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ATV Offroad Fury: Blazin' Trails


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ATV Offroad Fury: Blazin' Trails Review vom 14.04.2006

Seit September 2005 kann man die europäische Version der PlaystationPortable auch in Deutschland erwerben. Keine Frage: Ein klasse Handheld ist sie allemal. Doch wenn man sich vor Augen hält, mit welchen Spielen die Regale der Händler bestückt sind, wird mach Zockerfreund schnell stutzig. Denn neben ein paar Rollen- und Geschicklichkeitsspielen sind es vor Allem die Rennspiele, die die Regale der PSP-Software dekorieren. Seit kurzem steht nun auch ATV Offroad Fury Blazin´ Trails zum Verkauf bereit. Ein Spiel, das schon seit Veröffentlichung des ersten Teils im Jahre 2001 überzeugen kann. Ob der matschige Rennspielspaß wohl auch auf der PSP Anhänger findet?

Gehen wir nun zum Eingemachten, legen die UMD sanft in das Laufwerk unseres Edelhandhelds und lassen die Leseeinheit ein bisschen arbeiten. Nach einer bündigen Ladezeit und einem ansprechenden Intro, das eine kleine Saat der verschiedenen Tricks zeigt, die man mit solch einem ATV anstellen kann, landen wir auch schon im Hauptmenü. Hier warten auch schon fünf verschiedene Menüpunkte darauf, von uns angewählt zu werden. Beginnen wir ganz oben und sehen uns den Menüpunkt Einzelspieler, der den wohl wichtigsten Part des Spiels darstellt, mal etwas genauer an. Hier landen wir wieder in einem Untermenü, das uns die Option bietet zwischen den verschiedenen Spielvarianten zu wählen. Wir sind neu im Spiel, also wählen wir doch zuerst den Punkt Training an. Hier geht es darum, wie der Name schon sagt, die Fahrtechniken zu üben, denn aller Anfang ist bekanntlich schwer. Vom Slalomfahren bis hin zu Stuntkombinationen übt man sich im Umgang mit seinem Gefährt. Außerdem wird auch genauestens gelehrt, wie man agieren muss, wenn man diese oder jene Aktion durchführen möchte. Reicht einem die manchmal etwas knappe Beschreibung nicht, so kann man sich auch ein kleines Filmchen zu jeder Lektion ansehen. Spätestens hiernach sollte es kein Problem mehr darstellen, die entsprechende Aufgabe zu meistern.

Das Herzstück des Einzelspielermodus sind natürlich wieder die Meisterschaften. Diese sind nach den einzelnen Events und dem Schwierigkeitsgrad unterteilt. Nehmen wir aber nun erst einmal die einzelnen Veranstaltungstypen etwas genauer unter die Lupe, was sich bei einem schwerwiegenden Bug, der das Spiel und somit auch die Konsole zum Absturz bringt, kein leichtes ist. Haben wir uns nach einigen Fehlversuchen eingefunden und gelernt, wie man die Veranstaltungen durchblättern kann, ohne dass man das Spiel erneut starten muss, kann man sich die Events auch schon begutachten.

Da wäre zum einen der Typ Supercross. Supercross-Rennen sind Rennen, die zur Unterhaltung der Zuschauer dienen und in dafür präparierten Hallen stattfinden. Da diese überdachten Strecken recht kurvenreich und mit vielen Kickern ausgestattet sind, entscheidet hier nicht die Höchstgeschwindigkeit des ATVs über Sieg oder Niederlage; vielmehr sind schnelle Reaktionen und ein perfekter Umgang mit seinem Gefährt gefragt, wenn man einen Sieg einfahren möchte. In diesem Modus neigt der Freizeitraser schnell dazu, den Handheld wieder ins Eck zu legen, da die Gegner fast ausschließlich Ideallinie fahren und es einem somit stark erschwert wird, ein Rennen siegreich zu verlassen.

Zum Zweiten findet man auch den Spieltyp „Nationals“. Diese Events finden an der frischen Luft statt. Die mit viel Raffinesse angelegten Stecken und die Vielzahl an Umwelteinflüssen können einem reinen Hobbyfahrer, der nicht Herr über sein Gefährt ist, sehr schnell zum Verhängnis werden. Auch in diesen Parcours zeigen die virtuellen Gegner wieder einmal, dass sie im Regelfall besser mit ihrem Fahrzeug zurecht kommen, als der Spieler selbst.

Ein weiterer und vielleicht auch aus dem Fernsehen bekannter Modus sind die „Enduro“-Rennen. Hier fährt man durch ein, zum größten Teil von Menschenhand nicht verändertes Terrain. Ziel ist es, einer Vielzahl an Hindernissen, beispielsweise Baumstämme oder riesigen Felsbrocken auszuweichen, um die vorgegebenen Kontrollpunkte zu durchfahren. Das ganze natürlich schneller als die gegnerischen Fahrer. Um den nächsten Checkpoint im riesigen Terrain schneller zu finden, erscheint bei den Enduro-Rennen auf dem Display ein Pfeil, der den Weg zum nächsten Punkt anzeigt. Des Weiteren befindet sich am linken unteren Bildrand einen Kompass bzw. ein Radar, das den nächsten und übernächsten Checkpoint grün bzw. rot markiert.

Jene, die an den Rennen auf abgesperrten Strecken keinen Gefallen finden und die Endur-Rennen schon mit Bravour gemeistert haben, erwartet mit den zwei Freistil Modi ein weiterer Leckerbissen. Zum einen der klassische Freistil und zum anderen die Freistil Missionen. Im klassischen Freistil fährt man gegen die Zeit, in der es gilt möglichst viele Punkte durch Kombinationen der Vielzahl an Stunts zu erreichen. In den Freistil Missionen muss man innerhalb eines Zeitlimits vorgegebene, meist in der Luft schwebende Ziele, treffen. Diese werden unten rechts im Radar gekennzeichnet, das sich auch schon im Enduro Modus als nützlich erwies. Außerdem muss man, wie auch im klassischen Freistilmodus, eine bestimmte Anzahl an Punkten erreichen.

Bevor man die genannten Spielmodi startet, gelangt man allerdings vorerst in ein weiteres Menü. Die Frage nach Männlein oder Weiblein kann hier beantwortet werden. Bis auf die Kopfbehaarung ändert sich durch die Änderung des Geschlechts aber nichts (also könnt ihr die Pam auf dem ATV ganz schnell wieder vergessen). Außerdem kann man wählen, mit welchem der 24 verschiedenen ATVs man an den Start gehen möchte. Diesem kann nach eigenem Wunsch auch eine frei wählbare Lackierung verpasst werden, wenn man sich nicht dazu entschlossen hat, es mit einer Vielzahl an Aufklebern zu „verschönern“ (Stichwort: Pimp my Ride für Arme). Auch ist es möglich, bestimmte Teile des Fahrzeugs zu wechseln, um maximale Leistung aus seinem Gefährt herauszukitzeln.

Ein Event zählt als beendet bzw. gewonnen, wenn man sich mehreren verschiedenen Strecken beweisen konnte (Wer hätte das wohl gedacht?). Nach jedem Rennen werden je nach Platzierung wieder Punkte in eine Rennstatistik aufgenommen. Sollte es einen Gleichstand geben, so gewinnt jener, der während den Rennen mehr Punkte durch Stunts gesammelt hat.

Außerdem bezieht man mit jedem gewonnenen Rennen auch so genannte Kreditpunkte, mit denen man im „Geschäft“ allerlei Dinge erstehen kann. Das Inventar reicht von kompletten ATVs über neue Fahrzeugteile, bis hin zu frischer Ausrüstung, neuen Strecken, Minispielen und Musikvideos.

Gameplay:
Ein leichtes Unterfangen ist ATV Offroad Fury Blazin´ Trails in Sachen Steuerung nicht. Es benötigt schon seine Zeit um die Steuerung einigermaßen in die Fingerchen einzuverleiben und danach durch viel Übung zu meistern.
Vor Allem die kurvenreichen Streckentypen verlangen dem Fahrer einiges an Feingefühl ab. Da ist es umso erfreulicher, dass die Steuerung zwar sehr direkt ausgefallen ist, dem Spieler aber trotzdem kleine Fahrfehler verzeiht.

Grafik:
Grafisch bewegt sich ATV Offroad Fury: Blazin´ Trails auf hohem Niveau. Wie bei den Fahrzeugen, so wurde auch bei den Strecken auf eine möglichst detailreiche Darstellung geachtet. Besonders hervorzuheben ist aber auch, dass die verschiedensten Umwelteinflüsse sehr gut zur Geltung kommen. So hat man manchmal das Gefühlt selbst am Lenker zu sitzen, wenn sich die virtuellen Regentropfen oder Schneeflocken an der Innenseite des Displays sammeln.

Sound:
In Sachen musikalischer Untermalung gibt es wenig zu meckern. Verschiedene rockig-fetzige Titel sind auf der UMD enthalten und schallen in ungewohnt guter Qualität aus den Lautsprechern der PSP. Qualitativ noch hochwertigeren Klang bekommt man natürlich, wenn man zu Kopfhörern greift. Mehr als schade hingegen, ist es, dass einem ein durchweg eintöniges und nach langer Spielzeit ziemlich nervtötendes Motorengeräusch um die Ohren gehauen bekommt.

Features und Besonderheiten:
Hier zeigt sich ATV Offroad Fury: Blazin´ Trails von seiner Schokoladenseite. Ein umfangreicher Einzelspielermodus, Berge von freischaltbarem Equipment und ein Mini-Kino mit Credits und Musikvideos einzelner Lieder des Soundtracks sind mindestens genauso ansprechend, wie der Onlinemodus inklusive Weltrangliste. Der Spielspaß wird allerdings durchgehend durch die zu lange geratenen Ladevorgänge vor den Rennen getrübt. Vergleichbare Spiele zeigen deutlich, dass es auch anders geht.

Multiplayer:
Wer sich nicht mehr nur mit virtuellen Gegnern messen will, hat auch die Möglichkeit via Ad-Hoc Multiplayer gegen bis zu 3 Freunde anzutreten. Außerdem kann man über den integrierten Infrastructure Modus gegen Fahrer aus aller Welt antreten. Auch Mini-Spiele sind Online austragbar. Besonders bemerkenswert ist auch die im Onlinemodus einsehbare Weltrangliste, auf der sich die besten Fahrer verewigt haben.

Fazit:
ATV Offroad Fury: Blazin´ Trails hat viel Potential, das größtenteils auch gut umgesetzt wurde. Eine große Auswahl an Events hält den Rennspielfreund in jedem Fall einige Stunden am Handheld. Freischaltbares Equipment en masse sorgen für die nötige Langzeitmotivation. Trotz des hohen Spaßfaktors bleibt ein großer Kritikpunkt weiterhin bestehen: Oftmals, vor Allem bei der Renntyp-Auswahl friert das Bild ein und der Handheld stürzt ab. Hier hätten die Entwickler mehr prüfen sollen.

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Codemasters für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
7 von 10
Bis auf kleinere Mängel ein optimales Handling.
GRAFIK
8 von 10
Flüssig, Detailreich aber an manchen Stellen zu kantig.
SOUND
7 von 10
Stimmiger Soundtrack mit eintönigem Motorengejaule.
FEATURES
9 von 10
Kein Gamesharing, ansonsten Top.
MULTIPLAYER
8 von 10
Fast alles was das Gamerherz wünscht.
GESAMT-
WERTUNG:
76%
Mobilitätsfaktor: [4 /10]
"Laaange Ladezeiten bei akzeptablem Stromverbrauch versalzen die Suppe."







Details
Spielname:
ATV Offroad Fury: Blazin' Trails

Publisher:
Codemasters

Developer:
Climax Studios

Genre:
Racing

Release:
12.03.2006 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

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