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Die Sims 2


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Die Sims 2 Review vom 12.02.2006

Was hat zwei Arme, zwei Beine, gibt es in den verschiedensten Variationen und hat stets einen grünen Kristall über dem Kopf? Vernarrte Sims-Fans werden die richtige Antwort natürlich sofort parat haben und aufs Sehnlichste, auf diesen Test gewartet haben. Wir haben uns die Playstation Portable Version der Kultfiguren aus dem Hause Electronic Arts näher angeschaut und uns unter die Leute gemischt.

Bald seit sechs Jahren tummeln sich die niedlichen Sims über zahlreiche Computer- und Videospielsysteme. Die Sims 2 gehört zu den erfolgreichsten Spielen seiner Zeit und nun erhofft sich der portable Spieler, die beliebe PC-Fassung auch in der Hosentasche mitzuführen. Doch wer dies glaubt, der irrt.

In Merkwürdighausen gibt es so manche Kuriositäten
Dem Gerne-Fan dürften schon zu Beginn die ersten Unterschiede auffallen, denn anstelle des üblich sehr offenen Spielprinzips wird man nun in eine abenteuerliche Story mit sozialen Elementen und zahlreichen Rätseln gedrängt. Nach dem Motto: „Öfter mal was Neues!" dürfte diese Änderung der Stilrichtung einigen Fans der mobilen Fassungen bekannt sein. Schon die Game Boy Advance, N-Gage, als auch Nintendo DS Version hat sich nur wage an die Beschaffenheiten des PC-Originals gehalten und dennoch ein spaßiges Erlebnis mit Sims-Flair geboten.

Dem Erlebnis-„Ameisenfarm“ ein Wink zum Abschied, denn bei den Sims für die Playstation Portable ändert sich so Einiges. Zu Beginn des Spiels taucht man in die Umgebung der berüchtigten Stadt Merkwürdighausen ein. Eine Autopanne sorgt dafür, dass man in dieser wirren und geheimnisvollen Welt "gefangen" ist. Ziel ist es also vorerst einen Weg nach Hause zu finden, später diesem bekannten Sims-Schauplatz seine Geheimnisse zu entlocken. Sogar an einem eigenen Wohnhaus darf rumgewerkelt werden. Das gesamte Spiel wird von einem kuriosen roten Faden zusammengehalten, an dem sich die Story entlang hangelt und aufbaut.
Schon sehr bald darf man am eigenen Leibe erfahren, dass die Bewohner von Merkwürdighausen alles Andere als "normal" sind. Neue Bekanntschaften bringen auch neue Aufgaben mit sich und so wollen zahlreiche Probleme aus der Welt geschafft werden. Nach und nach lernt man neue Freude kennen und hat somit allerhand Aufgaben zu erledigen. Egal ob der Sheriff euch als Zombi-Jäger missbraucht, oder ein finsterer Poltergeist im eigenen trauten Heim herumspukt, schnell merkt man, dass Merkwürdighausen seinen Namen zu Recht trägt. Sogar bekannte Gestallten aus der Sims 2 Welt, die dort spurlos verschwunden sind und für richtige Spekulationen in Foren und Ähnlichem gesorgt haben, treten ins Rampenlicht und erzählen ihre Mysterien.

Was ist dein Ziel: Wissen, Freundschaft oder Reichtum?
Doch neben einer recht amüsanten Story dürfen natürlich auch die Basiselemente eines Sims-Spiels nicht fehlen. Fähigkeiten, Bedürfnisse, soziale Kontakte und die neuen Geheimnisse sind mit von der Partie. Zwar spielen die Bedürfnisse eine nicht ganz so starke Rolle, wie beim PC-Vorbild, dennoch gilt es ab und an das Klo zu benutzen, sich zu waschen oder einfach mal zu relaxen.

Recht zu Beginn des Spiels wird in die Kristallkugel geblickt und es wird einem verraten, welche persönlichen Eigenschaften die Zukunft und somit auch die künftigen Ereignisse von Merkwürdighausen beeinflussen. Nun heißt es auf Konfrontationskurs zu gehen und mit den Nachbarn einen netten Dialog beginnen. Schon sind wir bei einem weiteren neuen Punkt des Titels, nämlich dem so genannten Sozialspiel. Vor dem Start eines solchen Minispiels, gilt es auszuwählen, welche Absicht man hat. Ob man flirten, plaudern, oder einschüchtern möchte, sollte genau überlegt werden, denn nun geht es ans Eingemachte. Während des Minispiels tauchen nun verschiede Symbole als Sprechblasen auf und man muss versuchen, per Tastendruck das entsprechende Pendant wieder zu finden. Was zunächst sehr einfach ist, wird im Laufe des Spiels komplizierter, je enger die gemeinsamen Interessen beieinander liegen und die Freundschaften sich ausbauen.

Erst wenn man ein bestimmtes Level an Vertrautheit erreicht wird, schalten sich neue Missionen frei, Geheimnisse werden verraten und man ist dem Ziel ein Stückchen näher. Wenn man über Umwege Freunden als Putzfrau oder -mann dienen muss oder andere mehr oder weniger freudige Jobs übernehmen soll, tut man dies ja schließlich gerne. Die kleinen Geheimnisse der Einwohner des ominösen Kaffs warten letztendlich darauf gelüftet zu werden und diese verrät man nicht jedem dahergelaufenen Großstadttrottel.

Neben den Geheimniskrämereien regiert natürlich Geld die Welt und gehört zu den Primärzielen des Spiels. Die Einnahmenquellen der Sims PSP-Variante sehen schon etwas anders aus. Hier warten zahlreiche Minispiele wie: "Schlag-den-Ghul", "Schwofiger Schwof" oder "Kine-Morgenritual" darauf gespielt zu werden, um die Finanzen aufzubessern. Erst mit genügen Cash im Geldbeutel, können weitere Gegenstände für die Wohnung gekauft, die Miete gezahlt, oder andere kapitalistische Angelegenheiten erledigt werden. Will man seine Einnahmen verbessern, so muss man auch seine Fähigkeiten steigern. Nur wer Profi auf seinem Gebiet ist, wird dementsprechend entlöhnt. Also ran an die Hantelbank, die Staffelei oder den Computer, um die diversen Sim-Fähigkeiten auszubauen.

Soviel Potential und alles für die Katz…
Die Spielidee an sich ist ja lieb und nett, die Story recht lustig, doch eine Tatsache bricht dem Spiel schlichtweg das Genick. Knister, knack, kaputt, aus und vorbei... Die bitterbösen Ladezeiten sind alles andere als akzeptabel und sorgen dafür, dass das Spielerlebnis zu einer Lila-Dauerpause avanciert. Vor fast jeder Aktion die getätigt wird, dreht sich der kleine Silberling im UMD-Schacht und es wird geladen, geladen und nochmals geladen. Im Prinzip haben wir einen ständig andauernden und sich wiederholenden Ladevorgang mit zahlreichen Rucklern und Pausen zu tun und nie ist die Kaffeemaschine greifbar, wenn man sie braucht...

Gameplay:
Flüssig ist ein Ausdruck, denn wir in diesem Spiel kurzerhand vergessen möchten. Denn neben den unsäglich langen Ladezeiten haben wir es auch mit einer recht ungenauen Steuerung zu tun. Möchte man seinen Sim durch die Landschaft bewegen wird es anfänglich oft passieren, dass man an Stellen aneckt, wo man dies vermeiden wollte. Es bedarf erst ein wenig Übung, bis man mit den Kontrollen vertraut ist, sich im Menü zurechtfindet und alle Tricks und Kniffe beherrscht.

Grafik:
Grafisch gesehen macht das Spiel eigentlich eine gute Figur. Die Figuren haben das typische Aussehen, wie man es von der PC-Version gewöhnt ist, die Umgebungen sind detailliert und viele kleine Objekte warten darauf benutzt zu werden. Mag die Wüste zwar ein wenig Karg sein, sind andere Örtlichkeiten umso interessanter. Licht und Lampeneffekte sorgen für Flair und als Genre-Fan fühlt man sich zu Hause.

Sound:
Das Sims-Gebrabbel dürfte so mancher schon zu Genüge kennen. Ob man flirtet, sich streitet oder einfach ein normales Gespräch führt, die Sims-Sprache dröhnt zu allen Zeitpunkten aus den Lautsprechern der Playstation Portable. Die Musik ist angenehm und wenn ein Radio parat ist, kann man diese auch je nach belieben einstellen, egal ob Rock, Pop oder Technofan.

Features und Besonderheiten:
An sich bekommt man genug geboten, um eine ganze Weile vor der PSP gefesselt zu sein. Doch die Frage ist leider in diesem Falle: „Möchte man das überhaupt?“ Eine Spannende Story, zahlreiche Minispiele, wirre Geheimnisse, soziale Kontakte, eine eigene ausbaufähige Wohnung und noch vieles mehr machen halt nur wenig Spaß, wenn man die hälfte der Zeit mit warten auf das nächste Ereignis verbringt.

Multiplayer:
Dolly war gestern, denn heute klonen wir Menschen! Neben den üblichen "Ich-tausche-XY-gegen-AB" haben die PSP-Sims-Spieler auch die Möglichkeit, die kreierten Protagonisten zu klonen. So taucht der Sim eines Freundes mit den gleichen Klamotten, der gleichen Persönlichkeit und den Eigenschaften plötzlich im eigenen Spiel auf.

Fazit:
Die Entwickler haben scheinbar "ein wenig" unter Zeitmangel gelitten. Anders kann ich mir das verschenkte Potential nicht erklären. Mit den Sims 2 bekäme man eigentlich ein ordentliches Spiel mit einer recht erheiternden Story, vielen Features und jeder Menge zu tun. Eigentlich ein durchweg spaßiges Spielprinzip, wären da nicht die finsteren Ladezeiten, die so manchen Handheldfreund zur Weißglut bringen können. Es ist ja nicht mal so, dass man eine große Ladepause überbrücken muss bis zum nächsten Areal. Nein, sie sind beständig und gehen, ob kurz oder lang, gewaltig auf den Nerv. Wer die Geheimnisse rund um Merkwürdighause lüften möchte, der wird um die Sims 2 nicht herumkommen, doch er sollte sich auch Zeit mitbringen, vor allem Wartezeit…

Kevin Jensen [Iceman] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
5 von 10
Unterhaltsam anders, aber aufgrund von enormen Ladezeiten fast unspielbar.
GRAFIK
7 von 10
Simstypisch und recht ansehnlich.
SOUND
6 von 10
Abwechslungsreich und angenehme Musik, übliches Sims-Geblubber als Soundkulisse.
FEATURES
8 von 10
Viel drin, viel drum und viel dran.
MULTIPLAYER
5 von 10
Hier wird geklont was das Zeug hält.
GESAMT-
WERTUNG:
68%
Mobilitätsfaktor: [1 /10]
"Die Ladezeiten und der Stromverbrauch sind der Beweis dafür, dass die Konsolen hier im Vorteil sind."







Details
Spielname:
Die Sims 2

Publisher:
Electronic Arts

Developer:
Electronic Arts

Genre:
Adventure

Release:
17.11.2005 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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