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Spider-Man 2


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Spider-Man 2 Review vom 15.09.2005

Marvelhelden haben es nicht leicht. Da taucht man ein bis zwei Mal auf der Kinoleinwand auf und plötzlich erhöht sich die Anzahl der Fans ins Unermessliche. Wem Comics zu langweilig waren, der schaut den Film und wer noch mehr Interaktivität möchte der wird zum Videospiel greifen. Genau dies dachte sich auch Activision und lies die aktuell erfolgreiche Spider-Man 2 Lizenz nochmals auf der Playstation Portable aufwarten. Kann die PSP-Version mit der der großen Konsolen mithalten oder haben wir es mit Einheitsbrei zu tun?

Mittlerweile dürften auch dem größten Comichasser ein Licht aufgehen, wenn er den Namen Spider-Man hört. Genre-Eingefleischte werden kreischen na klar, das ist die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Und in der Tat wenn Peter Parker sein rotes Kostüm anzieht, die Wände hoch krabbelt und New York vor den Superbösewichten schützt, nennt er sich Spider-Man und erlebt so manche Abenteuer. So sollte das nun auch auf Sonys neuem Power-Handheld aussehen. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Superhelden, spielt Szenen aus dem Film nach und nutzt dabei die diversen Superkräfte. Wenn ihm diese nicht reichen, werden sie sogar noch aufgemotzt, aber dazu später mehr.

Wenn man sein Abenteuer beginnt, hat man die Wahl ein Tutorial zu spielen, indem man Schritt für Schritt in die Welt von Spider-Man eingeführt wird. Nicht jeder Spieler weiß was der Wandkrabbler alles so drauf hat. Kenner der Konsolenversion werden nun hellhörig, denn sie werden eine altbekannte Stimme vernehmen. Genau der übliche Kommentator, mit seinen Sprüchen, die manchmal die von Spider-Man höchstpersönlich toppen und zum Schmunzeln anregen. (Anm. d. Redaktion: Alte Socke auch wieder da? Man, dich haben wir vermisst!)

Hier lernt der Spieler, wie man mit den Spinnenfäden auskommt ohne sich dabei zu verheddern. Praktisches, Sprung- und Schwungtraining gepaart mit Kampfeinlagen und Wandkrabbelübungen. Nach diesem Drillnachmittag wird man sicherlich mit dem Helden umgehen können und ihn dem entsprechend würdig vertreten. Doch nun weg vom Tutorial hin zum echten Abenteuer, etwas für echte... hmm.. Spinnen.

In insgesamt 19 Missionen geht es darum den roten Wandkrabbler immer heile ans Ziel zu bringen. Ob man sich nun über die Häuserdächer von New York schwingt, dabei Kriminelle vermöbelt und Hubschrauber vom Himmel holt, oder in Warenhäusern Feuer löschen musst, der Superheld ist wie immer sehr flexibel. Doch wer die Konsolenversion von Spider-Man 2 kennt wird womöglich enttäuscht sein. Den dieser kann ade zum Freiheitsgefühl sagen, welches man vom Sofa aus kennt. Die Missionen in der Playstation Portable Version erinnern viel mehr an den Vorgänger (auch Konsolenversion). Denn hier galt es strikt eine Missionsabfolge zu meistern ohne sich dabei einfach so mal á la Grand Theft Auto treiben zu lassen und New York zu erkunden.

Auch bei der PSP-Version greift man auf die alten Mittel zurück und es heißt nach Mission 1 folgt Mission 2 und nette Sidequests gibt es leider nicht. In Sachen Filmvorlage hält man sich nur wage ans Geschehen, dafür wir man aber noch vielen weiteren Finsterlingen aus der Marvel-Comicwelt vorgestellt. Da wäre zum einen der Hauptboss Doktor Otto Octavius oder kurz Doc Ock, der eigentlich ein gewöhnlicher Physiker war. Nun leider mit einer von sich selbst entwickelten, intelligenten Maschine verschmolzen ist und nun über vier zusätzliche und superstarke elektronische Fangarme verfügt und sein Unwesen in der Stadt treibt. Von Anfang bis Ende des Spiels werdet ihr diesen Finsterling jagen und versuchen zur Strecke zu bringen. Doch nebenher gilt es auch Handlanger wie Rhino, den Schocker oder den Geier aufs Glatteis zu legen, oder sollte man besser sagen einzuspinnen?

Zwischen den Missionen wird die Story in computergeränderten Zwischensequenzen weitererzählt. Diese sind recht hübsch anzusehen und sorgen für eine gute Atmosphäre. Kenner des Films werden einige Parallelen als auch einige grobe Abschweifungen erkennen. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist frei wählbar und zwischen Kinderleich bis Herausfordernd, wie es einem gerade passt. Der Umfang ist demnach je nach Härtegrad auch recht stimmig, obwohl man dieses Spiel auch locker an einem Nachmittag durchspielen könnte. Gesetz den Fall man ist ein wahrer Superheld.

Grafik:
Optisch kann das Spiel durchaus überzeugen, allein der Superheld im Rampenlicht des Geschehens kann durch gelungene Animationen und vielen Details Anklang finden. Für eine Comicumsetzung eine durchaus würdige Grafik. Alle Charaktere die man auch von Papier oder dem Flimmerkasten kennt, haben einen guten Widererkennungswert.
Die Engine läuft stets flüssig und der einzige Wehrmutstropfen an der Visualisierung sind eventuell nur selten auftretende Clippingfehler beim Wandkrabbeln.
Doch neben all dem Lob muss auch gesagt werden, dass die Entwickler bei der Kameraführung gepennt haben. So hübsch das Spiel auch anzusehen ist, die Kameraverfolgung ist leider sehr träge und nicht wirklich gelungen.

Sound:
Die Sprachsamples der Synchronstimmen aus dem Film sind hier das A und O. Wenn Superschurke XY mal wieder einen finsteren und äußerst bösartigen Spruch ablässt, kontert und Spider-Man in gewohnter Manier mit einem humorvollen Kontraspruch. Auch was musikalisch geboten wird kann sich hören lassen. Fetzige Musik gepaart mit guten Soundeffekten und Sprachsamples hier kann man eigentlich von einer sehr gelungen Darbietung reden.

Features und Besonderheiten:
Nun gehen wir auf das oben genannte ein. Na, erinnert sich noch wer? Na klar, die aufrüstbaren Superfeatures. Denn im Spiel erhält Spider-Man für seine guten Taten (oder sollten wir sagen Prügeleinlagen) so genannte Heldenpunkte. Diese Heldenpunkte kann man dafür einsetzen, um neue Schlag-Kombos zu erlernen, noch höher zu springen oder später auch Special-Features wie Artworks oder Videos freizuschalten. In den Leveln, lassen sich auch ab und an diverse Geheimnisse finden, die auch in der Bildergalerie oder in Sachen Kampftechniken eine Rolle spielen.
Trotz der insgesamt 19 Level hat man jedoch immer das Gefühl, zu oft das gleiche zu machen. Das Spiel wirkt auf Dauer leider zu monoton, um in den großen Wertungsregionen mitfeiern zu können. Hier hätte man sich ein wenig mehr von der Konsolenversion und der dortigen Möglichkeitenvielfalt abschauen können.

Fazit:
Wer dachte mit Spider-Man 2 auf der Playstation Portable eine 1 zu 1 Umsetzung der Konsolenversion zu erhalten hat sich getäuscht. Hier muss man klare Abzüge in Sachen Freiheitsgefühl machen, denn hier bekommt der Spieler ein eher lineares und monotones Spielprinzip geboten. Wer gefallen an der ersten Konsolenversion von Spider-Man hatte wird sicherlich gefallen an diesem mobilen Titel finden. Die diversen Superheldenfähigkeiten und diversen Parallelen aus dem Film und Comic, werden den Fan durchaus unterhalten können.

Kevin Jensen [Iceman] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
5 von 10
Rauf auf die Wand und den Bösewicht vermöbelt
GRAFIK
7 von 10
Durchaus gelungene Umsetzung und netten Lichteffekten
SOUND
8 von 10
Gute Sprachsamples und fetzige Musik
FEATURES
6 von 10
Artworks, Videos und andere nette Spielereien
MULTIPLAYER
0 von 10
Nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
71%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Kurzweilig und spaßig - eine gute Kombo"







Details
Spielname:
Spider-Man 2

Publisher:
Activision

Developer:
Activision

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
01.09.2005 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

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