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Lumines II


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Lumines II Review vom 06.12.2006

Here we go again! Mastermind Tetsuya Mizuguschi, welcher unter anderem verantwortlich für REZ, Sega Rally und Space Channel 5 ist, hat sich nach dem grandiosen Erfolg von Lumines nochmals dran gesetzt und einen Nachfolger zu kreiert. Wir haben uns erneut ans Puzzlen gemacht und verraten euch, ob es nur ein müder Aufguss oder eine lohnenswerte Anschaffung ist.

Als Launchtitel hat so mancher Spieler die zweifarbigen Steinchen schon auf seiner PSP rotieren lassen, denn Q-Entertainment hat mit Lumines ein Spiel geschaffen, was oftmals von den Medien als Tetris des 21. Jahrhunderts betitelt wurde. Ein größeres Lob im Puzzlesektor ist beinahe nicht möglich, dennoch hatte man hier und da einige Kleinigkeiten am Spiel zu bemängeln. Nun rotiert die UMD des Nachfolgers im Schacht und das Spektakel aus Licht und Musik wartet darauf erneut das Puzzlefieber zu wecken. Doch was hat sich wirklich geändert?

Eines kann man vorweg nehmen: Am Spielprinzip hat man nicht gerüttelt, denn was sich bewährt ist bekanntlich gut. Für alle die Lumines noch nicht gespielt haben hier noch mal eine kurze Zusammenfassung des süchtig machenden Konzepts:
Vom oberen Bildschirmrand fallen in vier Teile segmentierte Quadrate in das Spielfeld. Jedes der vier Quadratteile ist hierbei in zwei Farben unterteilt. Je nachdem welcher aktuelle Skin bzw. welches Hintergrundmotiv vorherrscht, sind die Steine mit unterschiedlichen Farbe und Struktur formiert. Als Beispiel nehmen wir einfach die Farben „Grün“ und „Weiß“. Durch die Nutzung der Aktionstasten können diese fallenden Quadrate jetzt im - oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. Anders als bei Tetris, bleiben sie jedoch immer quadratisch angeordnet. Es gilt also so viele gleichfarbige quadratische Segmente geschickt neben- und übereinander zu platzieren, um daraus ein komplett einfarbiges Quadrat zu basteln. Dieses wird jetzt automatisch hervorgehoben und anschließend aufgelöst. Aber erst dann, wenn der Zeitbalken, der sich als dünne senkrechte Linie von links nach rechts durch den Bildschirm bewegt, an dem fertigen Vier- oder je nach Kombo Vieleck vorbei fährt.

Ehe der Balken am Viereck angelangt ist, kann man versuchen noch mehr gleichfarbige Teile anzubauen, um so eine größere gleichfarbige Fläche (die besagte Kombo) zu erreichen. Sobald man beispielsweise noch zwei nebeneinander liegende Steine in derselben Farbe dran gehängt hat, zählt der Kasten schon zwei Punkte, statt nur einen.

Der Kniff besteht darin mit recht wenigen Steinen möglichst große Kombos zu bauen, immer im Kampf gegen den Zeitbalken, der alles wieder auflöst. Hier kommt der Clou des Zeitbalkens: dieser bewegt sich im Rhythmus der Musik, die im Hintergrund läuft und sich während des Puzzelns zusammen mit den Oberflächen und Farben ändern kann. Je nachdem wie schnell oder langsam ein Musikstück ist, hat man mal mehr mal weniger Zeit vor dem nächsten Durchlauf des Zeitbalkens. Auch die Sondersteine sind wieder mit von der Partie und fallen ins Auge, da sie entweder mit einem Diamanten oder anderem Element im farbigen Steinchen bestückt sind. Diese speziellen Steine eliminieren, wenn man sie in einem gleichfarbigen Viereck auflöst, alle anderen gleichfarbigen Steine, die mit ihnen zusammenhängen. Eine solche Kette gibt beim Auflösen zwar nur die gewöhnlichen Punkte, doch fallen so alle übrigen Steine der anderen Farbe aufeinander. Wenn man die Sondersteine geschickt einsetzt kann man dadurch eine gewaltige Kombo schaffen und den Sieg nach Punkten eindeutig für sich entscheiden.
Verloren hat man das Spiel, wie beim Klassiker Tetris, wenn man durch ungeschicktes Stapeln seinen Turm über die obere Begrenzung des Bildschirms treibt.

Gameplay:
Auch an den Steuerungsmethoden hat man nicht viel gerüttelt. Zwar gibt es die Möglichkeit eine von insgesamt drei Steuerungsvarianten zu entscheiden, doch im Prinzip ist es egal ob man mit welchen Tasten man die Steine im und gegen den Urzeigersinn rotieren lässt. Beim Steuerungsprinzip gilt noch immer, dass es sehr intuitiv von statten geht und selbst ein Neuling binnen Sekunden in das Spiel einsteigen kann.

Grafik:
In diesem Sektor trifft man auf die ersten Neuerungen bei Lumines II. Denn die Entwickler haben dem Spiel mehr als 100 neue Skins spendiert und noch ein wenig an den Lichteffekten gefeilt. Alle optischen Reize wirken noch ein wenig schärfer und knackiger. Auch neu im Angebot sind die zahlreichen Hintergrundanimationen, wie loderndes Feuer oder wirre Lichteffekte, sowie frische Hintergrundvideos, die dem Puzzler während des Spiels ablenken sollen. So wurden auch manchmal echte Musikvideos von aktuellen Interpreten verwendet. Hier eine kleine Auflistung derer, die es auf die UMD geschafft haben: Beck - "Black Tambourine"; Black Eyed Peas - "Pump It"; Chemical Brothers - "Star Guitar"; Fatboy Slim - "Gangster Trippin"; The Go! Team - "Bottle Rocket"; Gwen Stefani - "Hollaback Girl"; Hoobastank - "Born to Lead"; Junior Senior - "Take My Time"; Missy Elliott - "Lose Control" und
New Order – TBD.

Sound:
Die Nutzung von Musikvideos und Klängen von echten Interpreten hat einen gewaltigen Haken: Musikgeschmack und Vorlieben des Puzzlefreunds spielen eine größere Rolle. Wenn man auf die genannten Musikstücke einen Groll pflegt, dann hat man ein Problem. Denn ohne Musik ist Lumines II nur halb so viel Wert. Auf Rhythmus und Musikgefühl wird noch immer im Spiel viel Wert gelegt. Neben den Musikvideos gibt es noch folgende Stücke, die es nur als Song auf die UMD geschafft haben: Junkie XL - "Breezer" und Stigmato Inc - "Reality Check". Ein besonderer Clou ist der "Song Editor" mit dem es möglich ist am Sequencer eingene Soundtracks zu basteln. Ein wahrlich spaßiges und spannendes Feature.

Features und Besonderheiten:
Hier hat man besonders versucht etwas zu reißen, doch was die spielerischen Neuerungen angeht, hat man nur marginale Fortschritte machen können. Doch gehen wir in die Details. So gibt es zum Beispiel die Datenbank, die was über die spielerischen Fähigkeiten aussagt. Kurze Statistiken geben Auskunft über Spielzeit, Leistungen, freigeschaltete Skins, etc. Nützlich für Einsteiger ist das ausführliche Tutorial und die Tipps. Via Gamesharing kann man seinen Freunden eine kleine Demo übersenden. Für Puzzlefreunde wird die Demo von Every Extended Extra ein besonderes Schmankerl sein. Im Einzelspielermodus findet man neben dem üblichen Herzstück des Spiels dem, Challenge Mode auch noch die Vs. CPU-Variante, den Time Attack, den Puzzle-Mode und last but not least den Mission Mode. Mit über 40 Missionen ist man einige Zeit beschäftigt und das Spielprinzip erinnert ein wenig an Polarium und Tetris. Vorgegebene Aufgaben gilt es mit den entsprechenden Steinen zu lösen. Der Puzzlemode dürfte den Fans des ersten Teils bekannt sein. Hier bekommt man auf der rechten Bildschirmseite eine geometrische Figur gezeigt, die es dann in einer Farbe nachzupuzzeln gilt. Leichter gesagt als getan, ist dieser Modus mit der kernigste auf der PSP. Im vs. Computer Modus hat man nun endlich die Möglichkeit zu speichern und muss somit nicht jedes Mal gegen die gleichen Gegner antreten, bevor man einen neuen Herausforderer trifft. Mit dem Data Exchange, kann man seine Daten mit anderen Systemen tauschen.

Insgesamt gibt es zwar einige Änderungen im Vergleich zum Vorgänger, doch wirklichen Einfluss auf das Spielgeschehen gibt es nicht, so dass Lumines II für Kenner nicht wirklich reizend ist.

Multiplayer:
Der Multiplayermodus hat schon immer Spaß gemacht, doch es ist schade, dass man hier gänzlich keine Neuerungen hat. Kein Multiplayer via Gamesharing, kein Onlinemodus, einfach nichts Neues. Selbst neue Skins über eine Onlineverbindung gibt es nicht. Schade.

Fazit:
Lumines II ist ein zweischneidiges Schwert. Die Besitzer vom Vorgänger werden sagen, dass es nichts weiter ist als einen billigen Aufguss handelt und Lumines-Debütanten können gerne den Blick wagen. Vom Suchtpotential des Puzzlers ging nichts verloren, doch wirkliche spielerische Neuerungen sucht man so stark mit der Lupe, dass Besitzer des ersten Teils sich zweimal überlegen sollten auch zum Nachfolger zu greifen. Das größte Problem bei der Kaufentscheidung wird sein, dass man den ersten Teil von Lumines schon zum Schnäppchenpreis von 20€ angeboten bekommt. Wer jedoch mit mehr Knobeleien, abgedrehten Musikvideos, verbesserten Computerkämpfen, einer Demo zu Every Extended Extra und neuen Skins vorlieb gewinnen kann, dem kann Lumines II ans Herz gelegt werden. Schade, dass man erneut auf einen Onlinemodus verzichtet hat, denn dies hätte das Spiel in neue Sphären aufsteigen lassen können und wäre ein unverzichtbares Verkaufsargument.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an BVG für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
9 von 10
Noch immer das gleiche fesselndes Gameplay mit Suchtgefahr.
GRAFIK
7 von 10
Noch schärfer noch peppiger
SOUND
8 von 10
Tracks sind Geschmackssache und Soundeditor sorgt für eigene Melodien.
FEATURES
7 von 10
Einige Neuerungen aber spielerisch eher unwichtig.
MULTIPLAYER
6 von 10
Keinerlei Änderungen im Vergleich zum Vorgänger.
GESAMT-
WERTUNG:
81%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Schnelle Ladezeiten, prima für zwischendurch."







Details
Spielname:
Lumines II

Publisher:
Buena Vista

Developer:
Q Entertainment

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
16.11.2006 (erschienen)

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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