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Virtua Tennis: World Tour


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Virtua Tennis: World Tour Review vom 09.09.2005

Aufschlag Haas
Als Virtua Tennis das erste Mal im Jahre 2000 auf der Dreamcast seinen Auftakt hatte, staunten die Spieler nicht schlecht. Was damals geboten wurde, war nicht nur eine sehr gelungene Tennissimulation, sondern auch ein Gerne-Mix, mit viel Abwechslung und hoher Langzeitmotivation. Die ersten portablen Umsetzungen des Tennis Titels der Hitmaker Division erschienen 2003 auf dem Game Boy Advance und Nokias N-Gage.
Zum Launch der Playstation Portable schickt Sega erneut die Weltstars des Tennissports auf den Platz und eines können wir vorab verkünden: Fans sollten die Schweißbänder anlegen und rauf auf den Platz, den dieser Titel haut euch aus den Tennissocken!

Ein intuitives Spielkonzept für jeden Einsteiger und dennoch herausfordernd für die Hardcore-Gamer. Segas Virtua Tennis war und ist noch immer ein ideales Spiel für jeden Spielertyp. Doch gehen wir erst einmal genauer auf das Spielprinzip und die verschiedenen Spielmodi ein. Wahlweise kann man den Freundschaftsmodus, ein Schnelles Match, ein Turnier, die Mini-Ballspiele oder den Welttourneemodus bestreiten. Wobei letzteres das herausragende Herzstück des Spiels ist und demnach auch als erstes erläutern werden.

Ziel beim Welttourneemodus ist es, aus einem verweichlichten Amateur einen Hardcore Tennisprofi zu formen und die Pole-Position der Weltrangliste für sich zu gewinnen. Im Grunde genommen muss der Spieler sogar parallel zwei Charaktere trainieren, nämlich sowohl Männlein als auch Weiblein. Wie im richtigen Leben ist jeder Anfang natürlich schwer. Erst nachdem man sich seine zwei Spieler nach Belieben erstellt hat, kann man sich auf dem Globus umschauen. Dabei stehen bei der Kreation der Spieler viele verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl und ähnlich wie bei den Sims aus dem Hause EA, kann man sein persönliches Abbild schaffen.

Auf der Weltkarte geht es dann richtig los und hier kann man entweder direkt anfangen zu trainieren, oder, je nachdem was der aktuelle Terminkalender vorhersagt, auch sofort Turniere gegen andere Profitennisspieler antreten. Diese Turniere sind manchmal jedoch beschränkt darauf, dass der Spieler erst einen gewissen Platz in der Weltrangliste erreicht haben muss, um überhaupt anzutreten.
Andere Duelle können nur im Team bestritten werden, was für euch bedeutet, dass ihr einen Profispieler für einen Zweimonatsvertrag anheuern und gemeinsam auf dem Platz dem Gegner den gelben Ball um die Ohren schlagen müsst. Hier kommen auch die insgesamt 14 lizenzierten Tennissportler aus aller Welt zum Einsatz. Egal ob Roger Federer, Tim Henman, Andy Roddick oder unseren Landsmann Tommy Haas, man sucht sich einfach den Partner aus, mit dem man zusammen auf dem Teppich stehen möchte. Natürlich wollen wir auch die weibliche Fraktion der Tenniselite nicht ungeachtet lassen und nennen euch Beispiele wie Venus Williams, Nicole Vaidisova oder Sarah Bailey.

Spiel, Satz und Sieg
Auf dem Tennisplatz könnt ihr euch so richtig austoben, denn was die Entwickler hier geschaffen haben ist ganz großes Spiel. Egal ob im Doppel- oder Einzelspiel, die Ballphysik und Gegner-KI ist vom Feinsten. So können dem Computer-Gegner auch Fehler passieren, wenn der Teamspieler dem Schlagmann die Sicht raubt oder die Absprache miteinander nicht so läuft wie geplant. Seit der Dreamcast und Playstation 2 Version hat sich hier einiges getan und man kann behaupten, dass man in Sachen Realitätsnähe noch eins drauf gesetzt hat.

Doch bevor man die ersten Siege mit nach Hause nimmt, ist erst einmal das Training angesagt. Wie schon bei den Vorgängern gilt es hier in diversen Mini-Spielen, seine Ballkunst zu perfektionieren und nach und nach aufzuwerten. Ähnlich wie in gewöhnlichen Rollenspielen arbeitet man auch in Virtua Tennis mit dem Erfahrungspunkteprinzip. Je nachdem, ob man eines der Minispiele erfolgreich absolviert hat oder nicht, gewinnt man an Erfahrung und gewinnt ein Level im spezifischen Technikbereich hinzu. So kann man seinen Aufschlag verbessern, indem man ein Mini-Spiel bestreiten muss, worin man auf einem Förderband bewegende Objekte abschießen muss. Seine Volleys verbessert man beispielsweise, indem man eine Roboterarmee an Tennisballwurfmaschinen abschießt. Das sind nur wenige Beispiele der zahlreichen Minispiele, die sehr abwechslungsreich und unterhaltsam sind. Nach einem harten Trainingslauf müssen sich die Spieler auch mal zur Ruhe setzen und eventuell eine Woche pausieren.
Siege bringen einem nicht nur einen besseren Platz auf der Weltrangliste, sondern statten euch auch mit genügend Cash aus, damit man in den Shops, neue Ausrüstung, Tennisplätze, etc. freikaufen kann.
Nun gilt es, eine gesunde Mischung aus Training und Turnieren zu finden, um nach und nach auf der Weltrangliste hinaufzusteigen, bis man der weltweit beste Tennisspieler ist. Bis man dieses Ziel jedoch erreicht hat, kann einige Zeit vergehen. Dennoch bleibt man motiviert bei der Sache und ertappt sich öfters dabei, einen Trainingslauf mehr zu machen als man eigentlich geplant hatte.

Weg vom Welttourneemodus hin zu den Spielmodi für Zwischendurch. Für die Busfahrten oder sonst wo unterwegs ist wohl das Schnelle Match am interessantsten. Ein Knopfdruck genügt und man bekommt ein zufälliges Match vom Computer gestellt und kann direkt los legen. Im Freundschaftsmatch hat der Spieler noch die freie Wahl gegen wen er spielen möchte.
Wer lieber eine Herausforderung mag, sollte sich den Turniermodus ansehen, hier geht es darum möglich als Sieger von mehreren Spielen hervorzugehen.

Als gelungene Abwechslung für den Tennisalltag gibt es die Ballspiele, eine Ansammlung von Minispielen, bei denen man den aktuellen Highscore knacken möchte. Eines dieser Minispiele ist zum Beispiel eine Art Tetrisfeld auf der anderen Seite des Netzes. Hier muss man die fallenden Steine möglichst geschickt abschießen. Gleichfarbige Steine fügen sich zusammen zu einem größeren Block, der je großer er ist, mehr Bonuspunkte gibt.
Dass Sportler sich immer gesund ernähren sollten, beweist ein weiteres Beispiel der Minispiele. Hier werden Tennisbälle umher geschossen und der Spieler muss diesen Ausweichen und dabei leckere Früchte einsammeln um einen Zeitbonus zu erhalten. Aber wehe, es schleicht sich ein Softdrink oder Hamburger ein, diese kleinen Sünden rauben einem kostbare Zeit.
Insgesamt eine gelungene Abwechslung von Tennis Court, welches ein wenig an Puzzlespiele erinnert.

Gameplay:
Volle Kontrolle auf dem Platz. Je nach Bodenbeschaffenheit ändern sich auch die physikalischen Eigenschaften auf dem Feld. Auf einer Sandoberfläche zum Beispiel ist die Geschwindigkeit der Spieler langsamer als im Vergleich auf einem Grassplatz. Zudem unterscheiden sich auf Sand und Gras die Balleigenschaften in Bezug auf das Abprallverhalten.
Neben diesen Elementen spielt zudem der aktuell gewählte Spieler eine Rolle, wie gut man sich auf dem Platz präsentieren kann. Jeder Spieler verfügt nämlich über seine eigenen spezifischen Werte und Attribute.

Grafik:
In Sachen Grafik macht das Spiel eine sehr gute Figur. Detailgetreue Umsetzungen von Originalschauplätzen gehören zur Tagesordnung. So kann man auf berühmten Plätzen wie in Melbourne, London und Paris spielen. Butterweiche Animationen, die nur selten kleine Pausen haben, wenn ein Punkt gemacht wurde oder eine Wiederholung geladen werden muss.
Auch sehr interessant sind Wettereffekte wie Wolken, die über das Spielfeld wandern und Schatten werfen. Hier kommt eine klasse Atmosphäre rüber und man kommt sich vor wie auf dem Tennisplatz.

Sound:
Bei Virtua Tennis bekommt man angenehme Musik, die zwar nicht die Leistung der Playstation Portable auslastet, aber dennoch nicht nervig ist geboten. Die Sprachausgabe während der Spiele ist sehr gelungen und der Punktestand wird wie bei einer TV-Übertragung immer live via Kommentator übertragen.

Features und Besonderheiten:
In Sachen Ladezeiten hat man noch ein angenehmes Mittelmaß gefunden, zwar muss man immer ein Weilchen warten, aber die Länge ist vertretbar. Ansonsten wird man aufgrund des ernormen Inhalts des Spiels einige Wochen gefesselt sein. Es gilt, die Spieler aufzubauen, Minispiele zu erkunden und Tennis zu spielen. Auch Mulitplayer-Matches mit bis zu vier echten Spielern auf dem Feld sind möglich. Was will der Genre-Fan mehr?
Einzig und allein spezielle Onlinefeatures wie z.B. ein globales Ranking, etc. gibt es leider nicht.

Fazit:
Was Sega mit Virtua Tennis World Tour liefert, ist ein Spiel der Spitzenklasse. Die Entwickler haben die positiven Elemente der alten Versionen übernommen und der Playstation Portable Version neue interessante Ideen hinzugefügt. Das Spiel kommt insgesamt sehr stimmig rüber und über die kleinen Ladepausen vor und im Spiel kann man hinweg sehen.
Genrefans und viele Sportfreunde werden um diesen Titel nicht herum kommen. Lizenzierte Elitespieler, viel Abwechslung und vor allem realistischer Tennissport sorgen dafür, dass Virtua Tennis World Tour zu den Top Launch-Titeln der Playstation Portable gehört.


Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sega für die freunliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
9 von 10
Geniale Physik und exzellentes Ballgefühl
GRAFIK
8 von 10
Flüssige Animationen und detailgetreue Tennisplätze
SOUND
6 von 10
Nette Musikbegleitung und stimmige Sprachsamples
FEATURES
8 von 10
Viel zu tun auch neben dem Alltagsspiel
MULTIPLAYER
7 von 10
Bis zu vier Freunde können auf einem Platz spielen
GESAMT-
WERTUNG:
88%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Angenehme Ladezeiten, dennoch benötigt man viel Feingefühl."







Details
Spielname:
Virtua Tennis: World Tour

Publisher:
Sega

Developer:


Genre:
Sport

Release:
01.09.2005 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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