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Star Wars: Lethal Alliance


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Star Wars: Lethal Alliance Review vom 02.12.2006

„Du warst der Auserwählte! Es hieß du würdest die Sith vernichten und nicht, dass du dich ihnen anschließt! Es hieß du würdest die Macht ins Gleichgewicht bringen und nicht ins Dunkel stürzen!", dies waren die Worte von Obi-Wan in Star Wars Episode III: Die Rache der Sith und die furchtbare Erkenntnis, dass die Ära der mächtigen Jedi enden würde. Hass und Verzweiflungen machten sich in dem eins so anständigen Jungen Anakin Skywarker breit und führten ihn zur dunklen Seite der Macht. Darth Vader wurde geboren und somit ein neues dunkles, imperiales Zeitalter.

Doch was geschah zwischen Episode III, dem Abschluss der jüngsten Teilen des Star Wars Epos und Episode IV: Eine Neue Hoffnung, dem Beginn der klassischen Triologie? Ubisoft beauftrage LucasArts damit, die Geschichte des Star Wars-Universums weiterzuerzählen und möchte den Fans diese spannende Frage endlich beantworten. Die Besitzer von Playstation Portable und Nintendo DS können miterleben wie Twi’lek Rianna Saren und ihr hilfsbereiter Druide Zeeo das tödlichste Geheimnis des Imperiums lüften und versuchen die Bedrohung durch den kolossalen Todesstern zu vereiteln.

Der Spieler schlüpft nach einem kurzen Intro direkt in die Rolle von Rianna Saren, eine Twi’lek. Die Twi’lek sind eine humanoide Rasse, die anstelle von Haaren auf dem Haupt mit zwei tentakelähnlichen Auswüschen bestückt sind. Der Heimatplanet der Twi'lek ist Ryloth und ihre Hautfarbe ist so variabel wie das Farbspektrum des Regenbogens. Rianna selbst wurde in die Sklaverei verkauft und musste zwangsweise einem kriminellen Pfad folgen, um ihr Überleben zu sichern. Fortan kämpfe sie als Söldnerin gegen das Imperium und persönliches Bestimmung ist es den Sklavenmeister Zarien Kheev zu töten. Die Einzelgängerin hätte nie geglaubt, dass sie auf ihrem Weg zum Ziel fremde Hilfe benötigt, bis sie zu Beginn des Abenteuers auf den Sicherheitsdroiden Z-58-0 trifft. So vielseitig wie die Fusion aus einem Schweizer Taschenmesser und einer fliegenden R2-D2-Einheit, merkt Rianna schnell wie wichtig dieser kleine Freund später sein könnte. Ein dynamisches Duo hat sich gefunden und muss auf dem Streifzug gegen das Imperium einige Abenteuer bestehen.

Prince of Persia meets Star Wars.
Die Spielidee von Star Wars - Lethal Alliance ist das kooperative Kampfsystem zwischen der akrobatischen Killermaschine Rianna und technischen Raffinessen des Druiden Zeeo. Bewaffnet mit einem Blaster und einem „Dorn von Pyloth“ (einer Klingenwaffe) beginnt die große Reise durch das Star Wars-Universum. Der Spieler wird über den trockenen Sand des Wüstenplaneten Tatooine wandern, Alderaan einen Besuch abstatten und zu komplett neuen Welten wie Despayre oder Danuta erkunden - während man zu jeder Zeit von imperiale Sturmtruppen oder anderen Schergen des Imperiums verfolgt wird.

Rianna hat die Möglichkeit zahlreiche Attacken sowohl im Nah- als auch Fernkampf zu nutzen, die je weiter man im Spiel fortschreitet auch durch neue Fähigkeiten erweitert werden. Insgesamt vier Waffentypen können gefunden werden. Darunter ein herkömmlicher Blaster mit Einzelschussfunktion, der schwere Blaster mit Schnellfeuerfunktion, einen Blaster-Scharfschützengewehr und einen Termaldetoratorwerfer. Auch mit einem Blaster in der Hand kann man der Protagonistin nichts vormachen. Sie springt, macht Saltos oder schlägt Räder – inmitten der Feuergefechte. Der Spieler kann diese strategischen Möglichkeiten nutzen, um aus einer Deckung zu springen und eine Feuersalve in die nächste Strumtruppe zu jagen. Im Nahkampf hingegen kommen die berüchtigten Klingen des Rylother Dorn zum Einsatz. Während man einen Gegner von hinten lautlos meucheln kann, sind später heftige Wirbelattacken oder Kombos möglich. Hier und da, kann man mit Geschütztürmen hantieren und Zeeo kümmert sich darum, dass das Gerät nicht auseinander fliegt oder überhitzt.

„Dann wollen wir doch mal sehen was du für einer bist, mein kleiner Freund?!“
Der Clou des ganzen sind jedoch die Team-Fähigkeiten zusammen mit dem kleinen Zeeo. So kann man den hilfreichen Druiden später als Schutzschild verwenden, Gegner kurzzeitig betäuben. Mit Zeeo als freundlichen Helferlein ist man selbst vom Bullettime-Modus nicht verschont worden, denn die waghalsigen Akrobatikeinlagen können zusammen mit Zeeo in Zeitlupe vollzogen werden, um eine höhere Treffsicherheit zu erlangen. Im späteren Verlauf ist es sogar möglich starke Schockwellen zu erzeugen, die die Gegner paralysieren oder erledigen.

Doch nicht nur im Kampf kann Zeeo unglaublich nütze sein, denn ohne ihn würde man in jedem zweiten Raum feststecken. Sämtliche Türen, Überwachungssysteme oder andere technische Raffinessen können von unserem kleinen Technofreak gehackt werden, sofern man ihn im Kampf nicht umkommen lässt. Die Reaktion auf einen Hackerangriff, ist oftmals der Anflug von schwebenden Selbstschussanlagen, die es auf Zeeo abgesehen haben.
Je nachdem wie gut die Zusammenarbeit mit Zeeo läuft, erhöht sich die Freundschaftsleiste am unteren Rand des Bildschirms. Je enger der Bund zwischen den beiden Hauptcharakteren ist, desto heftiger sind die Kombos, schneller die Hackerfähigkeiten oder stärker das Schutzschild für Rianna.

„Hab Geduld. Nutze die Macht. Denk nach!“
Das eigentliche Leveldesign ist so ausgelegt, dass man nur in Zusammenarbeit vorankommt. So gibt es bestimmte Stellen an denen Rianna sich festkrallen kann, um elegant über Schluchten hinweg zu schwingen. Bestimmte Luftschächte, die man aus der Sicht von Zeeo betreten kann, um dort Leitrechner für Türen zu hacken. So gestaltet sich das gesamte Spielkonzept eigentlich aus zwei Phasen: Zum Einen müssen die Gegner ausgeschaltet werden und zum Anderen man seinen Weg durch das Level erarbeiten mit zahlreichen Rätselelementen mit Schaltern, Türen, Lichtschranken, Sprung- oder Kletterpassagen, etc.
An einigen Stellen des Spiels kann Zeeo eine Tarnvorrichtung aktivieren und so kann man sich als Sturmtruppe oder hilflose C3-Einheit durch überfüllte Passagen schleichen.

„Sie fliegen mit dem Ding? Sie sind mutiger als ich dachte.“
Zwischendurch gibt es auch rasante Flugmissionen, die ein wenig an Surfen erinnert. Rianna hängt sich an den schwebenden Zeeo an, kann gegebenenfalls aufsteigen und so gleiten sie durch offene Landschaften oder enge Gebäudekomplexe. Der Spieler muss dann darauf achten, dass man nirgends aneckt und dadurch Schaden erleidet. Reflexe und Geschicklichkeit sind hier gefragt.
Zwei Mal im Spiel setzt man sich auch an das Steuer der Waffensysteme eines Raumschiffs. Ähnlich wie bei den Geschütztürmen muss man hier mit Zeeo darauf achten, dass die Systeme nicht überhitzen oder das Schiff zu großen Schaden erleidet. Eine nette Abwechslung vom Blaster- und Prügelalltag.

Storytechnisch trifft man während des Abenteuers auf berühmte Charaktere aus dem Star Wars-Universum wie Prinzessin Leia, Boba Fett, Kyle Katarn oder Darth Vader höchst persönlich. Die Videosequenzen wurden aus einer etwas besseren Ingamegrafik gemischt mit Rendersequenzen erstellen und haben einen gewissen Charm. Natürlich wäre hier aber mehr drin gewesen. Der Wandel der Hauptcharakterin von der kaltblütigen Söldnerin, die nach und nach zur Freiheitskämpferin wird und alles dran setzt, die Baupläne des Todessterns aus den Händen des Imperiums zu entreißen hat Stil. Zudem steht der persönliche Rachfeldzug gegen Kheev ist bis zuletzt auf der Missionsliste.

Gameplay:
Trotzt der Komplexität der Steuerung hat man alles voll im Griff. Neue Moves werden mit einem kurzen Introvideo erklärt - bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Auch sonst machen die Kontrollen eine sehr gute Figur und sind schnell und intuitiv erlernbar. Schon nach wenigen Minuten schlägt man Räder während man in Zeitlupe seine Gegner erledigt.

Grafik:
Optisch gesehen macht Star Wars: Lethal Alliance eine Gute Figur. Abwechslungsreiche Umgebungen wie trockene Wüsten, heiße Lavaströme oder dichter Dschungel gehören einfach dazu. Doch auch die kargen Wände des Todessterns wird man zu Gesicht bekommen. Die Animationen der Hauptcharakterin sind sehr ansehnlich und auch zu Slowdowns oder Clippingfehlern kommt es nahezu gar nicht. Hier wurde sauber programmiert – eine runde Sache.

Sound:
Der Sound in Star Wars Spielen hat einfach den Kultbonus. LucasArts hat es sich auch hier nicht nehmen lassen die original Effekte und Musikstücke aus dem Film ins Spiel zu integrieren, was die Stimmung und Atmosphäre des Spiels richtig steigert.

Features und Besonderheiten:
Neben einem Abenteuer mit angenehmer Länge wird man sonst nur wenige Features entdecken. Keine Sammelobjekte, Hintergrundinfos oder übrige Extras befinden sich auf der UMD. So muss man sich mit dem Multiplayermodus begnügen. Hier gibt es leichteren Abzug in der B-Note.

Multiplayer:
Wenn jeder Spieler einen kleinen Silberling im UMD-Laufwerk mit der Aufschrift „Star Wars: Lethal Alliance“ rotieren lässt, kann man die akrobatischen Künste auch im Duell vorführen. Verschiedene Spielmodi wie Zeitspiel oder das Sammeln von Credits sind nur einige der möglichen Beispiele.

Fazit:
Star Wars: Lethal Alliance ist ein angenehmes Actionspiel mit einer passablen Länge, was auf die Dauer vielleicht etwas monoton wird. Genrefans werden aber begeistert sein und von Anfang bis Ende der Story folgen. Sianna und Zeeo sind ein eingespieltes Duo und das Konzept hinter dem Spiel geht auf. Es fehlt hier und da ein wenig an Würze, um das später sehr eintönige ein wenig aufzupeppen. Das eigentliche Ziel wird nämlich linear von A nach B abgearbeitet, ohne jegliche Sidequests oder andere Gimmicks. Fans des Star Wars Universum, die beispielsweise schon Spaß an Boba Fetts Abenteuer „Star Wars: Bounty Hunter“ hatten, können auch hier zugreifen, denn hier und da sind gewisse Parallelen zu sehen.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Spaßige Kombos und akrobatische Manöver.
GRAFIK
8 von 10
Schön abwechlsungsreiche Optik, manchmal nervige Kameraführung.
SOUND
9 von 10
Star Wars Musik vom Feinsten.
FEATURES
6 von 10
An dieser Stelle etwas Mager.
MULTIPLAYER
6 von 10
Duelle mit Freunden sind möglich.
GESAMT-
WERTUNG:
80%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Knappe Level mit mäßigen Ladezeiten, sind auch für unterwegs geeignet."







Details
Spielname:
Star Wars: Lethal Alliance

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Ubisoft Montreal

Genre:
Action Adventure

Release:
02.11.2006 (erschienen)

Multiplayer:
1 - 2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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