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SSX: On Tour


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SSX: On Tour Review vom 26.11.2005

Ein Board ohne Räder? Seit wann gibt’s denn so was…

Noch eifrig am Tony Hawks Underground 2 zocken, war ich wirklich sehr verwundert, als ich merkte, dass auf dem Brett der Spielfigur meines neuen Testtitels plötzlich die Rollen fehlten.
Ich überlegte lange, was das für ein Teil war, auf dem ich mit seinen Füßen stand und wozu das gut sein könnte. Denn wie sollte man sich mit so etwas fortbewegen?
Doch dann schoss mir die Antwort wie ein Blitz durch den Kopf. Es muss ein Bügelbrett sein! Was sonst hat solch eine markante Form?
Leider stellte sich diese erste Vermutung nach Absprache mit der restlichen Redaktion als ziemlich falsch heraus und die anderen erklärten mir, dass es sich angeblich um ein Wintersportgerät handelte.

Tja, nach so einem langen Sommer vergisst man sogar als Österreicher fast, dass es so etwas wie Wintersport überhaupt gibt. Es gibt doch nichts schöneres, als durch frischen Pulverschnee zu carven und wenn man zu diesem Erfolgreichen Spaßrezept noch etwas Action, ein bisschen Extravaganz und einen großzügigen Schuss Arcade hinzumischt, bekommt man genau das heraus, was sich seit Jahren als erfolgreiches Snowboardspiel am Markt etabliert hat: SSX Snowboarding.

Mit SSX On Tour bringt EA einen weiteren Titel der EA BIG Reihe von der PS2 auf deren kleine Schwester, die Playstation Portable und, obwohl es sich nur um eine 1:1-Umsetzung handelt, ändert das nichts an der Tatsache, dass wir uns freuen, ein solches Spiel auch unterwegs zocken zu können.
Vergleicht man On Tour mit dessen Vorgänger auf der Heimkonsole, nämlich SSX3, dann fällt eines sofort auf. Neben einem Brett unter den Füßen stehen einem nun auch zwei getrennte Bretter zur Verfügung, um sich den Hügel hinunterzukämpfen. Auch bekannt als Ski bieten diese eine nette Alternative zum Snowboard und sorgen für eine der wenigen Neuerungen.

Eine der eindeutig signifikantesten Veränderungen zu seinen Vorläufern lässt sich sofort erkennen, nachdem das Spiel gestartet wurde. Das Menü wirkt auf den ersten, wie auch auf den zweiten Blick „etwas“ verrückt. Während der Ladescreens unterhalten einen Gitarrenspielende Einhörner, oder tanzende Amöben. Das mag sich vielleicht etwas merkwürdig anhören, jedoch fügt es sich in das Gesamtbild des Spiels wirklich gut ein und hebt sich so vom Einheitsbrei langweilig gestalteter Menüs deutlich ab.

Die erste Einbuße gegenüber seiner rein stationär spielbaren Version muss der Titel leider schon bei der Erstellung des eigenen Charakters machen, denn hier lässt sich der Fahrer bedauerlicherweise nicht wirklich verändern, es wird einem lediglich die Auswahl zwischen männlich und weiblich gegeben. Im Laufe des Spiels kann man jedoch neue Outfits (die unter anderem die Stats verbessern) und auch jede Menge neuer Fahrer frei schalten.

Gameplay:
An Fahrmodi gibt es, wie bei fast jedem Rennspiel üblich, einen Turniermodus, der wiederum in zahlreiche einzelne Turniere unterteilt ist, die teilweise erst durch den Gewinn von Goldmedaillen erkämpft werden müssen. Jeweils auf Ski, als auch auf dem Snowboard könnt ihr einfach nur Rennen bestreiten, bei denen es entweder gegen die Zeit, oder gegen Computergegner geht.
Oder ihr entscheidet euch – ebenfalls mit beiden Sportgeräten möglich – für ein Turnier, bei dem es um Punkte geht, die ihr durch spektakuläre Tricks erntet.
Hat man erstmal 50 Medaillen gewonnen, was mitunter einige Spielstunden in Anspruch nehmen kann, steht euch auch noch der SSX Legend Modus frei.

Zum üben der Strecken gibt es, wie in fast jedem Spiel, auch einen Practice-Modus - dort könnt ihr jeden Typ von Rennen auf jeder beliebigen Strecke fahren, ohne gestört zu werden.
Ein wahrer Sportler braucht jedoch Herausforderungen und so wird es den ein oder anderen auch zum Challenge-Modus verschlagen, wo es auf den verschiedenen Strecken bestimmte Ziele zu erfüllen gibt, die von dem Zerstören bestimmter Objekte bis hin zu Highscores holen führen.

Steuerung:
Wie bei vielen Spielen ist hier erstmal eine Gewöhnungsphase angesagt. Je nach Talent kann es schon mal einige Zeit dauern, bis man sich an das Handling auf der PSP gewöhnt hat. Während man sowohl mit dem Stick, als auch mit dem D-Pad lenken kann, so ist in der Luft das D-Pad für Spins und Flips reserviert und der analoge Knubbel dient zur Feinkorrektur der Lage.
Ob man analog oder digital steuern will, bleibt jedem selbst überlassen, jedoch bietet das Steuern mit dem Analogstick den Vorteil, dass man wesentlich rundere Kurven fahren kann.
Verglichen mit der PS2 ist der Stick aber leider etwas zu feinfühlig und deshalb gibt es hier leider wieder einen kleinen Nachteil gegenüber der Konsolenvariante.
Die Tricks werden ähnlich wie bei Tony Hawks Skatertiteln über die Symboltasten ausgeführt und in Kombination mit einer Richtungstaste ergeben sich auch zahlreiche Variationen.
Die Schultertasten lassen einen auf dem Boden der Tatsachen entweder nach rechts, oder links nach seinen Gegnern schlagen, oder können in der Luft für (Special-)Tricks genutzt werden.

Grafik:
Grafisch sieht das Spiel eigentlich ganz nett aus. Das war’s aber leider auch schon. Die Charaktere sind schön gestaltet und auch sonst wirkt alles schön rund und glatt, wie es sich für Schnee nun mal gehört. Die Hintergrundbilder von endlosen Berglandschaften passen gut zum Grafikstil und lassen den Eindruck entstehen, als würde man sich auch wirklich im Hochgebirge befinden.
Bei der Weitsicht gibt es auch nichts zu meckern, da stets die ganze Strecke im Bild ist, die noch vor einem liegt. Aber um diese zu bestaunen bleibt einem oft ohnehin keine Zeit, da durch die sehr hohe Geschwindigkeit das Bild durch einen schön gemachten Effekt verzerrt wird und so diesen Eindruck noch verstärkt. Wahrscheinlich ist das wohl auch so gewollt, denn an liebevoll gestalteten Details fehlt es, vor allem wenn wir es erneut mit der PS2-Version vergleichen, leider schon an einigen Stellen.

Sound:
Hier kommt der zahlende Kunde endlich voll auf seine Kosten. Schon allein weil eine Band wie Iron Maiden für den Titelsong sorgt, ist Rockstimmung pur angesagt. Über 40 lizenzierte Musiktitel diverser Rockbands sorgen während der Rennen für die passende Stimmung. Dank des EA Pocket Trax Features, das auch einigen anderen Titeln des Publishers Einzug gefunden hat, gibt euch die Möglichkeit, eine Playlist zu erstellen und diese dann ohne zu zocken anhören zu können.
Leider lässt sich innerhalb der Lieder nicht vor- und zurückspulen, doch zumindest das wechseln zwischen einzelnen Titeln macht aus eurer Spiele UMD eine Musik UMD mit leicht eingeschränkten Steuerungsmöglichkeiten.
Die Ingame Sounds sind ebenfalls gut gemacht, doch aufgrund der Musik hört man das leise Gleiten durch den Schnee ohnehin kaum.

Features und Besonderheiten:
Eine der wohl größten Neuerungen bei SSX: On Tour ist das neue Fortbewegungsmittel, die Ski. Darüber hinaus hat sich im Vergleich zu SSX3 leider nicht sonderlich viel getan. Das ändert jedoch nichts daran, dass das Spiel einen ziemlich beachtlichen Umfang bietet. Man hat die Auswahl zwischen 12 verschiedenen Strecken, auf welchen es jeweils X Challenges zu bewältigen gibt.
Auf jeder dieser 12 Strecken gibt es 40 Collectibles, welche sich euch als leuchtende Schneeflocken darbieten, einzusammeln, wodurch man neues Gewand, oder Equipment zugänglich machen kann. 22 Verschiedene Garderoben, die teilweise auch eure Stats verbessern und jeweils 12 verschiedene Snowboards bzw. Ski (hier natürlich 12 Paar) die sich ebenfalls auf das Fahrkönnen eures Charakters auswirken.
Dazu kommen noch die zahlreichen freischaltbaren SSX Legenden und natürlich der Turniermodus, der zum kompletten Durchzocken mit Sicherheit auch Hardcorezocker lange bei der Stange halten wird.

Fazit:
Abschließend kann man sagen, dass es sich bei SSX: On Tour um ein wirklich gelungenes Snowboardspiel handelt, dessen Schwerpunkt eindeutig auf Arcade liegt. Zocker, die den Vorgänger mochten, werden auch an SSX: On Tour ihren Spaß finden, aber auch für Neueinsteiger in die SSX-Reihe ist der Titel durchaus zu empfehlen. Sofern euch arcadelastige Spiele zusagen, könnt ihr hier nicht viel falsch machen, wenn ihr ein außergewöhnliches Rennspiel mit langer Spieldauer sucht.
Abraten kann ich nur Besitzern der PS2-Version, es sei denn ihr wollt es unbedingt unterwegs zocken und euch stört es nicht, dass zum Leidwesen der PSP etwas abgespeckt wurde.

Christopher Marschik (nobody) für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.



GAMEPLAY
8 von 10
Der Analognub der PSP ist leider teilweise zu unpräzise
GRAFIK
6 von 10
Leichte Abstriche und weniger Details im Vergleich zur PS2 Verion
SOUND
9 von 10
Dank vieler lizenzierter Titel ein großes Lob an EA
FEATURES
6 von 10
Wenig Neues im Vergleich zum Vorgänger, aber großer Langzeitspaß
MULTIPLAYER
7 von 10
Viele verschiedene Multiplayermodi versprechen eine Menge Spaß
GESAMT-
WERTUNG:
84%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Mal eben die Berge unsicher zu machen geht nun auch unterwegs"







Details
Spielname:
SSX: On Tour

Publisher:
Electronic Arts

Developer:
Electronic Arts

Genre:
Sport

Release:
27.10.2005 (erschienen)

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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