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Dragon Ball Z : Shin Budokai


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Dragon Ball Z : Shin Budokai Review vom 01.07.2006

Die gute alte Dragon Ball Z Saga hat in der Welt schon einige Anhänger gefunden. Die Entwicklerschmiede Dimps hat es sich zur Aufgabe gemacht eine Umsetzung der Videospielserie Budokai auf die PSP umzusetzen. Wir haben die Silber glänzende UMD in Sonys Edelhandheld rotieren lassen und berichten live vom Kampfgeschehen des Prüglers mit Namen: Dragon Ball Z: Shin Budokai.

Das Herzstück des Spiels, der Dragon Road Modus, findet chronologisch nach den eigentlichen Handlungen der Serie statt und ein tragisches Ereignis sorgt dafür, dass die Energien des Himmels und der Hölle aus dem Gleichgewicht geraten. Nebeneffekt dieses Phänomens ist, dass die Toten auf die Erde zurückkehren können. Nur einige Augenblicke später treffen unsere Z-Krieger auf alte Bekannte wie Frieza, Cooler, Cell, Buu, Broly und Co. Nach und nach entsteht eine kuriose Geschichte, bei der viele Serien-Helden ihren Gastauftritt bekommen und zahlreiche Super-Saiyajin Verwandlungen stehen bevor. Das ultimative Böse mit Namen Janemba wartet darauf vernichtet zu werden.

Are you ready to rumble?!?
Die eigentlich Story wird in fünf verschiedene Level eingeteilt und es gilt Mann gegen Mann bzw. Saiyajin gegen Saiyajin anzutreten und den Sieg davon zu tragen. Wer gegen wen kämpft, ist von der Story her vorgegeben und nicht wirklich vom Spieler wählbar. Die Kämpfe gestalten sich recht vielseitig, denn man kann nicht nur auf dem Boden mit den Fäusten umher schwingen, sondern auch in die Luft emporsteigen und enorme Energieladungen abfeuern. Genau so und nicht anders ist man es auch von der Serie rund um die 7 Wunschkugeln gewöhnt. Dabei wird das Spielprinzip nicht unnötig erschwert und jeder Kämpfer verfügt über ähnliche Special-Moves die taktisch geschickt eingesetzt werden sollten. Neben der üblichen Lebensenergie verfügen die Raufbolde auch über einen Energiebalken, welcher im Kampfgeschehen starken Schwankungen unterliegt. Durch gedrückt halten der "L-Taste" kann man seinen Charakter mit Energie versorgen. Diese hat nicht nur positive Eigenschaften auf die Attribute des Kämpfers, sondern ermöglicht es auch die enormen Energiestöße abzuschießen. Ähnlich wie in der Spülmaschinenwerbung hat auch die Energieleiste drei Phasen die durchlaufen werden. Hat man durch einen übermäßigen Angriff alles ausgepowert, dann wird sie rot und der Kämpfer ist so erschöpft, dass erst einmal eine kurze Pause angesagt ist. Der Normalzustand der Leiste bewegt sich im gelben Bereich. Schafft man es lange genug auszuhalten, um genügend Energie zu sammeln und die Leiste zu füllen, so wird diese blau. Erst jetzt können die ultimativen Special-Moves ausgeführt werden. Oftmals reicht ein enormer Schlag aus, um einen kampfgeschwächten Gegner ins Nirwana zu schicken.

Ein taktisch kluger Schachzug sähe dann so aus, dass man seinen Gegner nach und nach mit den Fäusten, Füßen, oder anderen Gliedmaßen niederkämpft, mit ein paar Schüssen drapiert und mit einem Final-Move abserviert. So oder so ähnlich sehen viele Schlachten unter den mächtigen Kämpfern aus und man durchlebt Stück für Stück die etwas wirre Story. Etwas wirr aus dem Grunde, weil man sich als Entwickler etwas einfallen lassen musste, alle Guten und Bösen des Z-Universums zu integrieren. Stichhaltig war die Lösung zwar nicht, dennoch schafft man eine gewisse Atmosphäre einzubauen. Je weiter man in der Story vordringt, desto härter werden die Kämpfe, desto mehr Verwandlungsstufen der Krieger gibt es und desto mehr Charaktere werden für den Arcade-Modus freigespielt.

Es ist ein langer Weg.
Die ersten Level des Dragon Road Modus sind recht linear gestaltet. Es gibt keine Abzweigungen und keine Wahlmöglichkeiten. Dies ändert sich jedoch im Laufe des Battle-Abenteuers und man wird seine Gegner geringfügig wählen können. Neben dem einfachen Vorankommen im Spiel, wird nach jedem Kampf ein gewisser Rang vergeben. Bewertet wird das Kampfverhalten nach Technik, Zeit und verbliebener Lebensenergie. Der beste Rang ist natürlich der Z-Rang und dieser sorgt für die meisten Punkte.

Das Entwicklerteam, wollte scheinbar ein wenig Abwechslung vom grauen Prügelalltag bieten und hat so ein digitales Stickeralbum entworfen. Im Hauptmenü gibt es die Möglichkeit den Shop auszuwählen und dort für die erworbenen Punkte so genannte Stempel und Hindergrundbilder zu kaufen. Diese kann man auf seinem persönlichen Hintergrundbild drapieren und anschauen. Vielmehr aber auch nicht. Sprich es ist ein nettes Gimmick aber vielmehr auch nicht.

Der Storymodus ist nicht alles, denn neben den zahlreichen Kämpfen auf der Dragon Road, gibt es auch die klassischen Arcardekämpfe. Hier spielt man gegen eine voreingestellte KI-Stärke und kann bei einem Sieg auch Punkte für den Shop sammeln.

Gameplay:
In Sachen Steuerung macht Dragon Ball Z: Shin Budokai eine gute Figur. Man hat sich bedacht dafür entschieden, die Specialmoves recht einfach zu belassen und einen schnellen Einstieg in die Kämpfe zu ermöglichen. Jeder der Kämpfer bewegt sich anders, verfügt über verschiedene Werte, kann gegebenenfalls eine Verwandlung durchführen etc. Wie man mit dem speziellen Charakter dann seine Gegner erledigt, liegt im eigenen Ermessen des Spielers. Ein eher träger Protagonist ist meist stark im Angriff, ein weniger hingegen kann seine Agilität zum eigenen Vorteil nutzen und von hinten angreifen. Es ist nicht nur möglich auf einer zweidimensionalen Basis umherzulaufen und zu fliegen, sondern man kann auch die Tiefe des Raums nutzen für gezielte Ausweichmanöver.

Grafik:
Cell-Shading hat in diesem Zusammenhang nichts mit den Serien bekannten grünen Elitekämpfer zu tun, sondern ist eine ideale Anwendung zur Umsetzung von Comicgrafiken. Die Texturen sind technisch gut gelungen und auch die Spielgeschwindigkeit ist sehr flott. Nur in den größten Ausnahmen kommt es zu minimalen Ruckeleinlagen. Der Widererkennungswert ist vorhanden und auch die Zeichnungen im Storymodus werden den Charakteren und Fans der Serie gerecht. Etwas ausbaufähiger hingegen wären die Hingründe. Ein wenig mehr interaktive Elemente, wie zerstörbare Berge, Häuser, etc. wären noch das Tüpfelchen auf dem "i". So sind Schleifspuren im Sand, von einem getroffenen Gegner, das höchste der Gefühle.

Sound:
Die Akustik des Spiels gehört nicht zu der Sorte die sich verstecken muss. Die Soundeffekte und Sprachsamples sind vorbildlich und gerade für Fans der Serie ein Muss, um eine bessere Atmosphäre zu schaffen. Die Musik ist akzeptabel, dennoch auf die Dauer gesehen etwas Monoton.

Features und Besonderheiten:
Die wichtigsten Eigenschaften eines Prügelspiels mit Lizenz sind eindeutig die Kämpfer. Deswegen wollen wir euch eine Liste nicht vorenthalten. Folgende Z-Kämpfer und Bösewichte stehen zur Verfügung: Son Goku, Vegeta, Teen Gohan, Pikkon, Broly, Cell, Janemba, Android 18, Future Trunks, Piccolo, Freeza, Kuririn, Gotenks, Gogeta, Kid Buu, Cooler, Vegetto und Erwachsener Gohan. Neben dem besagten Storymodus, gibt es auch den Arcade-Modus mit Survival und Co. Fast alles was ein Prügelspiel braucht. Doppelkämpfe und andere Spielereien mit den Kämpfern des Z-Universums wären noch wünschenswert gewesen.

Multiplayer:
Auf einen Onlinemodus hat man leider verzichtet und auch im lokalen Netz ist es nur möglich mit einem Freund zu kämpfen. Kein Turniermodus oder Ähnliches für mehr als zwei Spieler. Die Kämpfe an sich machen auch gemeinsam Spaß, dennoch liegt das Augenmerk des Titels eindeutig auf dem Singleplayermodus.

Fazit:
Dragonball Z: Shin Budokai ist eindeutig ein gelungenes Lizenzspiel. Es beinhaltet viele Features die Fans der Serie mit offenen Armen aufnehmen werden. Kleinere Kinderkrankheiten sorgen jedoch dafür, dass das Spiel nicht in die Sphären eines Must-Have-Titels für Jedermann macht. Dragonball- sowie Prügelfans könne sich das Spiel dennoch genauer anschauen. Es hat durchaus Potential.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Atari für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Energiegeladene Kämpfe auf dem Boden oder in der Luft.
GRAFIK
7 von 10
Ordentliche Cell-Shading-Grafik mit Widererkennungswert.
SOUND
7 von 10
Klasse Sprachsamples, annehmbare Musik.
FEATURES
8 von 10
Interessanter Storymodus und klassische Kampffeatures.
MULTIPLAYER
6 von 10
Auch unterhaltsam, aber eindeutiger Fokus auf den Singleplayer.
GESAMT-
WERTUNG:
77%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Kurze Ladezeiten und knappe Kämpfe sind ideal für unterwegs und zu Hause."







Details
Spielname:
Dragon Ball Z : Shin Budokai

Publisher:
Atari

Developer:
Atari

Genre:
Adventure

Release:
15.06.2006 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

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