PortableGaming Netzwerk powered by 4Players.de Nintendo 3DS  ·  NDS  ·  PSVita  ·  Sony PSP  ·  iPhone / iPod  ·  GBA  ·  N-Gage  ·  PortableGaming (Forum)
SONY PSP
Playstation Portable.depowered by 4players translate2english
Home News Spiele PSN UMDs Artikel Community RSS
Jetzt anmelden!   |   Login:   Nickname:    Passwort:      Passw. vergessen?   
Du bist nicht eingelogged.

Super Monkey Ball Adventure


  • Testbericht
  • Screenshots (5)
  • News & Videos (3)
  • User (3)
  • Spiel Kaufen
Super Monkey Ball Adventure Review vom 27.07.2006

Die Affen sind wieder los! Nach zwei erfolgreichen Geschicklichkeitsspielen für den GameCube und einigen nachfolgenden Spin-Offs dessen für andere Konsolen, unter anderem PS2 und GameBoy Advance, haben sich Damen und Herren von Sega nun überlegt, man müsse das ganze ausweiten. Galt die Serie Super Monkey Ball oftmals als Party-Spiel, so sollen im neusten Ableger die Einzelspieler zum Zuge kommen. Dies soll mit dem aktuellen Spiel „Super Monkey Ball Adventure“ erfolgen. Hier werden die Grundsätze des Spiels in ein Adventure-Ambiente gestopft und was dabei herausgekommen ist, möchte ich einmal kurz beschreiben:

Alles fängt natürlich mit einer kitschigen und vor allem kindlichen Story an: Die Traurigkeit wirft ihren Schatten über Jungle Island und dessen Bewohner. Die bösen Naysayers sind schuld an dem Dilemma und zudem verschwinden auch noch die Tronerben der Affenkönigkreiche. Grund genug für den König von Jungle Island dem Primatenpack AiAi, GonGon, MeMe und Baby um Hilfe zu bitten. Wie könnte es anders sein, sind diese sofort zur Stelle und bieten ihre Hilfe an.

Gameplay:
So wird der Spieler quasi in die Welt hineingeworfen und erhält seine Mission. Dabei wird dem Spieler ein unerkennbarer Kompass zur Seite gestellt, der irgendwelche Dinge anzeigt, die wichtig sein könnten. Nun müsst ihr euch als euren bevorzugten Affen durch die Welt kugeln und mit Dorfbewohnern reden. Diese geben euch meisten irgendwelche Aufgaben, die in einer Geschicklichkeitsaufgabe ausartet. Alle möglichen sinnfreien Aufgaben sind vorhanden, vom Unkraut beseitigen bis hin zu dem Suchen nach Feuerholz. Die Bewohner drücken sich bei ihren Wünschen oft sehr karg aus. Der Spieler weiß nie wie genau er die Aufgabe erfüllt und noch viel schlimmer: Wie er im Spiel vorankommt. Im Endeffekt verbringt man die meiste Zeit mit irgendwelchem Gesuche nach Hinweisen um im Spiel voran zu kommen. Die Spielwelt teilt sich dabei in diverse Bereiche, dessen Wechsel mit nervigen und vor Allem langen Ladezeiten verbunden ist. Für unterwegs ist Super Monkey Ball Adventures also schon einmal nicht geeignet. Das Vorankommen in den einzelnen Arealen geht meist mit Hilfe von Sprungplattformen von statten, die euren Affen in der runden Kugel nach oben schleudern.

Innerhalb eines Level-Areals versperren euch zudem Tore den Weg. Diese öffnet ihr, indem ihr 3 von 4 vorhandenen Schaltern vor dem Tor aktiviert. Jeder Schalter wird aktiviert, wenn ihr dass dazugehörige Geschicklichkeitslevel meistert. Ihr werdet dafür auf einen Parcours befördert, dessen Ziel ihr mit eurem Primaten erreichen müsst. Dabei steuert ihr nicht eure Figur, sondern die Plattform und könnt diese Neigen, Kippen, usw. Habt ihr das Ziel erreicht, ist der Schalter aktiviert und das Portal nach 2maligem Fortführen dieses Prozedere geöffnet.

Mit diesen Elementen erstreckt sich das Spiel mit insgesamt 5 Welten hin. Ihr könnt noch Bananen sammeln, mit denen ihr weitere Items kauft, aber das war’s auch schon. An sich ein Adventure mit guten Ansätzen, das aber vor allem auf Grund der Steuerung mitsamt der Affen nicht in eurer PSP, sondern im Zookäfig landen sollte.

Steuerung
Spätestens an diesem Punkt wandert Super Monkey Ball Adventure eindeutig ins Grab. Noch einmal vorweg: Wie der Titel angibt, reden wir hier von einem „Adventure“. Nach vielerlei Spielen merkt man aber, das es zu 90% aus Geschicklichkeitseinlagen besteht. Reden wir also fairerweise von einem „Geschicklichkeitsspiel mit Adventure-Einlagen“. Gut, und jetzt einige Worte zur Steuerung: Grauenvolle Kameraführung und eine schwammige und reaktionsarme Steuerung wie ich sie noch nicht erlebt habe. Ich muss den Analog-Stick 50 Meter vor einem Abgrund rum reißen, damit ich nicht hinunterfalle und muss tausend Mal auf den X-Knopf hämmern, damit ein Dialog irgendwann mal auf die Idee kommt abzubrechen. Auch in den klassischen Geschicklichkeitsleveln werde ich nicht in Ruhe gelassen. Gerade in den Passagen, wo ich eine ruhige Hand brauche, wackelt die Kamera aus unerklärlichen Gründen, sobald ich den Analog-Stick antippe und mein affiger Freund läuft automatisch in den Abgrund. Generell ist die Lenkphysik der Charaktere schlecht und es ist ein wahres Drama, wenn man seinen Primat in langsamem Tempo durch einen Parcours lenken will.

Grafik:
Grafisch tritt das Spiel durchschnittlich auf. Es gibt schönere Spiele dieses Genres, allerdings auch schlechtere. Ebenfalls interessant ist die Tatsache, das das Spiel der PS2-Version fast so gleich ist wie ein Auge dem Anderen. Der Preis dafür sind leichte Ruckler die schon einmal auftreten können. Ich hatte beim Spielen permanent das Gefühl, das Spiel läuft mit 1-2 Frames zu wenig. In den Minispielen und Klassik-Leveln läuft aber alles wunderbar flüssig. Natürlich gibt es aber auch hier einen wirklich massiven Kritikpunkt: Die Ladezeiten zwischen den Arealen sind eine Frechheit und bei jeder Kleinigkeit friert das Spiel ein, um der automatischen Speicherung nachzukommen.


Sound:
Arg, schnell weg! Die Geräuschkulisse des Spiels geht ja ansatzweise in Ordnung, und schöne, witzige Melodien begleiten den Spieler durch die verschiedenen Welten, nur leider gehen einem die affigen Soundeffekte irgendwann so dermaßen auf die Nerven, das man ohne Sound spielt. „Monkikiiii-Monki-Ki-Ki-Monkaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!“



Multiplayer:
Der Multiplayer trumpft mit einigen sehr witzigen Partyspielen auf. Hier spielt ihr entweder mit 4 Spielern in einem Boxring, tragt ein Wettrennen aus oder spielt Zielfliegen, bei dem ihr euren Affen möglichst punktgenau auf einem Feld zum landen bringen müsst. Im Fazit wird hier gewohnt gutes geboten, allerdings hilft das dem Singleplayer nicht aus der Patsche. Hier sei Pac-Man World 3 erwähnt. Das hat spaßige Multiplayer-Varianten von Pac-Man an Board UND einen guten Singleplayer.

Fazit:
Super Monkey Ball Adventure ist zweifelsohne ein Spiel, das hätte gut werden können, doch offenbar sollte es nicht sein. Als ob schwammige Steuerung und schlechte Kameraführung nicht ohnehin schon der Tod für ein Geschicklichkeitsspiel mit Adventure-Elementen wären, nein, die Entwickler lassen das ganze zudem recht erzwungen wirken. Der Multiplayer-Part ist wie bei vorherigen Spielen der Serie wunderbar gelungen, hilft dem Spiel aber auch nicht aus der Patsche, denn das Spiel trägt zu seinen Lasten den Beinamen „Adventure“. Satz mit X: Das war wohl nix.

Lars Peterke für playstationportable.de

Vielen Dank an Sega für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars



GAMEPLAY
5 von 10
Theoretisch toll mit netten Ideen, in der Praxis totlangweilig und deplatziert
GRAFIK
5 von 10
Annehmbare Grafik, jedoch leicht-ruckelnd und horrende Ladezeiten
SOUND
6 von 10
Witzige Melodien und affige Sounds die nach einiger Zeit echt nerven
FEATURES
3 von 10
Features? Man kann via USB seinen Spielstand von der PS2 übertragen und unterwegs weiterspielen. Klasse.
MULTIPLAYER
8 von 10
Tolle Minispiele für bis zu 4 Spieler
GESAMT-
WERTUNG:
52%
Mobilitätsfaktor: [2 /10]
"Ladezeiten sind schrecklich, Spieltechnisch nicht sonderlich geeignet für unterwegs"







Details
Spielname:
Super Monkey Ball Adventure

Publisher:
Sega

Developer:
Traveller's Tales

Genre:
Action Adventure

Release:
30.06.2006 (erschienen)

Multiplayer:
1 - 4

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop