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Tokobot


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Tokobot Review vom 14.05.2006

Innovative Spielkonzepte sind derzeit auf der Playstation Portable Mangelware. Neben zahlreichen Sport- und Rennspielen findet man nur einige richtige Spieleperlen, die von der Muse geküsst wurden. Wer auch mal einen Blick jenseits des Mainstreams wagen möchte, wird eventuell Titel wie EXIT oder Archer Maclean’ Mercury im PSP-Schacht wieder finden. Weg vom Lizenz- oder Einheitsbrei, hin zu neuartigen Konzepten. Diese Phrase haben sich die Entwickler bei Temco zur Aufgabe gemacht und versucht das klassische Jump 'n Run-Genre mit ein wenig Pepp zu versüßen. Mit Tokobot starten wir ein lustiges Abenteuer, welches durchaus ansehnlich ist. Mehr dazu, wie immer im ausführlichen Testbericht.

Der Gänsemarsch der Roboter
"Kompanie stillgestanden! Formation einnehmen und marsch!“ Nein es handelt sich hierbei nicht um Drillsargent John Doe, der fleißig seine Mannen durch den Schlamm robben lässt, sondern um lustige Roboter im Gleichschritt. Diese nämlich hat der 16-jährige Laborassistent „Bolt" während einer Forschungsreise in einer altertümlichen Ruine entdeckt und fortan folgen die kleinen Karakuri-Roboter dem Helden. Mr. Canewood, der Gründer des Canewood Labors, analysierte alte Zivilisationen in dem er Ruinen auf der ganzen Welt besucht und Ausgrabungen durchführt. Als eines Tages die ersten Tokobots gefunden wurden, findet man nach und nach immer mehr über eine hoch entwickelt Zivilisation heraus, die wohl während ihrer Blütezeit von einem tragischem Schicksal heimgesucht wurden. Die Tokobots sind die einzigen Überbleibsel dieser Kultur und mit ihrer Hilfe, kann unser Protagonist die Ruinen bis ins kleinste Detail untersuchen. Das Abenteuer rund um die kleinen geheimnisvollen Roboter beginnt…

Die Story des Spiels zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Obgleich diese nicht wirklich tiefgründig ist, weiß sie zumindest stellenweise zu unterhalten. Intrigen, Forschungen und neue Erkenntnisse treiben den Spieler tiefer durch die Ruinen und die immerwährende Suche nach der Wahrheit nimmt ihren Lauf. Neben den kleinen Robotern erhält man von der ständigen Begleiterin „Ruby" abermals nützliche Tipps und Tricks. Was für den maskierten Peter Parker der Spinnensinn ist, ist für Bolt diese nette Assistentin. Sie kann Gefahr förmlich riechen und warnt rechzeitig. An machen Stellen durchaus praktisch, den Speicherstände bzw. Forschungsberichte können nur an bestimmten Portalen aktualisiert werden.

Gemeinsam sind wir stark
Wie die kleinen Helferlein stehen die Tokobots nun Bolt zur Seite und folgen ihn auf Schritt und Tritt. Dies ist auch gut so, denn gerade die niedlichen Karakuri-Roboter sind es, die das Spielprinzip so erfrischend anders gestalten. Anfangs sechs dieser Kreaturen können in drei Formationen umherlaufen und desto weiter man in den Ruinen vordringt, desto mehr Fähigkeiten lernen die Tokobots. So kann man sie in einer geraden Linie laufen lassen, sie festhalten und damit schlagen. Feinde macht man so platt oder man kann an bestimmten Steinsformationen eine Art riesige Räuberleiter erstellen, um so auf höher gelegene Vorsprünge zu kraxeln. In der horizontalen Formation kann Ringelpiezt mit anfassen Spielen und die kleinen Roboter herumwirbeln. Mit dieser Technik zerstört man Objekte, Feinde oder kann sogar kurzweilig schweben. Riesige Abgründe können somit im Handumdrehen überwunden werden. Mit Hilfe der Kreisformation können Stampfattacken ausgeführt werden, um Schalter zu betätigten oder Gegner zu zermatschen.

Diese Fähigkeiten gehören zu den Standard-Moves der kleinen Roboter und für weitere Optionen benötigt man bestimmte Bauteile, die im ganzen Level verstreut sind. Diese gibt es in den Farben Grün, Blau und Rot und auch hier lernt man im Laufe des Abenteuers Fähigkeiten, die nur mit den entsprechenden Rohstoffen genutzt werden können. Ob man sich nun beispielsweise in einen mächtigen Schwertkämpfer, einen Kran oder Katapult verwandelt ist situationsbedingt. So ist das Leveldesign an die Umstände angepasst und je nach Gegebenheit müssen erst kleinere Rätsel mit Hilfe der Tokobot-Kombinationen gelöst werden, bevor ein weiteres Vorankommen möglich ist. Man nimmt also einen Schritt Abstand von den üblichen Schalterrätseln und hin zu rätselbehafteten Minispielen. Beispielsweise muss mit einem Kran, diverse Steine in Vertiefungen geworfen werden, um bestimmte Linien zu verbinden und somit für Stromfluss zu sorgen. Erst dann lassen sich weitere Tore öffnen, etc. Im Laufe des Abenteuers kann man auch weitere Tokobots finden und somit beispielsweise die Reichweite der Leiter-Fähigkeit erhöhen und schneller die heimtückischen Gegner eliminieren. Hin und wieder trifft man auch auf boshafte Endgegner, die Mithilfe der besonderen Tokobo-Fähigkeiten erledigt werden müssen. Frei nach dem Prinzip "Trial and Error“ muss man eigene Strategien und Lösungsansätze suchen, bevor man den Sieg davon tragen kann. Als Belohnung winken meist die gesuchten Artefakte, die den Spieler einen Schritt näher zum Spielziel bringen. Erst wenn alles gefunden und das Geheimnis, um die Tokbots gelüftet wurde, kann man sich genüsslich vor den Abspann setzten.

Die Welt erkunden
Schafft man es eine Mission zu absolvieren, so wird man ins Labor zurückkehren. Hier kann man die aktuellen Forschungen beobachten, eine Gegnerliste anschauen, oder speichern. Die Umgebungen sind trotz unterschiedlicher Locations doch recht ähnlich, denn das Ruinen-Feeling bleibt von dauer.

Gameplay:
In Sachen Steuerung macht Tokobot eine gute Figur. Die Karakuri-Formationen sind üblich einfach erlernt und ein kurzes Tutorial vor jeder neuen Fähigkeit sorgt dafür, dass man diese auch bravourös meistern kann. Nur selten hat man das Problem, dass man die Kamera einfach nicht dort hin bekommt, wo man sie haben will. Abgründe können so manchmal zu einem echten Problem werden und wenn man das dritte mal in die selbe Schlucht gestürzt ist, kann Frust aufkommen.

Grafik:
Optisch bewegt man sich eher im Mittelfeld. Man bekommt eine gelungene 3D-Grafik geboten, mit einem ganz eigenen Flair. Die Mischung aus Anime und 3D-Elementen ist gelungen und die Charaktere wirken recht niedlich. Dennoch kommen sie irgendwie nicht aus sich heraus und es fehlt der Bezug zu den Heldenfiguren. Die Umgebungen an sich ähneln sich recht stark, da man oftmals in grauen Ruinen umherwandert. Mäßige aber immerhin Abwechslung vom Grau in Grau, findet man eher selten.

Sound:
Peppige Sounds und fetzige Musik gehören zu Jump ‚n Run Titeln einfach dazu. Tokobot hat eine Mischung aus lustigen Sounds, die einem Comicfilm gleichen und Musikstücken, die für Unterhaltung sorgen. Der beliebte Griff auf den Sound-Button bleibt daher aus und man kann sich die Geräuschkulisse voll auskosten.

Features und Besonderheiten:
Zahlreiche Karakuri-Formationen und Möglichkeiten wie man die niedlichen Tokobots einsetzt, müssen erforscht werden. Bis dies getan ist muss man auf einige Reisen gehen. Dennoch ist das Spiel verhältnismäßig einfach und recht kurz gehalten. Eine Gegnerliste im Labor zeigt, welchen Gefahren man schon begegnet ist und man kann die Feindbewegung studieren.

Fazit:
Mit ein wenig mehr Tiefgang und einer Priese Scharfsinn hätte Tokobot das Potential eines Spitzentitels. Dennoch bekommt man mit Tokobot ein erfrischendes Spielprinzip, welches leider nur an dem Manko des geringen Umfangs leidet. Für Fans des Jump ’n Run-Genres sind die niedlichen Roboter durchaus empfehlenswert, obgleich der Flair eines Sonic- oder Daxter-Titels nicht ganz erreicht wird. Die fortwährende Suche nach neuen Karakuri-Formationen und der Geheimniskrämerei um die Herkunft der freundlichen Maschinenmenschen sorgt aber für unterhaltsame Stunden die man nicht bereut.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Take 2 Interactive für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Unterhaltsames Spielprinzip mit Teamgeist.
GRAFIK
7 von 10
Bewegt sich im Rahmen des Standards.
SOUND
7 von 10
Angenehm und nicht nervig.
FEATURES
7 von 10
Kurzes Abenteuer mit einigen abwechslungsreichen Momenten.
MULTIPLAYER
0 von 10
Nicht vorhanden.
GESAMT-
WERTUNG:
80%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Kurze Ladezeiten und Speicherpunkte hier und da machen das Spiel zu einem guten Begleiter."







Details
Spielname:
Tokobot

Publisher:
Take 2 Interactive

Developer:
Tecmo

Genre:
Action Adventure

Release:
07.04.2006 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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