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PSN-Test vom 23.07.2010

Tehra: Dark Warrior

Aus Sevilla, Spanien kommt das neue God, nein, natürlich Girls of War aka Tehra: Dark Warrior für die PSP. Das neue Downloadspiel ist als Mini für PSP und PS3 erhältlich und es gilt mit geballter Frauenpower sich durch die Fantasy-Welt Sistar zu kämpfen. Nachdem das iPhone-Spiel nun seinen Weg auf die mobile Edelkonsole von Sony gefunden hat, haben wir es uns nicht nehmen lassen einen Direktvergleich zu wagen. Also was steckt unter dem Haube?





Der Ersteindruck könnte so trügerisch sein, denn was bekommt man hier auf dem silbernen Tablett geliefert? Eine rothaarige nahezu barbusige Braut namens Tehra, mit einem „Kampfanzug“, der eher an einen Hauch von Nichts erinnert und zudem hat sie ein Schwert im Anschlag? Hat Kratos seine Maitressen rausgekramt, die nun für ihn in die Schlacht ziehen sollen? Aber immerhin sieht man, dass die Entwickler mehr im Sinn hatten als die weiblichen Rundungen an den Pranger zu stellen, denn sie haben sich auch eine kleine aber feine Randgeschichte zum Spiel ausgedacht:

Die Fabelwelt Sistar beherbergt drei Rassen: Drachen, Dämonen und Menschen. Seit Urzeiten bekämpfen sich Mensch und Dämon und nutzen dabei die Stärke der versklavten Drachen aus, um den Krieg zu gewinnen. Als die befeindeten Rassen zur Einsicht kommen, dass der Krieg nie ein Ende finden wird, schließen den Vertrag von Tarkhubal. Somit wird das Land in sechs Königreiche aufgeteilt, wobei Mensch und Dämon jeweils 3 Gebiete bewohnen dürfen. Es wurde auch ein Hüter des Paktes geschaffen, der halb Mensch und hab Dämon ist. Ihr Name ist Tehra. Aber wehe dem ein König bricht den Pakt, dann soll die Wächterin kommen und sein Todesurteil aussprechen.





Na, da hab ich doch ‘ne gute Ausrede: ich kam zu spät, weil meine Brüste in Flammen standen.
Und da genau dies passiert ist und die bösen, bösen Dämonen einfach zu Machthungrig waren, schlüpft der Spieler in die Rolle von Tehra und streift los. Schon sehr früh fällt auf, dass das Hauptaugenmerk des Spiels auf Tehras blanken Allerwertesten liegt, denn diese weiblichen Rundungen werden einem das gesamte Spiel begleiten. Ansonsten präsentiert sich das Spiel in üblicher Haudrauf-Marnier und reiht sich hinter Hero of Sparta in die Kratos-Klon-Kriege ein. Während die iPhone-Fassung mit einfachen Button-Masching auskommt, gibt es bei der PSP-Version zumindest noch ein paar winzige, fast nicht beachtete Schwertkombos, die via Tastenkobination ausgeführt werden können. Dies konnte man auf dem iPhone nicht umsetzen, da es nur einen Angriffsknopf gibt.

Mit der halbnakten Rothaarigen im Amoklauf zieht man durch die Zombiehorden, greift neue Zauber und Angriffstechniken auf und mäht alles nieder, was seinen Ursprung aus der Hölle hat. Dabei ist anzumerken, dass das Spiel nahezu streng-linear und ebenso monoton ist. Hauen, laufen, hauen, laufen und eventuell dabei zusehen wie „Bälle“ durch den Bildschirm hüpfen. Im Verlauf des Spiel kann man durch eingesammelte Geldmünzen neue Fähigkeiten erlangen und sorgt dafür, dass man ein noch größerer Monsterschreck ist. Dies ist auch bitter nötig, denn der Schwierigkeitsgrad von Tehra: Dark Warrior ist schon beachtlich. Selbst wenn sich die dunkle Kriegerin in ihr dämonishes Ich verwandelt, ist sie nicht unverwundbar, kann aber mehr austeilen und einstecken. So sollte man stets darauf achten, für welche Mittel man sein Mana einsetzt.

Insgesamt bekommt man ein kurzweiliges Beat 'n Run-Game, dass sich technisch noch unter dem Niveau von Hero of Sparta einreiht und eindeutig nicht mit seinen weiblichen Reizen geizt.





Fazit:

Also Tehra, du Teufelsweib, was bleibt nach dem kleinen Techtelmechtel auf der PSP und PS3? Schön war die Zeit? Naja, eigentlich war es nicht viel mehr als Barbusigkeit und rosige Backen, nicht Wangen! Du würdest sicherlich gerne an Kratos Seite verweilen und ihn mit deinen Reizen beglücken, aber bei diesen Wunschgedanken sollte es wohl auch bleiben. Denn Tehra: Dark Warrior gehört in die Gattung Spiele, die lieber mit den Reizen der Weiblichkeit ablenken und so über ihr mäßiges Spielkonzept hinweg lenken. Somit macht sogar der Held aus Sparta eine bessere spielerische Figur als die Dämonenbraut. Schade eigentlich, aber wir machen uns dennoch keine Sorgen bezüglich der Verkaufszahlen. Warum? Sex sells.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de




Gameplay
XXXXXXXXXX
Technik
XXXXXXXXXX







Details

Spielart:
PSP Mini

Publisher:
StormBASIC

Entwickler:
StormBASIC

Dateigröße:
49,7 MB

Preis:
4,99 Euro

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre