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Every Extended Extra


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Every Extended Extra Review vom 12.02.2007

Tetsuya Mizuguchi – wer Spiele wie Lumines, das haufenweise positive Resonanz hervorrufen konnte oder Rez, dessen Auftritt auf der Playstation Portable noch aussteht, in sein Herz geschlossen hat, wird um den Namen des Superhirns von Q Entertainment nicht herumkommen. Spielideen, die einfacher nicht hätten sein können, wurden durch ihn in eine nette Form gebracht und konnten im Laufe der Zeit zu Must-Have Titeln avancieren.

Nun schlägt der japanische Videospieldesigner mit Every Extended Extra erneut zu. Erste Bilder versprachen viel, doch kann auch die fertige Version des Spiels überzeugen? Wir haben den Titel unter die Lupe genommen und etwaige Kaufgründe aufgespürt.

So kompliziert, wie das Spielprinzip beim Anblick der Screenshots anmutet, ist es nicht: Als kleiner Raumfahrer steuert der Spieler ein Raumschiff, das von diversen Gegnern angegriffen wird. Es wirkt zwar auf den ersten Blick unfair, dass das eigene „Gefährt“ nicht mit monströsen Waffen ausgestattet ist, jedoch bedeutet dies nicht, dass man sich nicht vor den Angriffen der Fieslinge schützen kann. Denn wem die Gegner zu Nahe kommen, der kann sie mithilfe einer Selbstzerstörung, die über die Aktionstaste eingeleitet wird, mit ins Jenseits ziehen. Gegen das Abgeben eines Lebens durch die Selbstzerstörung gibt es natürlich auch eine kleine Entlohnung: Grüne Kristalle, die man im Anschluss an die Detonation auf dem Bildschirm einsammeln kann. Diese bringen Punkte und - wie sollte es auch anders sein - bringt eine bestimmte Punktzahl ein neues Leben auf das Konto, ein so genanntes „Extend“. Die Zerstörung von langkettigen Widersachern bringt natürlich auch eine größere Summe aufs Konto.

Schon beim Spielen der ersten Ebenen fällt der recht hohe Schwierigkeitsgrad auf. Von Anfang an muss man ständig auf der Hut sein, um nahenden Gegenständen aus dem Weg zu gehen und darauf achten, mit einer Explosion des eigenen „Schiffs“ möglichst viele umher schwebende Raumschiffe zu zerstören.

Neben den normalen Gegnern, mit deren Zerstörung man nur ein relativ kleines Sümmchen verbuchen kann, gibt es natürlich auch noch andere Arten, wie beispielsweise Zwischengegner, die, wenn man sie erledigt hat, zusätzliche Zeit spendieren. Jedoch ist das, was sich ziemlich einfach anhört, in der Praxis eine oftmals wirklich komplizierte Sache, da viele der langkettigen Angreifer auf einmal zerstört werden müssen, um auch dem eigentlichen Gegner etwas von seiner Lebensenergie zu nehmen. Auch gibt es gelegentlich besondere Aufgaben, bei denen man beispielsweise eine bestimmte Anzahl von den angesprochenen Combo-Raumschiffen den Gar aus machen muss, um die nächste Etappe spielen zu können.

Ein weiterer Punkt, der selbst den ruhigsten Spieler ins Schwitzen bringt, ist die Zeitvorgabe. Jegliche angesprochenen Missionen und Aufgaben wollen natürlich in einer bestimmten Zeit absolviert werden und lassen so keine Zeit für eine Brötchenpause. Jedoch kann man durch die angesprochenen Zwischengegner wieder ein paar Sekunden gutgeschrieben bekommen. Wer sich allerdings hierauf verlässt und nicht auf das eigentliche Zeitlimit achtet, ist schon nach wenigen Minuten verloren, da diese Art von Rivalen nicht immer auf dem Bildschirm präsent ist.

Verschiedene Spielmodi bringen mehr Spaß und erlauben es, bereits absolvierte Areale erneut zu spielen. Der Arcade-Modus, der für die meisten Spieler das Herzstück des kleinen Silberlings darstellt, bedarf wenig Erklärung. Hier wird Level für Level gespielt und da jede Etappe (bei übermenschlichen Spielern) nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, ist es für solche auch kein Problem, das Spiel in wenigen Stunden durchzuspielen. Wer im Arcade-Bereich bereits kräftig abgeräumt hat, kann im Karawane-Modus jedes Level einzeln neu spielen. Den fast gleichen Inhalt hat ein weiterer Modus, in dem es allerdings primär um ein Wiedersehen mit einem besonders schönem und anspruchsvollem Endgegner geht. Ganz klar: Every Extended Extra lebt nicht von besonders vielen Spielmodi, die den Spieler ständig durch diverse Änderungen zum Wiederspielen zwingen. Vielmehr ist es der hohe Schwierigkeitsgrad, der selbst für geübte Handheldliebhaber ein großes Problem darstellt.

Gameplay:
Steuerungstechnisch gibt es nicht viel zu bemängeln. Zwar werden die Freunde des Digital-Kreuzes vor allem mit dem Lenken in der Diagonalen ihre Probleme haben, wer allerdings auf den Ananlog-Nub zurückgreift, fühlt sich sofort geborgen. So navigiert man sein „Raumschiff“ entweder mit Analog-Stick oder Pfeiltasten, während die Aktionstasten für die Selbstzerstörung des eigenen Gefährts genutzt werden.

Grafik:
Wie (fast) alle Spiele, die Mizuguchis Hirn entsprungen sind, zeigt sich auch „Every Extended Extra“ mit einer für manch einen, gewöhnungsbedürftigen aber durchweg peppigen Optik, die allerdings nicht durch ihre Vielfalt überzeugen kann. Wer sich nicht sofort in das Spielprinzip verliebt, wird schon nach einer knappen Stunde die Stirn runzeln und einen anderen Grafikstil oder zumindest mehr Abwechslung fordern.


Sound:
Auch die musikalische Untermalung spielte bei Titeln aus dem Hause Q Entertainment schon immer eine besondere Rolle. Die elektronische Soundkulisse, die optimal mit dem aktuellen Geschehen in Einklang ist, weiß besingt zu überzeugen. Leider ist das Zusammenspiel von Grafik und Sound hier nicht annähernd so perfekt gelungen, wie bei den Lumines-Teilen. Auch wenn dieser Punkt (wieder einmal) reine Geschmackssache ist und eine Art von Spielern sofort glänzende Augen bekommen, während eine andere schamlos auf das kleine Minus-Zeichen auf dem Handheld hämmert.

Features und Besonderheiten:
Man muss sich wirklich zugestehen, dass der Umfang, wie bereits angesprochen, mehr als dürftig ist und es lediglich der hohe Schwierigkeitsgrad ist, der den Käufer dazu zwingt, längere Zeit vor seinem Spielzeug zu verbringen! Auch die Integrierung verschiedener Spielmodi kann hier nichts mehr wettmachen. Lediglich, dass man eine Demo-Version von „Lumines 2“ auf der UMD finden kann, ist eine erfreuliche Sache, die zwar Schule machen sollte, jedoch keinen klaren Kaufgrund darstellt.

Fazit:
Ein neuartiges Konzept alleine reicht leider nicht, um einem Handheld-Titel einen Platz in der ersten Reihe zu sichern. Schon der Punkt, dass „Every Extended Extra“ mit einem sehr dürftigem Umfang daherkommt und man in wenigen Stunden alles gesehen hat, bringt Punktabzug mit sich. Die an manchen Stellen lieblos wirkende Aufmachung zeugt weiterhin davon, dass man sich nicht viel Mühe dabei gegeben hat, dem Spieler ein komplett neues Konzept auf dem Silbertablett zu servieren, sondern lediglich ein beliebtes Computer-Spiel auf den Handheld portiert hat. Zwar wirkt die Jagd auf den Highscore einen gewissen Reiz aus, doch da eine Hohe Punktzahl oftmals nur mit viel Glück zu erreichen ist und man mit Können nicht wirklich etwas herausreißen kann, steigt der Frustfaktor bei so manchem Spieler ins Unermessliche. Wer sich trotz des geringen Umfang und der nicht immer zufriedenstellenden Aufmachung für das Spielprinzip interessiert, sollte in jedem Falle erst einmal die kostenlose PC-Fassung des Originals ausprobieren und sich im Anschluss daran überlegen, ob er hierfür rund 40 Scheinchen investieren möchte.

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Buena Vista Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
7 von 10
Simpel aber dennoch fordernd
GRAFIK
7 von 10
Man liebt oder hasst sie
SOUND
7 von 10
Die Elektronische Soundkulisse weiß zu überzeugen.
FEATURES
6 von 10
Demo, aber sehr kurzes Abenteuer.
MULTIPLAYER
6 von 10
Zwei Spieler via Ad-Hoc.
GESAMT-
WERTUNG:
73%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Akteptable Ladezeiten und recht kurze Levels lassen auch unterwegs Freude aufkommen."







Details
Spielname:
Every Extended Extra

Publisher:
Buena Vista Games

Developer:
Q Entertainment

Genre:
Denkspiel

Release:
23.01.2007 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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