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PSN-Test vom 21.03.2010

Age of Zombies



Sein Name: Steakfries. Barry Steakfries. Seine Mission: Die Erde retten! Der neueste Streich der australischen Halfbrick Studios springt auf den Erfolgszug von Spielen wie Left4Dead auf und bietet eine kunterbuntes Schoot’em Up Gameplay inklusive unzähliger Zombie-Massen. Dabei setzt das Spiel auf zwei Spielmodi: Neben dem Überlebensmodus hat es ein gelungener Story-Modus inklusive trashiger Hintergrundgeschichte ins Spiel geschafft. In der Rolle von Barry Steakfries findet man sich zu Beginn des Spiels in Professor Brains Labor wieder. Dieser plant eine Zombie-Apokalypse, indem er eben diese durch Zeitportale in verschiede Zeiten und Orte auf der ganzen Welt schickt. Zwar segnet der Professor schnell das Zeitliche, jedoch müssen seine freigelassenen Hirnfresser noch beseitigt werden. Dies geschieht in bester Duke Nukem-Manier mit allerhand passenden Sprüchen und natürlich dem nötigen Waffenarsenal.





Jeder Level wird mit einer kurzen Sequenz eingeleitet und dann geht es auch schon los: Aus verschiedene Zeitportalen strömen die Horden auf den Spieler zu und wollen einem an den Kragen. Dabei bekommt man es in den verschiedenen Levels mit einer Vielzahl an Zombie-Arten zu tun – sind es anfangs noch unbeholfene Standard-Zombies, besitzen spätere Varianten sogar Waffen. Aber auch explodierende oder besonders zähe Zombie-Arten stellen sich dem Spieler in den Weg. Im Laufe des Spiels trifft man gelegentlich auch auf diverse Endbosse, welche natürlich um einiges zäher daherkommen. Zudem verfügen die Bossgegner auch über einige Attacken, die Barry Steakfries’ Lebensanzeige erheblichen Schaden zufügen können.

Das Waffenarsenal des Spielers wurde in Age of Zombies sehr abwechslungsreich gestaltet. Die Standard-Pistole verfügt dabei über unerschöpfliche Munition, alle anderen Waffen nur über eine begrenzte Patronenanzahl – egal ob MG, Schrotflinte, Scharfschützengewehr oder auch der Flammenwerfer: Nach einiger Zeit gilt es eine neue Waffe zu finden. Das Gleiche gilt übrigens für Granaten oder auch Minen. Die Waffen tauchen zufällig in der Landschaft auf und können nur einzeln getragen werden.





Die Steuerung der Spielfigur erfolgt wahlweise über das Steuerkreuz oder den Analog-Nub. Das PSP Mini setzt dabei auf ein altbewährtes Prinzip die Waffen abzufeuern: Je nachdem in welche Richtung man schießen möchte, drückt man die jeweilige Aktionstaste. Will man also nach oben schießen, muss die Dreieckstaste gedrückt werden, für einen Schuss nach unten wird die X-Taste benötigt und so weiter. Diagonale Schüsse erfolgen dabei über das gleichzeitige Drücken zweier Tasten. Granaten oder Minen werden mittels Schultertasten platziert.

Betrachtet man die dargebotene Technik des Spiels, so haben die Entwickler für PSP Minis-Verhältnisse einen ordentlichen Vertreter geschaffen. Denn die zweidimensionale Grafik kommt mit einigen Details daher und kann die jeweilige Spielwelt entsprechend gut darstellen. Besonders gelungen ist die musikalische Untermalung: Diese passt hervorragend zu der dargestellten Zeitepoche und geht meist sofort ins Ohr. Die übrigen Soundeffekten stammen allerdings von der Stange und wiederholen sich meist viel zu schnell. Stimmen sind nur selten zu hören und fehlen in den kurzen Ingame-Sequenzen gänzlich.





Fazit:

Wer mit dem Spielprinzip von Age of Zombies etwas anfangen kann, der findet im Bereich der PSP Minis keinen besseren Titel. Der Vertreter aus dem Hause Halfbrick (u.a. auch Blast Off, Echoes, Rocket Racing) versprüht seinen eigenen Charm und weiß durch einfaches aber zugleich spaßiges Shoot’em Up-Gameplay zu überzeugen. Vor allem der Protagonist Barry Steakfries kommt als unglaublicher Sprücheklopfer daher, wie man ihn seit Duke Nukem nicht mehr gesehen hat. Auch wenn der Preis mit 4,99 Euro sicherlich etwas hoch gegriffen ist und eine deutsche Übersetzung fehlt, können wir das Spiel wärmstens empfehlen.

Jakob Koch für PlaystationPortable.de




Gameplay
XXXXXXXXXX
Technik
XXXXXXXXXX







Details

Spielart:
PSP Mini

Publisher:
Halfbrick Studios

Entwickler:
Halfbrick Studios

Dateigröße:
21 MB

Preis:
4,99 Euro

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre