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PSN-Test vom 10.10.2009

Super Stardust Portable

„Super Stardust HD“ ist eines der meistgekauften PSN-Spiele für die PlayStation 3 überhaupt. Durch eine wunderschöne Optik, einen herausragenden Soundtrack und fesselndes Dual-Stick Gameplay avancierte der Titel schnell zu einem Must-Have für jeden Besitzer einer Sony HD Konsole. Vor einiger Zeit kaperte der klassische Shooter in Form von „Super Stardust Portable“ auch das portable Schiff von Sony. Ist die Portierung gelungen?



In seinem Grundaufbau unterscheidet sich „Super Stardust Portable“ nicht großartig von seinem großen Bruder für die PlayStation 3. Das Grundgerüst des Gameplays sieht noch immer wie folgt aus: Ihr steuert ein kleines Raumschiff auf der Oberfläche eines Planeten umher. Auf diesem Planeten schlagen nach und nach immer wieder große und kleine Meteoriten ein, die nun vom Spieler zerstört werden müssen. Hierfür stehen drei verschiedene Waffen bereit. Der „Ice Splitter“, der „Rock Crusher“ und der „Gold Melter“. Genau wie man es sich schon denken kann hat dabei jede dieser drei Waffen ihre Vor- und Nachteile – meist eignet sich eine bestimmte Waffe für ein komplettes Level (bzw. Planeten) besonders gut.

Neben den normalen Schusswaffen, die durch Power-Ups verbessert werden können gibt es auch Bomben, um Gegenstände innerhalb eines gewissen Radius zu zerstören oder sie zumindest zu zerkleinern. Wird es brenzlich, so kann man mit Hilfe eines Boosts auch direkt durch große Felsen hindurch huschen. So steuert man sein kleines Raumschiff im Laufe des Spiels durch insgesamt fünf Planeten. Was sich im ersten Moment nach einer recht kurzen Spielzeit anhört, entpuppt sich zu einer durchaus zeitraubenden Angelegenheit. Im positiven Sinne. Die einzelnen Level sind nämlich in einzelne Angriffswellen unterteilt. Hiervon müssen jeweils mehrere pro Planet absolviert werden. Drei Spielmodi sollen für Langzeitspaß sorgen, wobei sich der Arcade-Modus und der Planeten-Modus stark ähneln. Es geht also der Reihe von Planet zu Planet, während man bei möglichst wenig Lebenverlust eine bestmögliche Punktzahl erreichen möchte.

Es handelt sich bei „Super Stardust Portable“ bekanntlich nicht um einen PSP-Mini, weshalb wir auch eine recht ordentliche Einbindung von Onlinefunktionen sehen konnten. So dürfen Highscores mit der ganzen Welt verglichen und natürlich auch selbst hochgeladen werden. Die Spielstatistik ist leider nur offline zu betrachten und kann nicht für andere Spieler sichtbar gemacht werden. Dort finden sich zum Beispiel interessante Informationen zur Gesamtspielzeit.



In Sachen Technik bewegt sich „Super Stardust Portable“ auf hohem Niveau. Der durchweg flüssigen und sehr schicken Optik wird das Sahnehäubchen durch die fantastischen Animationen der Explosionen aufgesetzt. Auch der Soundtrack kann sich hören lassen und untermalt das Geschehen gut.

Das größte Manko bei der Portierung eines Twin-Stick Shooters stellt zweifelsohne das Design der PSP an sich dar. Übernahm man auf der stationären PlayStation noch mit dem linken Analog-Stick das Navigieren des Schiffes und mit dem rechten Stick die Schussrichtung, so ersetzen die Aktionstasten nun den Analog-Stick für die Schussrichtung. Dies hat zur Folge, dass man das Feuern nicht annähernd so präzise ausführen kann wie auf der Heimkonsole. Schade, dass man auch bei angeschlossenem DualShock 3 Controller nur die Aktionstasten zum Feuern nutzen kann. Wieder einmal bestätigt sich, dass ein zweiter Stick gar nicht so übel gewesen wäre. Dennoch; nach einer recht kurzen Eingewöhnungsphase klappt auch das Feuern recht gut. Es gibt auch eine Art „Zielassistenten“, der kleine Ungenauigkeiten verzeiht.

Fazit:
„Super Stardust Portable“ gehört auf jeden Fall zu jenen Spielen, die man nur kurz für einige Minuten spielen möchte und dann doch nicht mehr aus der Hand legen kann. Verschiedene Planeten bieten ordentlich Abwechslung, auch wenn das Grundgameplay stets das Gleiche ist. Wem der Titel auf der PS3 gefallen hat, der darf auch hier gerne zugreifen. Man muss sich allerdings im Klaren darüber sein, dass es keinerlei unbekannte Inhalte gibt. Es hat einen Grund, warum sich „SSDHD“ so gut auf der PlayStation 3 verkaufte – und die PSP-Version erinnert uns daran!

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de



Gameplay
XXXXXXXXXX
Technik
XXXXXXXXXX







Details

Spielart:
PSN-Titel

Publisher:
Sony

Entwickler:
Housemarque

Dateigröße:
74 MB

Preis:
7,99 Euro

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre