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Die Sims 2 - Haustiere


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Die Sims 2 - Haustiere Review vom 14.01.2007

Vor gar nicht allzu langer Zeit, genauer gesagt vor sechs Jahren, veröffentlichte ein Entwicklerteam von Maxis den ersten Teil einer Spieleserie, die sich gewaschen hatte... Viele Spiele brachten den Käufer bereits zuvor in die Welt des Krieges, schickten ihn in vergangene Zeitalter oder simulierten die verschiedensten Sportarten, doch kein Entwickler nahm sich das „echte Leben“ vor, um es zu digitalisieren. Dass „Die Sims“ wohl ein Vorreiter in diesem Sektor war, in welchem man außer den täglichen Aufgaben des Lebens nichts weiter zu tun hat, gehörten zu den Hauptgründen dafür, dass der Titel mit seinen unzähligen Addons das bis dato meist verkaufte PC-Spiel ist. Schon seit einigen Jahren schrecken die kleinen Figuren mit einem Kristall über der Rübe nicht mal mehr vor Handheld und Konsole zurück. Ob Playstation, GBA, Nintendo DS oder Playstation Portable – jedes System bekam sein „eigenes“ Spiel spendiert. Mit die „Die Sims 2“ feierte die Serie ihr Debüt auf der kleinen Schwarzen von Sony und schon gegen Ende des vergangenen Jahres folgte ein Nachfolger; „Die Sims 2 – Haustiere“. Wievielte Unterschiede bringt der Zusatz mit sich? Welche neuen Möglichkeiten gibt es und lohnt es sich überhaupt? Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen und wollen euch natürlich nicht weiter im Dunkeln tappen lassen...

Auf den Hund gekommen.
Zwar haben wir mit „Haustiere“ ein weiteres, ausschlaggebendes Wort in unserem Spieltitel wiederfinden können, was uns zu erkennen gibt, dass irgendwo in den Weiten der Datenstränge eine Veränderung bzw. Neuerung versteckt sein muss, doch zum Start des Spiels merkt man hiervon kaum etwas. Wer bereits einmal in Berührung mit einem Sims-Titel gekommen ist, wird das hiesige Prozedere sicherlich schon dutzende Male durchgemacht haben: zuerst einmal gilt es, ein Heim für die ganze Familie auszuwählen. Ob man nun ein bereits bewohntes Haus sein Eigen nennen möchte und die dort ansässigen Bewohner kurzerhand vor die Türe setzt, sich auf einem unbewohnten Grundstück niederlässt oder mitten in das Leben einer bereits bestehenden Familie eingreift, spielt dabei keinerlei Rolle. Jedoch ist der Start je nach dem, welches zu Hause man wählt, schnell gemacht oder zeitaufwendig. Beispielsweise kann(!) man beim Einzug in ein unbewohntes Haus seine eigene Familie erstellen. Dabei kann natürlich wieder Geschlecht, Haar- und Hautfarbe verändert werden, aber auch in welche Kleidung man die Protagonisten steckt, bleibt dem Spieler selbst überlassen. Allerdings ist der Kleiderschrank wirklich klein geraten und so ähneln erstellte Sims oftmals wie ein Ei dem anderen. „Kann“ deshalb, weil es bereits vorgefertigte Sippschaften aller Art gibt, die meist auch eines der begehrten Haustiere im Gepäck haben. Auch diese können wahlweise erstellt und nach freiem Wunsch gestaltet werden. Wie bei der Individualisierung der „menschlichen“ Sims, so sind auch hier kaum Grenzen gesetzt worden. Schon die Anzahl der Rassen ist auf den ersten Blick überwältigend: von Dalmatiner über Boxer bis hin zu einem skurrilen, grünen Alien-Hund ist hier für jeden Liebhaber etwas dabei. Selbst bei der Form der Ohren hat man die Wahl zwischen fünf verschiedenen Designs. Bei den verschmusten Katzen sieht es nicht anders aus. Recht lustig ist auch der Zufallsgenerator, der einen Vierbeiner aus zig diversen Einzelteilen zusammen schustert. Interessant auch, dass man sogar den geistigen Zustand des Tieres selbst bestimmen kann und so, komplett ohne Genmanipulation, einen schlauen, dummen, aufgeweckten oder eher schläfrigen Hund (bzw. Katze) erschafft. Schade ist allerdings, dass man sich hier lediglich auf Katze und Hund beschränkt hat. Ein paar exotische Tiere hätten dem Spiel ein wenig mehr Pepp verliehen. Insgesamt ist leider zu bemängeln, dass man im direkten Vergleich zur PC-Fassung nicht wenige Abstriche in Sachen Umfang machen musste, die Ladezeiten verdammt lange ausfallen und an schier jeder Ecke warten.

Mein Leben als Supernanny.
Ein jeder Erdenbewohner kann bestätigen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und so manche Hindernisse das Vorankommen erschweren. Auch das virtuelle Leben ist mit jeder Menge Stress und Aufwand verbunden; es nahm schon genug Zeit in Anspruch, die Familie zu versorgen und ihre Stimmung aufrecht zu erhalten, doch durch die neuen vierbeinigen Freunde wird das ganze noch eine ganze Stange komplizierter. Dabei ist nicht nur zu beachten, dass ein solches Pelzfieh, genau wie Menschen auch, Hunger, Durst und Müdigkeit verspüren, sondern auch die Zuwendung ist wichtig. Eine Streicheleinheit hier, ein bisschen Ballspielen dort und der kleine Kleffer ist zufrieden. Auf die Dauer werden diese Aufgaben allerdings ein wenig langweilig und leicht nervend. Doch nicht nur das Spielen mit den Tierchen ist wichtig. Auch die Erziehung spielt eine große Rolle.

Bei all dem Trubel um die kleinen Vierbeiner sollte man allerdings das eigene Leben nicht vernachlässigen. Auch hier gibt es immer etwas zu tun: soziale Kontakte knüpfen, Freundschaften erhalten und Geld verdienen, das man im Anschluss daran in (mehr oder minder) wichtige Dinge investieren kann. Ein neuer Kleiderschrank, ein größeres Bett oder einen schicken Gartenzwerg. Es gibt kaum etwas, was man im Kaufmenü nicht finden kann. Je nach dem, ob man seinem Haustier etwas gönnen möchte, kann man diesem auch eine Freunde machen, indem man einem Hund beispielsweise einen Knochen oder einer Katze einen Kratzbaum spendiert. In Form von Zuneigung werden es euch die Tiere danken. Leider sind die Möglichkeiten hier stark beschränkt. Zumindest dann, wenn man das Eigenheim nicht verlassen möchte. Draußen, im Park, gibt es haufenweise weitere nette Spielereien, die man seinen Zeckenteppich schenken kann.

Zwar sollte das ganze eigentlich recht gegliedert ablaufen, so, wie man sich das wünscht. Doch in den meisten Fällen artet das Spektakel in einem riesigen Haufen Stress aus und wenn man den Pflichten nicht nachkommt bzw. ihnen aufgrund des Zeitdrucks nicht nachkommen kann, so laufen die Tierchen weg oder zeigen ihre Langeweile durch das Ankauen oder anderweitige Zerstörung des Mobiliars.

Gameplay:
Es ist klar, dass man die Maus bei einem Spiel dieser Art durch nichts ersetzen kann und die Steuerung via Analog-Nub eher weniger vorteilhaft ist. Aufgrund der vielen Möglichkeiten, die die „Sims“-Spiele bieten und der geringen Anzahl an Tasten, gab es kaum eine Möglichkeit, alles unter einen Hut zu bringen. So wirkt das Gesamtbild ein wenig zusammengeschustert und auf keinen Fall einsteigerfreundlich. Zwar helfen die kleinen Bildchen an manchen Stellen weiter, an anderen Punkten ist man dafür gezwungen, die Anleitung aufzuschlagen und sich die genaue Tastenkombination herauszusuchen.

Grafik:
Optisch macht der Titel aus dem Hause Electronic Arts eine ordentliche Figur. Zwar hat der kleine schwarze Kasten deutlich mehr zu bieten, als das was man hier zu Gesicht bekommt, doch die runden Animationen und die (zumindest meist) schönen Texturen tun ihren Zweck. Leider muss der Käufer hierfür auch einen hohen Preis zahlen – die Ladezeiten. Sie nerven, sie nerven wirklich tierisch und sie beleiten den Spieler bei nahezu jeder Aktion.

Sound:
Die altbekannten, meist dezenten Melodien empfangen den Spieler auch beim zweiten PSP-Auftritt wieder mit offenen Armen. Bis auf den Punkt, dass man nun einen lizenzierten Track der Pussycat Dolls auf der Scheibe findet, hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert. Lediglich das Kleffen der Hunde wirkt auf die Dauer ein wenig kitschig.

Fazit:
Mit „Die Sims 2 Haustiere“ veröffentlicht Electronic Arts kein durchweg gutes oder schlechtes Spiel. In gewohnter Manier agiert man in Form eines virtuellen Charakters, macht all das, was im „echten Leben“ auch an der Tagesordnung steht und kümmert sich zudem noch um eines oder mehrere Haustiere. Leider fielen die Unterschiede zum Vorgänger allesamt eher marginal aus und rechtfertigen einen Kauf nur für Vollblutfans. Technisch muss sich das Spiel nicht verstecken, wofür der zahlende Kunde allerdings auch sehr ausgedehnte Ladezeiten in Kauf nehmen muss, die zudem noch viel zu häufig vorkommen. Wer den Vorgänger schon sein Eigen nennen und auf den Zusatz der Haustiere verzichten kann, kann ohne Bedenken an diesem Titel vorbeigehen. Wer trotz der mager ausgefallenen Neuheiten nicht auf das Spiel verzichten will, sollte eventuell einen Kauf der PC-Version vorziehen. Ladezeiten fallen (je nach System) kürzer aus und die Steuerung ist bei Weiten freundlicher zu handhaben.

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an EA für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
4 von 10
Ohne Maus klappt es einfach nicht.
GRAFIK
6 von 10
Recht Ordentliche Texturen und ansehnliche Animationen.
SOUND
6 von 10
Wie gewohnt, dezente Berieselung und simisches Geblubber.
FEATURES
7 von 10
Kaum Beanstandungen.
MULTIPLAYER
5 von 10
Kaum lohnenswert, aber verfügbar.
GESAMT-
WERTUNG:
69%
Mobilitätsfaktor: [1 /10]
"Wehe dem, der es wagt, das Spiel für unterwegs zu kaufen."







Details
Spielname:
Die Sims 2 - Haustiere

Publisher:
Electronic Arts

Developer:
Electronic Arts

Genre:
Adventure

Release:
13.12.2005 (erschienen)

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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