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James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau


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James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau Review vom 17.05.2006

Sein Name ist Bond, James Bond. Als Sean Connery in den 60ern und 70ern als der berühmte 00-Agent über die Leinwand hüpfte, waren wohl viele Spieler von heute nur ein schmutziger Gedanke jener Eltern. Electronic Arts kehrt zurück zu den Ursprüngen des vom ehemaligen Geheimdienstler Ian Fleming erfundenen Kultcharakters. Auf der Zeitschiene noch weit entfernt von Pierce Brosnan oder Daniel Craig, genau genommen im Jahre 1963, schlüpft man in die Haut des vom People Magazin zum "erotischsten Mann des Jahrhunderts" gewählten schottischen Schauspielers und geht auf Verbrecherjagd. Während der Reise lernt man eine russische Doppelagentin kennen, muss die Lektor, eine sowjetische Dechiffriermaschine, ausfindig machen und wird nach und nach auf einen teuflischen Komplott aufmerksam gemacht.

Die Story des Spiels kommt gekonnt durch Videosequenzen zum Einsatz und erzeugt eine sehr gute Stimmung. Das Flair eines 60er-Jahre Streifens mit Sean in der Hauptrolle lässt so manches Bond-Herz höher schlagen. Vor und nach jeder neuen Mission wird die Story atmosphärisch weitererzählt und man selbst stürzt sich als Quasi- Stunt-Double mitten in die Actionszenen. Schwierigkeitsstufe ausgewählt und losgelegt!

Das Spiel an sich wird aus einer typischen Third-Person-View gespielt und auf dem Spielbildschirm findet man zahlreiche Informationen über die aktuell ausgerüstete Waffe, den Stand der Gesundheit, der Beschaffenheit der kugelsicheren Weste, einen Radar mit Gegnerpositionen und die aktuelle Lebensenergie eines gerade attackierten Gegners. Man wäre aber nicht James Bond, wenn man wie ein wild gewordener Amokläufer durch die Reihen stolziert und alles niedermäht, was einem über den Weg läuft. Wer im Auftrag der britischen Majestät handelt, der kämpft natürlich wie ein Gentlemen, mit Stil. Im ersten Level werden einem die taktischen Kniffe also näher erläutert. So kann man sich an seine Opfer heranschleichen, um diese zu entwaffnen, mittels speziellem Bond-Zoom-Modus gezielte Schüsse abgeben oder auf die bekannten 007-Ausrüstungsgegenstände aus dem Q-Labor zurückgreifen.

Je nachdem wie man sich während des Kampfes verhält, wird man mit Sternen belohnt. Schafft man es beispielsweise, drei Gegner binnen 10 Sekunden im Nahkampf durch Entwaffnen zu besiegen, bekommt man eine Höchstwertung. Mit Hilfe der gesammelten Sterne, kann man die spezifischen Bond-Waffen und Ausrüstungsgegenstände verbessern. So kann man die Schutzfunktion der kugelsicheren Weste upgraden, den Schaden, welchen Waffen anrichten, aufmotzen und ähnliches. Wer also bedacht durch die Level zieht und sich nicht auf pure Brutalität reduzieren lässt, lebt länger. Hinzu kommen noch die Wertungen am Ende eines jeden Levels, die einem Highscore gleich kommen. Je nachdem wie man seine Gegner ausgeschaltet hat, welchen Schwierigkeitsgrad man wählte und ob man es geschafft hat, einen speziellen Bond-Moment zu erleben. Ein Bond-Moment kann verschiedenes sein, so beispielsweise das Auffinden eines Geheimraums, oder ein gezielter Schuss auf ein explosives Fass, hinter einer Horde Gegner.

Das Leveldesign des Spiels ist eigentlich recht vorbildlich, doch stellenweise einfach zu linear. Nach und nach wird Bond von Q mit neuem Spielzeug ausgestattet, erhält neue Waffen und muss im Zusammenspiel mit Gadgets und Scharfsinn zeigen, was er drauf hat. So gibt es luftige Schlachten mittels Jetpack, kleinere Schalterrätsel, die mit dem Q-Copter (einem ferngesteuertem Minihubschrauber) gelöst werden müssen oder waghalsige Sprungszenen mit dem Q-Enterhaken.

Wodka Martini, geschüttelt, nicht gerührt…
Die Aufmachung des Spiels verdient eigentlich ein großes Lob, doch gibt es auch noch die Schattenseiten. Zum einen wäre da die etwas schwammige Steuerung zu nennen, denn wegen der mäßigen Kameraführung, kommt man manchmal nicht so gut um Ecken, durch Türen, auf Treppen, etc. wie man es eigentlich möchte. Doch an diese Tatsache könnte man sich noch gewöhnen. Das wohl schlimmste Manko des Spiels ist, dass es beschnitten wurde. Anstelle von einstmals 15 Missionen auf der Konsolenversion, haben es nur insgesamt 10 Missionen auf die PSP geschafft. Dran glauben mussten vor allen Dingen die Fahrmissionen. James Bond ohne Aston Martin ist als ob er seinen Martini gerührt serviert bekäme... Die fehlenden Inhalte sorgen auch dafür, dass man das Spiel gut mit einer Akkuladung der PlaystationPortable durchspielen kann, wenn man nicht darauf erpicht ist, einen guten Score zu landen.

Gameplay:
In Sachen Gameplay macht Liebesgrüße aus Moskau eine gute Figur. Die Steuerung ist intuitiv erlernbar, hat aber wie schon genannt Präzisionstücken. Je nach Schwierigkeitsstufe hat man es mit einer sehr primitiven oder herausfordernden Gegner-KI zu tun und es muss gesagt werden, dass erst harte Gegner den wirklichen Bond aus der Versenkung locken. Alles andere ist nur Shooter.


Grafik:
Optisch sorgen besonders die gelungenen Videosequenzen für 60er-Jahre Atmosphäre. Zusammen mit dem unvergesslichen Gesicht von Sean Connery und seiner Art mit den weiblichen Wesen umzugehen, kommt es einem vor, als erlebe man den klassischen Bond-Kinostreifen auf eine neue Art und Weise. Die Spielgrafik hingegen beläuft sich auf Standardniveau. Dafür aber immer flüssig mit einer guten Framerate und nur in den wirklichen Ausnahmefällen kommt es zu Slowdowns.

Sound:
John Barry ist ein Muss. Denn ohne die bekannte Titelmelodie kann kein Spiel rund um 007 beginnen. Auch die weiteren Stücke des Spiels sind recht ansprechend und spiegeln den Flair der Vergangenheit wieder. Die erzeugte Atmosphäre ist rundum stimmig.

Features und Besonderheiten:
Ein spannendes Abenteuer mit zahlreichen Videosequenzen und einer großen Auswahl an Waffen und Gadges erwarten den Spieler. Q hat in seinem Labor wieder zahlreiche Erfindungen parat wie beispielsweise die Laser-Uhr, mit der man auch hinter Panzerglas, Sicherheitsschlösser zum überhitzen bringen kann. Eine Giftwaffe verwirrt Gegner für kurze Zeit, so dass man diese aus der Nähe entwaffnen kann. Ansonsten gibt es noch den Q-Copter, den Enterhaken und den Q-Pfeil. Natürlich wird man auch mit Standardwaffen umgehen müssen bei der eine große Anzahl an Pistolen, Maschinengewehren und anderen Großkaliberkanonen wie Raketenwerfer, panzerbrechende Kanonen, Handgranaten, etc. zur Auswahl stehen.

Multiplayer:
Im Multplayer kann man bis zu fünf seiner Freunde zum Duell herausfordern. Insgesamt stehen vier Matchtypen zu Auswahl. Darunter klassisches Deathmatch, Bezwingung, Luftkampf und Flug-Ass. Wie heißt es so schön: Künstliche Intelligenz ist leichter zu ertragen als natürliche Dummheit. Doch in das Gesicht eines verlierenden Freundes zu schauen macht weitaus mehr Spaß.


Fazit:
Liebesgrüße aus Moskau ist eine gelungene Umsetzung des Bond-Themas auf der PlaystationPortable. Nahezu perfekt hat man das Konsolenvorbild auf den Handheld gebracht. Eine stimmige Atmosphäre und gelungne Videosequenzen sorgen für den nötigen Flair. Die Umsetzung der Konsolenversion hat jedoch auch einige Nachteile mit sich gebracht. Darunter auch die verkürzte Spieldauer, aufgrund der wegrationalisierten Fahr- und anderer Missionen. Aus einstmals 15 Leveln wurden 10. Wer also die günstigere Konsolenfassung mit vollem Umfang als Alternative sieht, sollte eventuell dort zugreifen. Ansonsten bekommt man klassisches Bond-Feeling im Hosentaschenformat.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
7 von 10
Packend aber hier und da ein wenig zu ungenau.
GRAFIK
7 von 10
1A Videos, angenehme Standardgrafiken.
SOUND
8 von 10
Klasse Musikuntermalung und angenehme Geräuschkulisse.
FEATURES
8 von 10
Ein leider etwas gekürztes Abenteuer und guter Multiplayermodus
MULTIPLAYER
7 von 10
Spannende Duelle unter Geheimagenten.
GESAMT-
WERTUNG:
78%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Knappe Ladezeiten aber Anspruchsvolle Missionen, die unterwegs ein wenig zu kurz kommen würden."







Details
Spielname:
James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau

Publisher:
Electronic Arts

Developer:
Electronic Arts

Genre:
Shooter

Release:
16.03.2006 (erschienen)

Multiplayer:
2 bis 6 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (27)

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