch – zu nennen wären da z.B. PixelJunk Monsters Deluxe, Crystal Defenders oder Creature Defence. Unser aktueller Testkandidat ist ebenfalls in diesem Genre angesiedelt und ist bereits auf Apple’s iPhone bzw. iPod Touch erschienen. Fieldrunners gilt als eines der besten Spiele seiner Art auf den Apple-Systemen und da war natürlich die Freude in der PSP-Gemeinde entsprechend groß, als die Entwickler der Subatomic Studios das Spiel als PSP Mini ankündigten – wir haben uns den PSP-Ableger einmal näher angeschaut und sagen euch, warum das Spiel einen Kauf wert ist.

Bereits auf der Gamescom hatten wir die Gelegenheit uns das Spiel durch die Entwickler zeigen zu lassen - schon damals machte der PSP-Ableger einen überaus positiven Eindruck auf uns. Fieldrunners ist ein Maze-Building Tower Defense-Spiel, was bedeutet, dass die Karte erst einmal leer ist und mit Towern gefüllt werden muss. Diese Tower bilden gleichzeitig auch das Labyrinth, durch welches sich die Gegner bewegen. Die Tower müssen folglich so geschickt platziert werden, sodass die Gegner das Ziel nicht erreichen können. Dass es allerhand Besonderheiten bei den Gegnerarten zu beachten gibt, versteht sich von selbst - so macht ein MG beispielsweise bei einer Lufteinheit weniger Sinn, als etwa ein Raketen-Tower. Dieser ist aber bei einigen Bodeneinheiten dann wieder im Nachteil gegenüber dem MG, weswegen es an euch liegt, die richtige Taktik für jede Map herauszubekommen.



Jeder Tower besitzt drei unterschiedliche Ausbaustufen, welche natürlich entsprechend kosten – während die kleinen MG-Tower lediglich für kleines Geld aufgerüstet werden, benötigen Tower wie z.B. der Flammenwerfer das Achtfache im Vergleich. Dafür richten teurere Türme natürlich auch entsprechend mehr Schaden an. Eure Verdienstmöglichkeiten beschränken sich lediglich auf den Abschuss der Gegner, für überstandene Runden bekommt ihr nichts. So ist es in späteren Levels besonders am Anfang ein echtes Kunststück, nicht allzu viele gegnerische Einheiten entwischen zu lassen. Jede Map kann in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden und zudem lassen sich jeweils noch verschiedene Spielmodi freischalten: Während ihr im Classic-Mode mit den Standard-Towern zurecht kommen müsst, werden im Extended-Mode neue Tower zur Auswahl hinzugefügt, der Endless-Mode lässt euch dem Namen entsprechend ohne Zielvorgabe endlos spielen. Bei den beiden anderen Spielmodi müsst ihr eine bestimmte Rundenanzahl überstehen. Nach jedem Spiel dürft ihr euch gemäß euren Leistungen in eine Highscore-Liste eintragen, die allerdings nicht online gestellt werden kann.

PSP im Vorteil
Die PSP-Version enthält fünf Maps und insgesamt acht Tower - das sind jeweils zwei mehr als noch in der iPhone-Version. Dies ist eine besonders positive Eigenschaft des Spiels, da bekanntlich andere ehemalige iPhone-Spiele, die nun als Mini erscheinen, keine Extras bieten. Wie auch bei anderen PSP Minis mit iPhone-Vergangenheit ist natürlich die Umsetzung der Steuerung eine besonders entscheidende Komponente für Erfolg oder Misserfolg einer Portierung – doch die Entwickler haben ganze Arbeit geleistet: Denn die Steuerungsmöglichkeiten der PSP wurden wirklich optimal genutzt und auch in hektischen Situationen kommt dank Pausierungs-Funktion keine Panik auf – diese wird durch die Select-Taste ausgelöst und bewirkt, dass zwar die Gegner sich nicht mehr bewegen, aber ihr dennoch weiterhin Tower bauen, aufrüsten oder abreißen könnt. Die Navigation erfolgt über das Steuerkreuz und bietet keinerlei Raum für Kritik – mit den Schulterasten wechselt ihr durch die kaufbaren Tower, mit der X-Taste bestätigt ihr jede Aktion. Lediglich der Zoom mittels Analog-Nub ist etwas träge ausgefallen und gerade die höchste Zoomstufe ist relativ nutzlos für das Vorankommen im Spiel.



Auch in Sachen Grafik hat die PSP-Version ein kleines Update erfahren und bietet nun im Vergleich zum Apple-Pendant kräftigere Farben. Dennoch ist es bei normaler Zoomstufe relativ schwer zu erkennen, welche Ausbaustufe der jeweilige Tower besitzt – dies lässt sich meist erst durchs Anklicken herausfinden. Ansonsten ist an der grafischen Präsentation kaum etwas auszusetzen, da auch der Spielfluss meist gegeben ist. Ab und zu gibt einen kurzen Ruckler, sobald eine neue Gegnerwelle einsetzt – das ist aber nur selten der Fall. Hinsichtlich des Sounds gibt’s auch kaum etwas auszusetzen, auch wenn man vor allem im späteren Spielverlauf nur noch Geschütztürme, Raketeneinschläge und Laserschüsse hört.

Fazit:
Als eines der wenigen PSP Minis konnte uns Fieldrunners fast durchweg überzeugen – vor allem der Spielspaß ist durch die langen Schlachten gegeben. Auch sollten Anfänger keine Berührungsängste mit dem Tower-Defence Spiel haben, da die Entwickler gleich drei verschiedene Schwierigkeitsgrade samt drei unterschiedlichen Spielmodi integriert haben. Wir sind auf jeden Fall begeistert von dem ersten PSP-Titel der Subatomic Studios, was nicht zuletzt am neuen Content für die PSP liegt. Neue Maps und Einheiten sollen auch Spieler des iPhone-Ablegers für das PSP Mini begeistern. Auch wenn durchaus eine größere Einheitenvielfalt wünschenswert gewesen wäre, sind die fünf Euro für Fieldrunners definitiv eine gute Investition.

Jakob Koch für PlaystationPortable.de



Gameplay
XXXXXXXXXX
Technik
XXXXXXXXXX







Details

Spielart:
PSP Mini

Publisher:
Subatomic Studios

Entwickler:
Subatomic Studios

Dateigröße:
29 MB

Preis:
4,99 Euro

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre