Untold Legends 2: The Warrior's Code
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Untold Legends 2: The Warrior's Code
Review vom 25.07.2006
Spätestens seit dem Erscheinen von Diablo2 auf dem PC erfreut sich ein Genre ganz besonders großer Beliebtheit: Das fröhliche Hack´n Slay. Dieses vom Rollenspiel angehauchte Prinzip zeichnet sich durch stereotypes Metzeln von wahren Monsterhorden aus. Das RTL2 unter den RPGs, sozusagen.
Ganz nebenbei wird der ausgewählte Held durch das Vergeben von Skillpoints aufgelevelt, damit ihm am Ende der Schlag eines Endgegners nur noch ein müdes Lächeln entlockt.
Mithilfe diverser virtueller Händler (Walm*rt ist was für Warmduscher) kommt der Protagonist in den Genuss neuer Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Tränke und rettet – wie könnte es auch anders sein – die Welt vor dem drohendem Untergang durch einen oder mehrere Obermotze.
Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2006 und der zweite Teil der Untold Legends-Saga steht in den Regalen für alle PSP-Besitzer zum Kauf bereit. UL ist dabei genau solch ein Hack´n Slay Spiel aus dem Hause Sony Online Entertainment (den Jungs hinter Everquest) – allerdings unter der Publishing-Fuchtel von Ubisoft, die bereits den Vorgänger in unsere Gefilde brachten.
Los geht´s zum Monsterschnetzeln!
Bis jetzt präsentierte sich die PSP nicht gerade als portabler Handheld, mit welchem man praktisch immer und überall für eine schnelle Zockerrunde bereit ist: Viele Probleme wie Ladezeiten, mangelhafte Helligkeit, ein bei Sonnenlicht versagendes Display und ein Akku jenseits von Gut und Böse... Besonders UL 1 bestach mit großen Datenschaufel-Aktionen, die teilweise über 30 Sekunden dauerten. Doch ganz besonders hakte es bei der Story, die zu jedem guten RPG gehören sollte.
Sprachausgabe – und es gibt sie DOCH
Das Intro von Untold Legends 2 belehrt einen da eines Besseren und erfolgt in hübsch gezeichneten Standbildern, die über den Screen fließen. Erstaunlich: Die storytechnische Ausgangssituation wird doch tatsächlich in sehr guter Qualität und mit Hilfe eines begabten Sprechers vorgetragen, was schon von Beginn an viel Atmosphäre aufkommen lässt. Das zieht sich über das gesamte Spiel hinweg.
Passende, mystische Klängen untermalen das Geschehen und machen Lust auf mehr – viel mehr. Doch bereits nach den ersten Zwischensequenzen fällt auf, dass man bei der Lokalisierung nicht konsequent genug war: Die Sprachausgabe hüpft zwischen Englisch und Deutsch hin und her, was für Verwirrung (und Ärger beim Tester) sorgt. Wer hat hier eigentlich Qualitätssicherung gemacht??
Aller Anfang…
Genretypisch kann unter der Option „Schnellstart“ zunächst eine Klasse gewählt werden, welche durch einen Einführungstext beschrieben wird. Zur Auswahl stehen Wächter, Söldner, Jünger, Schleicher und Kundschafter. Anschließend können ein individueller Name, eine Frisur sowie die Hautfarbe gewählt werden. Um den erstellten Charakter abzurunden, müssen genretypisch diverse Attributpunkte möglichst clever verteilt werden. Insgesamt kann allerdings nur eine Wahl zwischen Stärke, Intelligenz, Geschick und Ausdauer getroffen werden, was insgesamt ziemlich mager ausfällt und enttäuscht.
Jede gewählte Klasse benötigt natürlich ein Attribut mehr und dafür ein anderes eher weniger. Zum Beispiel benötigt ein Wächter eine hohe Stärke und Ausdauer, ein Jünger hingegen eher Intelligenz und Ausdauer. Um hierbei die richtige Wahl zu treffen, bieten das Spiel sowie das beigelegte Handbuch bei dieser "schwierigen" Wahl Rat und unterlegen wichtige Punkte in Grün.
Direkt im Spiel
Den größten Unterschied zum Vorgänger merkt man von Anfang an: Denn bereits nach kurzer Ladezeit (ca. 14 Sekunden) findet man sich im Spiel wieder. Auf lästige Zwangstutoriale hat SOE verzichtet. Viel mehr darf man das Spiel in einer leicht angewinkelten Vogel-Perspektive erkunden und bei Fragen die freundlichen, blau schimmernden Fragezeichensymbole berühren, welche daraufhin die passenden Basics zur aktuellen Situation verraten und sich über die gesamte, erste Aufgabe erstrecken.
Schon nach den ersten holprigen Schritten in der neuen 3D-Welt kommt es, wie es kommen muss und wie es sich für ein zunftiges Hack 'n Slay gehört: Man trifft auf die örtlichen Raufbolde. Mit Hilfe der zu Beginn noch recht schwächlichen ersten Waffe macht man den wurmartigen Biestern trotzdem schnell kurzen Prozess. Erteilter Schaden wird dabei direkt über den Köpfen der Gegner in roter Farbe angezeigt. Außerdem hat jeder einen kleinen Lebensbalken, den man unter anderem aus Beat 'em Ups wie Final Fight kennt und die den Arcade-Charakter des Spiels sehr deutlich zeigen.
Eigener Schaden, welcher in beinahe jedem Kampf eingesteckt werden muss, wird in weißen Zahlen angezeigt. Verfügt man über einen Schild, kann die Spielfigur auch Angriffe blocken, was im Eifer des Gefechts auch gerne einmal vergessen wird (also eigentlich immer). Außerdem kann zwischen Fern- und Nahkampfattacken gewählt werden – in so fern (welch Wortspiel) man über eine der beiden Waffen verfügt.
So kämpft man sich durch die erste Aufgabe – ein dunkles Verließ - und stellt dabei fest, dass man dieses Spiel wirklich nicht in der Sonne benutzen sollte: Dunkelheit ist der ständige Begleiter, eine Anpassung an das Display der PSP hat SOE auch nach anderthalb Jahren nicht gelernt.
Ist man im normalhellen Zimmer kann man jedoch munter Monster metzeln. Hat eine bestimmte Anzahl an Unholden in das Gras gebissen, steigt der Held einen Level auf. Nun dürfen insgesamt drei Attributspunkte auf vier Attribute verteilt werden. Zusätzlich darf man besondere Fähigkeiten erlernen, welche im Verlauf des Spiels durch konstantes Leveln in ihrer Wirkung steigen.
Erledigte Gegner hinterlassen oftmals diverse Gegenstände, wie zum Beispiel Waffen, Rüstungen, Tränke, besondere Gegenstände oder manchmal auch Gold. Besonders bei Sammlern wird Untold Legends – The Warrior´s Code Instinkte wecken, denn der jeweils gewählte Held verfügt über viele Ausrüstungsslots, welche mit allerlei Gegenständen gefüllt werden möchten. Dementsprechend groß ist natürlich das Inventar der Figuren und damit auch das, was tote Gegner hinterlassen. Doch Vorsicht: Die Tragekapazität des gewählten Helden lässt sich zwar steigern, ist aber in der Regel recht schnell erreicht. Dies bedeutet, dass Gegenstände entweder zurück gelassen, oder bei einem Händler verkauft werden müssen.
Zusätzlich verfügen manche Rüstungsgegenstände und Waffen über Slots für Edelsteine (Diablo 2, ick hör dir trapsen). Letztere können während der einzelnen Quests gefunden und direkt in den Gegenstand der Begierde eingearbeitet werden, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern. Zum Beispiel für mehr Lebensenergie, Schutz vor diversen Elementarangriffen, usw.
HUD und co.
Das Spielinterface gestaltet sich denkbar einfach und lehnt sich an den ersten Teil an: Neben einer Manaanzeige, welche für besondere Fähigkeiten oder Magie benutzt werden möchte, und der Lebensleiste, welche die vorhandene Lebensenergie repräsentiert, befindet sich direkt neben beiden Anzeigen im oberen, linken Bereich des Screens auch die EXP-Anzeige. Diese garantiert, wenn sie ganz gefüllt ist, ein Level up. Somit fallen lästige Blicke in ein Menü weg, was hier sehr gut und fast schon unauffällig gelöst wurde (und ein weiteres Mal stark abgekupfert wurde.. aber wer wird denn schon kleinlich sein?).
Unter beiden Anzeigen befindet sich eine Kreisförmige, welche sich mit dem konstanten Vernichten von Monstern füllt, bis sie ein Auge formt (huhu, Sauron, Grüße nach Mittelerde!). Was es damit auf sich hat? Nun, jedes Spiel benötigt eine Neuerung. In Untold Legends 2 ist das die Fähigkeit des Helden, die Gestalt zu wechseln. Als Übermonster aus der kleinen Freakshow am Rande der Stadt ist man besonders stark, verliert aber für einen Moment seine speziellen magischen Fähigkeiten. Trotzdem ist der Wechselbalg besonders bei Endgegnerkämpfen, bei denen es auf brutale Gewalt ankommt, von Vorteil. Im Normalfall reicht aber der Standard-Recke völlig aus.
Rechts im Bild befindet sich die obligatorische Questkarte, welche neben der eigenen Position auch die Positionen von Gegnern in unmittelbarer Umgebung preisgibt. Das ist dann unheimlich praktisch, wenn man bereits aus dem Bildschirm hinaus einen Zauber spricht und den Feind sozusagen aus dem Hinterhalt überrollt. Leider macht dieses Feature das ganze Spiel eine ganze Spur einfacher. Insgesamt bleibt fest zu halten, dass sämtliche Anzeigen sehr dezent in den Hintergrund rücken, aber trotzdem sehr gut abzulesen sind.
Ähnlich einfach gestalten sich die Menüs für den Charakter: Das an, bzw. ablegen der einzelnen Gegenstände ist in einem sehr einfachen und übersichtlichen Menü gestaltet worden. Man hat zum Glück auf die leicht missglückte Maussteuerung des Vorgängers verzichtet und ist einen eher "klassischen" Weg gegangen.
Auch das Fähigkeitenmenü weis zu überzeugen, glänzt allerdings nicht gerade durch Komplexität oder viel Auswahl.
Das liebe Gameplay
Für vergessliche Zocker stehen die jeweiligen Tasten für die passende Aktion immer bei Fuß unter den Menüs, und auch im Spiel selber werden stets die insgesamt sehr simplen Tastenkombinationen kurz vor dem möglichen Auslösen angezeigt. Neu ist dabei die Möglichkeit, besonders starke Schläge durchführen zu können, die den Gegner in einer ungünstigen Position erwischen und besonders viel Schaden verursachen. Leider ist dieses Feature jedoch das unausgegorenste der ansonsten weitestgehend vom Vorgänger übernommenen Steuerung.
Heiltränke können sehr einfach durch einen Druck auf R ausgelöst werden, Manatränke hingegen mit einem Druck auf L und anschließend R. Schläge werden mit X verteilt und einen besonders starken Angriff landet der Retter der Welt mit einem längeren Druck auf dieselbe Taste (was man eher selten benutzt, Hack 'n Slay gilt nicht umsonst als Button Smashing!). Nach geringer Eingewöhnugszeit hat man das Prinzip verstanden und ist bereit für die Schlacht.
Sehr positiv ist die Tatsache, dass man zu jeder Zeit bereits erforschte Abschnitte durch ein einfaches Menü erneut besuchen kann. Somit fallen lange Wege unter den Tisch und man braucht sich nur den Zielort auf einer Karte anschauen und auswählen – beam me up, scotty! Gefeit ist man gegen Wanderschaften aber trotzdem nicht: Da SOE auf das Wiederbeleben von Gegnern verzichtet hat arten manche Level nach der kompletten Säuberung in ewige Fußmärsche aus.
Speichern lässt sich jederzeit, zusätzlich mit automatischen Speicherpunkten, die einen nach dem Tod nicht ganz frustriert hinterlassen. Hier fallen die insgesamt recht kurzen Ladezeiten sehr positiv auf.
Viele Vertreter aus dem Hack´n Slay Genre „glänzten“ durch kaum bezahlbare Händlerpreise. Untold Legends – The Warrior´s Code hingegen macht Schluss damit und präsentiert mehrwertsteuerfrei Beträge, die man sich recht schnell leisten kann. Damit herrscht selten bis nie Tränkemangel, was ein weiteres Mal den Schwierigkeitsgrad gravierend senkt.
Eine gute Geschichte steht und fällt mit dem Sound
Besonders gut gelungen sind die unterschiedlichen Sounds sowie die Sprachausgabe. Hier leistete Ubisoft wirklich ganze Arbeit und überzeugt so manches Mal mit einer fast kinoreifen Sound sowie einer guten Tonkulisse. Die Kompositionen passen zum Ambiente und haben teilweise sogar recht jazzige Anklänge. Etwas mehr Variation wäre jedoch wünschenswert gewesen.
Sehr negativ stößt das Synchron-Problem auf. Es macht einfach keinen Spaß, wenn die Figuren mal Englisch und mal Deutsch sprechen. Kontinuität ist beim Geschichtenerzählen wichtig!
Es war einmal das Märchen der Linearität…
Schon zu Beginn fällt die unglaubliche Linearität im Spiel auf. Es gibt immer exakt einen Lösungsweg und exakt einen Weg dorthin. Somit verwundert es auch nicht, dass das Spiel zwar mit einem Questbuch daher kommt, dies aber selten mit mehr als einem Quest zur selben Zeit gefüllt ist. Denn optionale Aufträge sind praktisch nicht vorhanden. Insgesamt herrscht strenge Planwirtschaft, was zwar stets für Übersichtlichkeit sorgt, aber insgesamt ein Fehltritt geworden ist. Es wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen, dies in irgendeiner Form durch weite, offene Areale zu kaschieren – ganz im Gegenteil, denn viele Level bestehen aus stumpfen Gängen, die entweder in einer Sackgasse enden oder eben genau zum Endgegner führen.
Gerät man in den zweifelhaften Genuss einer Mission in offenem Gebiet, ist man von der leicht öden und einfallslos präsentierten Welt zunächst enttäuscht. Immerhin gibt es einige wenige Wettereffekte für die Augen, welche allerdings nicht wirklich zu überzeugen wissen. Insgesamt hätten hier wesentlich mehr Kreativität und Einfallsreichtum etabliert werden müssen. Zwar sind auf den Schlachtfeldern Kleinigkeiten wie gerade verblassende Runen von früheren Kämpfen zu sehen. Wenn man sich aber angeblich in einer aktiven Kriegsfront befindet, dann fragt man sich, wo eigentlich die Armeen gelandet sind? Die Intelligenz der ab und an helfenden NPCs (Non Player Characters) ist außerdem dümmer als ein Stollentroll erlaubt: Gerade prügelte der Muskelprotz noch auf einen Gegner ein, da stellt er sich einfach hin und ... öhm, schmollt? Da können noch so viele neue Feinde kommen, er rührt sich nicht mehr. Vielleicht ist er ja Engländer und es ist 17 Uhr - Teatime bei Untold Legends!
Somit bleibt nur ein unterdurchschnittliches Design in Sachen Umgebungsgestaltung übrig. Untold Legends – The Warrior´s Code richtet sich scheinbar an die Anfänger in diesem Genre. Anders ist der Komplexitätsgrad dieses Spiels, welcher gegen Null tendiert, kaum zu verstehen. Gerade einmal vier Attribute und nur wenige Fähigkeiten, viel zu wenig verschiedene Gegnerarten, welche sich durch die unterschiedlichen Quests und so genannte Akte hinweg ziehen (und dadurch recht schnell für Langeweile sorgen), sowie einfache Kämpfe sind zu wenig.
Dazu kommt die "unerzählte Geschichte": Was man storytechnisch im zweiten Teil geboten bekommt, lässt sich mit wenigen Worten beschreiben.Außerdem frönt das Spiel fleißig dem typischen und eher ausgelutschtem One Man Army-Prinzip, welches für weitere unglaubwürdige Momente sorgt und die Frage aufkommen lässt: "Was mache ich hier eigentlich?“.
Grafik – das Schwert mit zwei Schneiden
Grafisch kommt der zweite Teil eher zwiespältig daher: Manche Areale wirken verpixelt, andere wirken wiederum recht ansehnlich. Im Gegensatz zum Vorgänger sieht man deutliche Verbesserungen, die sich auch in den dargestellten Zaubersprüchen und vor allem der Framerate manifestieren. Letztere ist beinahe durchgehend stabil.
Einzelne Gegenstände werden direkt auf dem Protagonisten dargestellt, welcher dadurch sehr individuell gestaltet werden kann. So unterscheidet sich praktisch jeder Ausrüstungsgegenstand von einem anderen und in Kombination kann dabei ein gefährlich ausschauender Held entstehen. Insgesamt ist dieses Feature sehr motivierend und macht zusammen mit dem Sammelfeeling Spaß.
Liebe Playstationportable, was läuft hier falsch? Zu häufig lädt die UMD mitten im Spiel nach, lässt einen in schwarze Böden rennen oder zeigt nach einem Aufwachen aus dem Standbymodus keine Karte an, sodass man zunächst im Dunklen herumtappt – geht es nicht ein wenig schneller? Gerade hier offenbart Untold Legends – The Warrior´s Code seine Schwächen, denn zu oft müssen selbst simpelste Dinge wie das Anlegen einer Neuen Rüstung nachgeladen werden. Somit macht sich auch die Standardakkulaufzeit mit gerade einmal drei bis maximal vier Stunden mit voll aufgeladenem Akku negativ bemerkbar.
Der Multiplayer
Hier kann Untold Legends – The Warrior´s Code eindeutig punkten und präsentiert sich im Gegensatz zum Vorgänger als wahres Multiplayertalent. Für seinen Ad-Hoc Modus, den Infrastructuremodus fürs Internet mit 2 – 4 Spielern verfügt das Spiel über massig verschiedene Modi. Von dem klassischen Deathmatch bis hin zu Capture the Flag ist hier unter anderem Namen wirklich alles vertreten, was das Heldenherz begehrt. Das gesamte Spiel ist sehr mehrspielerlastig ausgelegt, denn es führt auch in der Kampagne typische, zu jeder Zeit einsehbare Statistiken wie zum Beispiel den gesamten erteilten Schaden.
Wer zu viert loszieht, um die Welt vor dem Bösen zu retten, darf sich jedoch darauf gefasst machen, dass die PSP mit vier Haudegen und einer Internetverbindung oft überlastet ist. Außerdem fehlt jegliche Art der Kommunikation, womit die Recken sich schnell in alle Winde verstreuen und erst am Levelausgang wieder zusammen kommen.
Ärgerlich: Kommt keine Verbindung zum Internet zustande erhält man statt einer aussagekräftigen Fehlermeldung nur ein "Netzwerkverbindung fehlgeschlagen". Toll, vor allem, wenn alle anderen Spiele online funktionieren...
Fazit:
Hack´n Slays sind von Haus aus nicht gerade für ihre Komplexität berühmt. Untold Legends war vor einem Jahr ein Paradebeispiel dafür. Man sollte meinen, Sony Online Entertainment hätte daraus gelernt. Viele Dinge stimmen dieses Mal auch. Trotzdem ist der Warrior Code nicht der große Wurf, den man sich erhofft hat, denn das Spiel ist insgesamt viel zu simpel und stereotyp ausgefallen – auch für ein Metzelspiel in Reinkultur. Neben einer eher schlecht als recht inszenierten Story bietet das Spiel absolut nichts Neues im Genre. Immerhin wurde auf das leidige Thema der zufallsgenerierten Level verzichtet.
Trotzdem: Wer Gefallen an hirnloser Instant-Action hat, der sollte einen Blick riskieren. Das Spiel kann mehr Spaß machen, als es der erste Eindruck erwecken mag. Gerade das Sammeln von Artefakten verspricht ein gewisses Suchtpotential. Fans des Vorgängers erhalten außerdem mehr als nur ein Ad-On.
Malte Latton und Christian Nork für PlaystationPortable.de
Vielen Dank an Ubi Soft für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.
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GAMEPLAY
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Zu wenig möglich |
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GRAFIK
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Etwas pixelig |
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SOUND
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Das Beste am Spiel, mit Übersetzungsfehlern |
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FEATURES
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Großer Multiplayerpart |
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MULTIPLAYER
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Viele Optionen, aber ohne Interaktionen wie Chats |
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GESAMT-
WERTUNG:
75%
Mobilitätsfaktor: [4 /10] "Kurze Ladezeiten, aber viiiiel zu dunkel!"
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Details
Spielname:
Untold Legends 2: The Warrior's Code
Publisher:
Ubisoft
Developer:
Sony
Genre:
Rollenspiel
Release:
29.06.2006 (erschienen)
Multiplayer:
2-4 Spieler
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:
 ScreenViewer öffnen (11)
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