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Street Fighter Alpha 3 Max


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Street Fighter Alpha 3 Max Review vom 24.03.2006

Street Fighter – Ein Name, viele Kämpfer und Spielspaßgarant seit Ende der 80er Jahre. Als Capcom 1987 das erste Street Fighter auf den Markt warf, hätte wohl keiner mit einem solchen Erfolg gerechnet. Erst 1991 gelang der große Verkaufsdurchbruch mit Street Fighter II und deren Nachfolger, welche mittlerweile auf fast sämtlichen Systemen in den verschiedensten Variationen erschienen sind. Vier Jahre später erschien die erste Instanz der Alpha-Serie welche ebenfalls systemübergreifend zu einem der Klassenschlager schlechthin in Sachen 2D-Fighting wurde. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis das „Kleine Schwarze“ von Sony es auch mit einem Ableger dieser Serie zu tun bekommt. Nach Darkstalkers Chronicle: The Chaos Tower lies dieser Ableger auch nicht lange auf sich warten und wir halten ihn nun für unseren ausführlichen Bericht in den Händen.

Variationen über Variationen
Ken, Ryu, E.Honda, Sagat, Mr. Bison und Akuma sind alles Namen, die dem Prügelfan ein Begriff sein sollten. Der Kultstatus an diesen Figuren ist so fest angehaftet wie an den Markenmaskottchen wie Sonic oder Mario und sie gehören zu den Vorzeigeschildern der Street Fighter Serie aus dem Hause Capcom. Der Klassiker - bekannt aus den Spielhallen -prunkt sich auf der PSP mit zahlreichen Spielmodi. Allein im Menü klaffen einem 15 Auswahlpunkte mit bekannten und neuen Spieloptionen entgegen. Die alten Hasen werden sich sofort auf den Arcade-Modus stürzen und sich mit ihrem Lieblings Prügel-Knaben durch die Duelle kämpfen. Im Training Mode können sich die Grünschnabel umschauen und die Tricks und Kniffe erlernen. Der Variable Battle sorgt dafür, dass man gleich mit zwei Kämpfern in die Arena klettern und sich abwechseln und die doppelte Power genießen kann. Wer sich ungebunden und frei fühlen möchte, sollte sich für den Free Battle entscheiden, seine eigenen Prügeloptionen zusammenstellen und zwischen zahlreichen Optionen auswählen. Im R.Dramatic Battle geht es darum, als Einzelner gegen eine eingespielte Gruppe zu gewinnen und im Dramatic Battle ist es genau anders rum. Hier spielt man mit zwei Kämpfern gleichzeitig gegen einen starken Gegner. Weitere Spielkonzepte sind: VS 100 Kumite, indem es gilt 100 Gegner nacheinander zu vermöbeln, der Final Battle, ein Direktkampf gegen die Bossgegner und last but not least gibt es den Survival Mode in welchem es gilt, mit einem Kämpfer und einer nur minimal wieder aufladenden Energieleiste möglichst viele Kontrahenten auszuschalten.

Bei so viel Vielfalt wird sich der eingefleischte Street Fighter-Fan sofort wohl fühlen und sich direkt ins Getümmel stürzen. Schade ist nur, dass fast alle Kämpfer von Anfang an freigespielt sind und es nur wenig „erkämpfbare“ Extras gibt.

Mit 37 Prügel-Legenden um die Welt reisen
Der wohl spannendste Modus ist die Welttournee aka World Tour. Hier gilt es nach und nach in verschiedenen Standorten der Welt Aufgaben zu erfüllen, die natürlich mit Prügelessenz aufwarten. Je nachdem, wie gut man die Sache meistert, steigt der gewählte Charakter im Level, lernt neue Fähigkeiten und wird natürlich kräftiger. „Spaßige Rollenspielelemente nun auch in Prügelspielen!“ heißt hier die Devise - und sie überzeugt. Man kann seine Techniken frei nach Belieben ändern und erweitern und so einen persönlich abgestimmten Kämpfer für die Missionen erzeugen. Diese können auch später im Entry Mode eingespeichert werden, um für Multiplayerduelle genutzt zu werden.


Neue Kämpfer sucht das Land
Wem die 37 Prügel-Meister nicht genug sind, der kann sich im Edit Modus austoben. Hier kann man nach Belieben seinen eigenen Charakter modifizieren und mit zahlreichen Techniken ausstatten. Selbst Basisattribute wie Angriff, Verteidigung, Ausdauer, etc. können variiert werden, die Standard-Moves hingegen sind eher fix. Mit einem Punktesystem können aber beispielsweise Blocktechniken für Boden oder Luft gewählt, Schadenmultipikatoren hinzugefügt oder Combos ergänzt werden. Wer einige Zeit mit sich bringt, kann somit seinen Lieblingskämpfer noch mehr auf seine Belange abstimmen und einen ultimativen Krieger erstellen. Auch diese können frei für Muliplayerduelle genutzt werden.

3, 2, 1 - Fight!
Weg von den diversen Spielmodi hin zum eigentlichen Kampf. Wie sieht er aus? Was kann man erwarten? Eingefleischte Zocker der 80er und 90er Jahre werden so ziemlich jeden Specialmove von Street Fighter auswendig kennen. So nutzt man das Steuerkreuz um sich zu bewegen und die Kombination aus Halbkreisen am D-Pad und bestimmten Tastenkombinationen sorgen dafür, das die Helden Feuerbälle schießen, in der Luft herumwirbeln oder die verrücktesten Verreckungen machen und somit dem Gegner Schaden zufügen. Neben den Standard-Specialmovies, die alle schön in der ausführlichen Anleitung des Spiels aufgelistet sind, gibt es noch spezielle Combos. Diese variieren, je nachdem welchen Kampfstil man gewählt hat. Die so genannten ISMs sorgen dafür, dass die Kampf-Legenden in Notsituationen oder zu ihrem eigenen Vorteil, die stärksten Attacken ausführen können, um somit den geschwächten Gegner mit einem Risikoangriff niederzustrecken. Spezial-Combos können aber nur dann genutzt werden, wenn sich der entsprechende Energiebalken bis zu einem bestimmten Niveau aufgefüllt hat. Dies geschieht durch gekonntes Blocken, Angreifen oder durch massiven Energieverlust.

Insgesamt drei verschiedenen ISM-Basistechniken gibt es, die somit die Spezial-Combos bestimmen. Diese sind: X-ISM, A-ISM und V-ISM. Die bekannten Original-Combos der Charaktere kann man nutzen, indem man sich für das V-ISM System entscheidet. X-ISM ist für Anfänger geeignet und stellt eine voll aufgeladene und schlagkräftige Super-Combo dar, jedoch ist man nicht so flexibel, wie bei den V-ISMs. Zu guter Letzt gibt es die A-ISM, welche eine Mischung aus Standard-ISMs und mehreren Super Combos ist. Hier ist einfach der persönliche Geschmack gefragt, denn jede dieser Kampftechniken birgt Vor- und Nachteile. Zum einen sind Beispielweise X-ISM-Angriffe besonders stark, doch verzichtet man beim Kampf auf die Luftabwehr und Verteidigungsstärke des Charakters. Neben den ISMs kann man sich auch für eine Spielgeschwindigkeit entscheiden, egal ob Turbo oder Turbo 2.

Gameplay:
Bei der Steuerung zeigt sich leider Gottes ein großes Manko an der Hardware der PSP: Das Steuerkreuz Daran kann das Spiel auch nichts ändern, doch man hat das Beste daraus gemacht und im Vergleich zu Darkstalkers Chronicle: The Chaos Tower einiges Verbessert. Die Moves gehen leichter von der Hand und zusätzlich kann man auch den Analogstick verwenden, wenn man möchte. Freie Tastenbelegung sorgt für den optimalen Komfort.

Grafik:
Street Fighter in 3D? Wer will so was denn haben? Dieses 2D-Konzept hat sich seit Ende der 80er Jahre behauptet und schrittweise verbessert. Auf der PSP kann man somit detailgetreue Charaktere mit einigen Animationsphasen beobachten und dies sogar in zwei verschiedenen Bildausschnitten. So gibt es in den Optionen die Möglichkeit das Spiel auf der originalen Bildgröße zu zocken. Dabei hat man links und rechts schwarze Ränder. Möchte man diese auffüllen, so nutzt man das Breitbildformat und wird mit etwas gestreckten Grafiken leben müssen.

Sound:
Die Stimme des Sprechers ist schon fast so bekannt, wie die zahlreichen Charaktere und auch diesmal ist er wieder mit von der Partie. Die Kampfgeräusche sind zwar nicht wirklich spektakulär, haben jedoch Kultstatus. Auch hier kommt der Flair des Klassikers rüber, jedoch sollte man dennoch keine Meilensteine erwarten.

Features und Besonderheiten:
Für ein Prügelspiel bekommt man reichlich für sein Geld. Neben zahlreichen Spielmodi und einem ausführlichem Multiplayer-Modus kann man zusätzlich seine eigenen Charaktere editieren und an die persönlichen Wünsche anpassen. Schade ist, dass man auf einen Onlinemodus verzichtet hat, denn dies wäre noch das Tüpfelchen auf dem "i". Bis man wirklich alles geschafft hat und „nur“ noch Highscores knacken muss, vergeht einiges an Zeit.

Fazit:
Auch mit den vielen Jährchen auf dem Buckel kann sich Street Fighter noch gegen die Konkurrenz behaupten. Es gehört einfach zu den Kultspielen überhaupt und auch auf der PSP ist die Umsetzung sauber programmiert und ideal angepasst. Die Ladezeiten sind angenehm und fallen fast gar nicht auf. Wer seit langer Zeit wieder in die Rolle von den Prügelknaben Ryu, Gyu, Guile, Ken, Mr. Bison und Co. schlüpfen wollte, um auf den Putzt zu hauen, liegt bei diesem Titel Gold richtig. Leute die eher auf 3D-Prügler wie Tekken und Soul Calibur hoffen, müssen sich noch ein wenig gedulden.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Capcom für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Klassischer Prügelspaß vom Feinsten.
GRAFIK
6 von 10
Nette 2D Grafiken mit hübschen Animationen, dennoch etwas altbacken.
SOUND
6 von 10
Retrofeeling pur, jedoch nicht Bahnbrechend.
FEATURES
9 von 10
Alles dabei, nur ein Onlinemodus fehlt.
MULTIPLAYER
8 von 10
Auch gegen Freunde hat dieses Spiel Kultstatus.
GESAMT-
WERTUNG:
83%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Kurze Ladezeiten und passende Kampflängen für lästige Wartezeiten unterwegs."







Details
Spielname:
Street Fighter Alpha 3 Max

Publisher:
Capcom

Developer:
Capcom

Genre:
Fighting

Release:
24.02.2006 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

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