Planet3DS PlanetDS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetGameboy N-Page.de
SONY PSP
Playstation Portable.depowered by 4players translate2english
Home News Spiele PSN UMDs Artikel Community RSS
Jetzt anmelden!   |   Login:   Nickname:    Passwort:      Passw. vergessen?   
Du bist nicht eingelogged.

Star Trek: Tactical Assault


  • Testbericht
  • Screenshots (7)
  • News & Videos (1)
  • User (7)
  • Spiel Kaufen
Star Trek: Tactical Assault Review vom 04.01.2007

"Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat."
Diesen Satz wird so mancher Treky mehr als auswendig aussprechen können. Nach langer Zeit der Handheldabstinenz erscheint nun Star Treck Tactical Assault gleich im Doppelpack für Nintendo DS und Sonys Playstation Portable. Wir haben uns in die Schwerelosigkeit des Alls gewagt und berichten Live von der Front, ob die Föderation die Klingonen und Romulaner aufhalten konnte.

Faszinierend…
Als Gene Roddenberry anfang der 60er die Idee zum Sternenepos Star Trek hatte, wäre ihm sicherlich nie in den Sinn gekommen, dass es sein Lebenserfolg schlechthin werden sollte. Mittlerweile hat Star Trek mehrere Millionen Fans gefunden, es wurden über 725 Episoden der zahlreichen Serien gezeigt, 10 Kinofilme veröffentlicht und zusätzliche erfreuen unzählige Romane die Science-Fiction-Begeisterten. Die Verbundenheit zu den Sternenabenteuern geht sogar soweit, dass Paramount den Linguisten Marc Okrand beauftragte die fiktive Sprache „Klingonisch“ zu konstruieren. Wirkliche Hardcorefans haben sich diese künstliche, jedoch anerkannte Sprache, sogar angeeignet und weltweit sprechen mehrere Tausend Menschen diese Lingua Cosmica. Nur als Beispiel: Sogar Shakespeares Hamlet wurde schon in die Sprache der streitsüchtigen Außerirdischen übersetzt.

Doch nun zurück zum eigentlichen Spiel. Chronologisch ist das Star Trek: Tactical Assault zu Zeiten des Films „Der Zorn des Khan“ angesiedelt und wird bis zu der sechsten Episode der Star Trek Verfilmungen weitergehen. Der Spieler selbst schlüpft in die Rolle eines Sternenflotten Kapitäns des eingesetzten Raumschiffs und übernimmt jedes Mal aufs Neue die Verantwortung über die gesamte Crew. Das eigentliche Spiel ist in zwei Kampagnen á 15 Missionen eingeteilt und zunächst stehen nur die Föderationsmissionen zur Verfügung. Erst wenn man diese erfolgreich Absolviert hat, wird man die Chance bekommen mit den kriegerischen Klingonen einen Feldzug zu beginnen.

Im Weltraum sind alle Krieger kalte Krieger.
Die eigentlichen Missionen des Spiels stellen das Alltagsleben eines Sternenflottenkapitäns da. So erhält man Botschaften sowie Hinweise vom nächsten Außenposten von seiner Brückencrew oder anderen Schiffen und muss teilweise selbst entscheiden was getan werden muss. Üblicherweise beginnt eine Mission neben der aktuellen Raumbasis und man bekommt ein kurzes Briefing. Kurz darauf heißt es sprichwörtlich „Make it so!“ und Warpantrieb wird auf Hochturnen gebracht. Im nächsten Quadranten gilt es nun, die angenommene Aufgabe zu erfüllen - wie beispielsweise Rettungs-, Patrouillen - oder Kampfmissionen. Der eigentliche Fokus des Spiels liegt aber weniger auf den diplomatischen Fähigkeiten das Kapitäns, denn diese reduzieren sich meist auf ein "Ja" oder "Nein", sondern das tatsächliche Herzstück des Spiels sind die mehr oder minder dramatischen Weltraumschlachten.

Im Krieg kommt es auf die richtige Taktik und Technologie an, denn nur wer weiß wie die diversen Schiffe sich am Besten nutzen lassen, kann einen Sieg davontragen. Während die Föderation teilweise über wideraufladbare Schilde verfügt, können sich die Schiffe der Romulaner und Klingonen tarnen und ungesehen durchs All fliegen. Nachteil ist jedoch, dass getarnte Schiffe nicht schießen können und "nur" den Überraschungseffekt nutzen können. Jedes Kampfschiff verfügt über einzelne Schildsegmente, die als taktisches Element genutzt werden können. Ein wirklicher Meister seines Fachs wird versuchen, erst alle Schilde auf Null reduzieren zu lassen, bevor ein Hüllenschaden akzeptiert wird.

Sowohl am Heck als auch am Bug der Schlachtschiffe befinden sich bei den Föderationsflotten sowohl Phasergeschütze als auch Photonenabschussvorrichtungen. Befindet man sich in einem Kampf gegen einen Feind, so rotiert man das Schiff immer in die passende Richtung, um seine Schilde möglichst gleichmäßig treffen zu lassen. Im Gegenzug nutzt man diese Drehung des Schiffes, um möglichst oft die Waffen abzufeuern. Hat man die Schilde des Gegners erst einmal durchbrochen, so kann man mit weiteren Treffern die Hülle und somit das Schiff des Kontrahenten beschädigen und zerstören. Nur mit der richtigen Kombination kann man sich im Duell behaupten. Sollte man allein im Kampf gegen mehrere Feinde sein, so sollte abgewogen werden, welcher als erstes ausgeschaltet wird und dann neue Zielkoordinaten setzen.

Er ist tot, Jim!
Besiegte Feinde und ein beschädigtes Schiff später, erreicht man nach allen Anstrengungen hoffentlich wieder die Heimatbasis und kann seinen Erfolg küren lassen. Je nachdem welche Entscheidungen man auf dem Schlachtfeld getroffen hat, oder wie viele Allianzmitglieder man retten konnte, wird der Spieler mit Medaillen ausgestattet. Eine Goldmedaille sorgt nicht nur für ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen, sondern bringt dem Spieler auch wertvolle Crew-Fortbildungspunkte ein. Mit Hilfe dieser Leistungspunkte kann die Attribute des Schiffs verbessern. So können beispielsweise die Photonentorpedos verbessert, die Schilde verstärkt, oder spezielle Wendemanöver einstudiert werden. Je nach Angriffstaktik, kann man also seine Leistungspunkte vergeben und somit seine Angriffs- bzw. Verteidigungsstärke verbessern.

In Sachen Spieldauer sind 15 Missionen pro Kampagne durchaus ausreichend, da man diese auch durchaus mehrmals spielen wird, um seine Crew mit noch mehr Fähigkeitspunkten auszustatten. Das große Manko des Spiels ist dennoch die Monotonie und Linearität. Zwar kann das Ergebnis einer jeden Mission anders aussehen, doch was sich einzig und allein ändert, ist die spätere Bewertung der Mission. Ansonsten bekommt man neben dem ständigen Rufen, Warpen und Kämpfen nicht viel geboten. Summa sumarum: Taktische Schlachten von Anfang bis Ende. Hier ist Geduld gefragt.


Gameplay:
Während die Nintendo DS Version mit dem LCARS Touchnavigation System bedient wurde, muss man sich bei der PSP-Fassung auf das Steuerkreuz und die Aktionstasten verlassen. Die ersten Level dienen als Tutorial und sorgen dafür, dass man schnell einen Einblick in das Steuerungskonzept gewinnt. Im Direktvergleich mit der DS-Version läuft die Version für Sonys kleine Schwarze mit etwas höheren Framerates, wirkt daher flüssiger und schneller als das Pendant auf dem Doppelbildschirmer.

Grafik:
Während auf dem Nintendo DS die Touchnavigation ein echtes Verkaufsargument für Treckys ist, kommt die PSP-Fassung mit einer wesentlich hübscheren Optik daher. Mehr Polygone, mehr Lichteffekte und ein größerer Bildausschnitt. Auch wenn der Weltraum üblich karg und leer ist, hat man es geschafft mit netten Hintergründen und Details, ein wenig mehr Flair zu erzeugen. Zudem sorgen immer mal wieder kleine Videoeinlagen im Menü für echtes Brückenfeeling.

Sound:
Unser Zitat aus der Einleitung des Tests wird natürlich auch zur Einleitung der Handheldversoftung genutzt. Hier aber in englischer Sprache gepaart mit einem kurzen Introvideo. Ansonsten bekommt man die typischen Star-Trek-Soundeffekte geboten, untermalt mit ruhiger bis mäßig actiongeladener Musik während den Kämpfen. Nicht wirklich spektakulär, aber dennoch angenehm. Qualitativ ist man mit der PSP-Fassung auch hier besser bedient, obgleich man die Missionsbriefings auch durchaus mit Sprachausgabe besser aufpeppen hätte sollen.

Features und Besonderheiten:
Insgesamt zwei verschiedenen Kampagnen mit drei Schwierigkeitsstufen sowie insgesamt 30 Missionen, zahlreichen originalgetreuen Raumschiffen aus dem Star-Trek-Universum und ein Infobook, dass die Fakten und Daten der Fluggeräte aus dem All sammelt, gehören zu den Kernpunkten. Wer keine Lust auf den Storymodus hat, kann sich auch in einem kurzen Gefecht gegen den Computer behaupten. Dieser Modus kann auch im Multiplayer genutzt werden, wenn jeder Mitspieler sein eigenes Modul mit sich bringt. Einen Onlinemodus gibt es leider nicht.

Fazit:
Der Unterschied zwischen Nintendo DS und PSP Version des Spiels ist sehr gering. Star Trek Tactical Assault ist ein einzigartiges Spiel in seinem Sektor. Der Trekys, der schon an Starfleet Command gefallen gefunden hat, wird selber entscheiden können welche Fassung im Hosentaschenformat sein Favorit sein wird. Ein schnelleres und optisch ansehnlicheres Abenteuer oder doch das originalgetreue LCARS Touchnavigations System? Persönliche Geschmäcker entscheiden in diesem Falle. Das Spielprinzip ist nahezu von Mission zu Mission identisch und man sollte wissen, dass man es nicht mit großen Weltraumschlachten mit unzählbaren Partien zutun bekommt, sondern oftmals eine direkte strategische Herausforderungen gegen eine, an der Hand abzählbare, Anzahl von Feinden und eventuell ein oder zwei Verbündeten anstehen wird. Wer sich mit diesem Spielprinzip nicht anfreunden kann, wird Tactical Assault schnell in der Ecke verschwinden lassen, denn es bleibt von Anfang bis Ende recht monoton. Der unterversorgte Hardcore-Treky hingegen wird sich die Finger nach diesem Spiel lecken, kann gut und gerne noch 5 bis 10 Prozentpunkte der Wertung hinzugeben.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
7 von 10
Auch ohne Touchscreen gut umgesetzt.
GRAFIK
6 von 10
Grafisch für PSP-Verhältnisse recht trist.
SOUND
5 von 10
Keine Sprachausgabe, mäßige Sounds.
FEATURES
6 von 10
Zwei Kampagnen á 15 Missionen.
MULTIPLAYER
5 von 10
Direkte Duelle gegen einen Freund.
GESAMT-
WERTUNG:
68%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Moderate Ladezeiten, jedoch viel Feintuning in der Steuerung gefragt."







Details
Spielname:
Star Trek: Tactical Assault

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Bethdesa Soft

Genre:
Strategie

Release:
21.12.2006 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop