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Monster Hunter Freedom 2


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Monster Hunter Freedom 2 Review vom 26.09.2007

Während es in der Handheld-Abteilung von Nintendo bereits mehr als eine Hand voll Titel gibt, welche die magische 1.000.000-Marke durchbrochen haben, sieht es auf der Sony-Seite nicht ganz so rosig aus. Zwar lassen die ersten Verkaufszahlen von „Crisis Core: Final Fantasy VII“ darauf schließen, dass es Square Enix mit diesem Ableger schaffen wird, genannte Grenze zu durchbrechen, doch bis dato darf sich nur eine Spielidee aus dem Hause Capcom daran erfreuen, bereits mehr als eine Millionen Mal über die Ladentheke gewandert zu sein. „Monster Hunter Freedom 2“ nennt sich die Mischung aus Rollenspiel und Adventure, in der man nicht wenige Einflüsse anderer Genres auffinden konnte. In unserem Test konnte der Erstling durch vorbildliches Gameplay, eine atmosphärisch beeindruckende Aufmachung und vor allem durch den enormen Umfang eine Wertung von 82% einheimsen. Schon kurz nach der Veröffentlichung des ersten Teils kündigte Capcom einen zweiten PSP-Ableger an, welcher schon seit einiger Zeit in Japan und nun endlich auch in Amerika und Europa erhältlich ist. Alles besser und von allem viel mehr verspricht „Monster Hunter Freedom 2“. Wie sieht es jedoch in der Praxis aus? Welche wirklichen Neuerungen haben ihren Weg auf den kleinen Silberling gefunden und inwieweit lohnt sich der Kauf für jene, die vor dem letzten Titel bereits zurückschreckten? Lest einfach weiter!

Für die Freiheit! Wenn der Jäger zum Gejagten wird...
Es versteht sich fast von selbst, dass man als Entwickler vorerst an einem bestimmten Spielprinzip festhält, wenn sich die allgemeine Akzeptanz einer großen Masse anhand der überaus zufrieden stellenden Verkaufszahlen eines Spiels feststellen lässt. Demnach schlüpft man auch im zweiten Teil wieder in die Rolle eines -zu Beginn des Spielverlaufs- Grünschnabels im Bereich des Monsterjagens, rüstet sich mit entsprechender Ausrüstung aus und geht auf die Jagd. Dabei gilt es anfangs, dem Monster-Hunter ein passendes Aussehen zu verpassen und schon hier beginnt, was sich durch das komplette Spielgeschehen zieht: unglaubliche Komplexität. Denn schon für das Bearbeiten des Äußeren kann einiges an Zeit vergehen, da man jegliche Attribute nach freiem Willen gestalten bzw. verändern kann. Hat man seinen -wahlweise männlichen oder weiblichen- Charakter fertig erstellt, geht es an die Suche nach einer für einen mutigen Jäger adäquaten Ausrüstung. Dies ist schnell geschehen, da in des Jägers Domizil bereits alles zu finden ist, was man für die ersten Jagdrunden benötigt. Storytechnisch bietet „Monster Hunter Freedom 2“ keinerlei Neuerungen und während einer langen Erzählphase bekommt man lediglich erklärt, dass man der Ersatz für einen anderen Jäger sei.

Zweifellos lässt sich die „Monster Hunter“-Reihe zu den komplexesten Spielen für die portable Playstation von Sony zählen, wer sich jedoch über längere Zeit mit dem Spielprinzip, und vor allem den unendlich vielen Möglichkeiten auseinandersetzt, kennt sämtliche Kleinigkeiten, Taktiken und helfende Personen. Dies dient nicht nur zum relativ schnellen Vorankommen, vielmehr ist dieses Wissen essenziell für den erfolgreichen Abschluss des Spiels. Erste Aufträge verlangen den Kontakt mit kleinen, relativ harmlosen Tierchen, was sich jedoch zu späterer Stunde ändern wird - während zu Beginn die einzelnen gegebenen Aufgaben schon nach wenigen Minuten (erfolgreich) beendet wurden, kann ein späterer Kampf mit einem großen und ggf. auch mehreren kleinen Monstern gut und gerne 20 Minuten in Anspruch nehmen. Für unterwegs eignet sich der Titel daher nur sehr bedingt. Für einen solch ausgiebigen Kampf sollte selbst der erfahrenste Hunter nicht nur mit riesigen Handwaffen und einer dicken Rüstung bepackt sein, auch sollte an entsprechende Notlösungen wie Tränke für alle Arten von Verletzungen gedacht werden oder proteinreiches Gut für eine längere Ausdauer Platz im Inventar finden. Stichwort Ausrüstung: Es macht einen besonderen Reiz aus und versprüht jede Menge Charme, dass das Hab und Gut nicht einfach mit virtuellem Geld in jedem x-beliebigen Laden erkauft werden kann. Zwar ist dies bei bestimmten Objekten wie gefährlichen Bomben oder listigen Fallen der Fall, ansonsten aber sieht es eher mau aus und man muss sich die benötigten Objekte aus den verschiedensten Teilen zusammenschustern (lassen).

Ebenfalls interessant ist die Vielzahl oftmals nicht aus dem Erstling bekannter Areale: Schnee, Berglandschaft oder ein durchwachsenes Waldstück. Es gibt kaum etwas, das es nicht gibt. Leider fordert dies von Sonys Kleinster auch jede Menge Rechenleistung, wodurch zu mancher Stelle eine sehr umfangreiche Ladezeit vonstatten gehen wird. Dies ist jedoch zu verkraften und in Relation zur Gesamtspielzeit nur ein äußerst geringer Bruchteil. Was des einen Freud, ist des anderen Leid und da macht auch „Monster Hunter Freedom 2“ keine Ausnahme! Für Neulinge ist es zwar sehr schön, auf eine unkomplizierte Art und Weise in die unendlich komplexe Welt des Monster-Jagens eingeführt zu werden, für alteingesessene Jäger streckt es die Spielzeit nur und lässt die Spannung schleifen. Auch insgesamt fällt auf, dass die Spannungskurve sich nur sehr langsam aufbaut, was nicht zuletzt an der recht ausgedehnten und wahrlich nicht immer interessanten Erzählung liegt.

A never ending story
Wie es schon beim Erstling der Fall war, so kann auch „Monster Hunter Freedom 2“ mit einem schier unmenschlich großen Umfang auftrumpfen. Das auf der Verpackung befindliche Versprechen von „mehr als 270 Quests“ wird mit Leichtigkeit eingehalten. Dass Capcom sogar eine Möglichkeit bietet, sich aus dem Internet noch mehr Aufträge herunterzuladen, streckt die Spielzeit noch einmal um eine ganze Ecke. Auch kann man mit bis zu drei Freunden gleichzeitig auf die Jagd gehen. Warum man bei Capcom schon wieder auf einen Online-Multiplayer verzichtet hat? Wir wissen es nicht und hoffen, dass man dem bereits für Japan angekündigten Teil 2,5 einen zufriedenstellenden Online-Part verpassen wird.

Gameplay:
Auch hier dominiert wieder einmal die „Monster Hunter“ übliche Komplexität und es dauert mit Sicherheit längere Zeit, bis man sämtliche Kniffe und Tastenkombinationen aus dem Stehgreif beherrscht. Dies ist jedoch aufgrund des akzeptabel ansteigenden Schwierigkeitsgrades kein Problem.

Grafik:
Optisch kann sich der Titel in jedem Fall sehen lassen und beeindruckt vor allem durch den hohen Detailreichtum. Zwar könnte mancher Spieler einen Tick mehr Weitsicht verlangen, dieser Kritikpunkt wird jedoch durch die tollen Animationen in den Hintergrund gerückt. Leider aber ist wie schon beim ersten Teil die grauenhafte Kameraführung zu bemängeln, die nicht nur während der Kämpfe für ein erschwertes Gameplay sorgt. Hoffentlich schafft man es, diese Hürde das nächste Mal zu überspringen!

Sound:
In diesem Bereich sollte sich der Spieler zwar nicht auf wesentliche Highlights freuen, dafür rangiert Capcom mit der musikalischen Untermalung sowie den netten Effekten durchaus im gehobenen Mittelfeld. Thematisch passt der Sound in jedem Falle!

Features und Besonderheiten:
Es würde die Zeilen mehrfach sprengen, alle Features und Besonderheiten von „Monster Hunter Freedom 2“ an dieser Stelle aufzuzählen. Es lässt sich jedoch damit zusammenfassen, dass man vom Vergleich zum Vorgänger keinerlei Abstriche machen muss und einige der bewährten Besonderheiten in gleicher oder teilweise sogar besserer Form daherkommen - jagen und sammeln lautet die Devise. Man kann trotz allem nicht oft genug erwähnen, dass die Masse nach einem Online-Mehrspieler schreit!

Fazit:
„Monster Hunter Freedom 2“ bietet einen schier endlosen Singleplayer-Part, unendlich viele Möglichkeiten des Jagens und Sammelns und muss sich dennoch mit alt bekannten Negativpunkten schmücken, die man hätte vermeiden können. Denn auch mehr als 270 Missionen mit ebenso vielen verschiedenen Waffen und über 1.400 weiteren Objekten lassen nicht über die gnadenlos unfreundliche Kameraführung hinwegtäuschen. Außerdem vermissen wir einen Online-Modus, für welchen der Titel geradezu prädestiniert ist, obwohl das Spiel mit Freunden auch lokal einen hohen Spaßfaktor hat. Unterm Strich ist der zweite Teil der Serie ein ehrwürdiger Nachfolger des Erstlings, der jedoch nur für eine bestimmte Zielgruppe geeignet ist und jeden, den dieser nicht entspricht, in den Wahnsinn treiben wird.

Rüstet sich für weitere Monsterhorden: Max Zeschitz [Zeschitz] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Capcom für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Komplex, aber durchaus einprägsam.
GRAFIK
8 von 10
Tolles, detailreiches Ambiente und schöne Animationen.
SOUND
7 von 10
Stimmige Melodien unterstreichen jegliche Vorgänge gut.
FEATURES
8 von 10
270 Missionen, unendlich viele Rüstungsteile sowie Waffen!
MULTIPLAYER
6 von 10
Spaßig, aber leider nur offline möglich.
GESAMT-
WERTUNG:
83%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Mäßige Ladezeiten, jedoch Verbesserung zum Vorgänger."






Details
Spielname:
Monster Hunter Freedom 2

Publisher:
Capcom

Developer:
Capcom

Genre:
Action Adventure

Release:
21.09.2007 (erschienen)

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (11)

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