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Test Drive Unlimited


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Test Drive Unlimited Review vom 18.05.2007

Es gibt wohl kaum ein Genre, das auf der portablen Playstation von Sony so stark vertreten ist, wie das der Rennspiele. Zum Launch der Konsole im Dezember des Jahres 2004 ebnete Namcos „Ridge Racer“ den Weg für das Genre und bot bereits einen guten Einblick in das, was uns künftige Racinggames präsentieren werden. Bis dato haben wir schon eine Hand voll Titel dieser Art unter die Lupe nehmen können und während es manches Mal geschafft wurde, mit einem Spiel auf die Poleposition zu schnellen, fanden andere ihren festen Platz am Ende der Liste. Auch unser heutiger Testkandidat, der sich schon einen Namen auf Microsofts Xbox 360 machen konnte, lässt sich zur Riege dieser Titel zählen. „Test Drive Unlimited“, das bedeutet wunderschöne Karossen in einer noch bezaubernderen Welt mit hochgewachsenen Palmen, knallender Sonne und wunderschönen Sandbänken - zumindest in der Theorie. Lohnt sich ein Kauf, oder sollte man dem Atari-Renner lieber ein „Ladenhüter“-Schild auf die Front kleben?

Wie es sich für ein modernes Racingspiel gehört, begrüßt uns auch hier vor dem Start des Hauptspiels ein schönes Intro, in welchem nicht nur die faszinierende Landschaft Hawaiis, sondern ebenso eine Hand voll schmucker Fahrzeuge zu sehen ist. Auch wird, nachdem man ein neues Spiel gestartet hat, knapp gezeigt, dass unser Fahrer gerade erst in Hawaii gelandet ist und vor wenigen Minuten den dortigen Flughafen verlassen hat.

Aller Anfang ist… leicht. Nachdem man sich dafür entschieden hat, ob man sein Abenteuer on- oder offline starten will, gelangt man direkt zu einem Autoverleih, bei welchem man sich nun einen brandneuen Flitzer für eine vorgegebene Zeit ausleihen kann, um damit erste Rennerfahrungen zu sammeln. So führt uns das GPS, welches uns über das komplette Spiel hinweg begleitet, gleich zu unserem ersten Rennen. Nun gilt es, das Leihfahrzeug zurückzubringen, um sich für einen eigenen Schlitten zu entscheiden, wobei die Wahl zum jetzigen Zeitpunkt nicht schwer fällt, da auf dem Konto nur ein begrenzter Betrag vorhanden und somit die Art der zu kaufenden Fahrzeuge extrem eingeschränkt ist. Der nächste Tagesordnungspunkt wird durch den Kauf eines Eigenheims dargestellt und auch hier muss man sich vorerst mit einem kleinen Stück Kuchen abgeben, da für größere Investitionen das Geld fehlt. Wenige Minuten sind vergangen und wir gelangen schlussendlich zu unserem ersten richtigen Rennen. Hier gibt es, anders als bei der Konsolen- und PC-Fassung die Möglichkeit, einen Schwierigkeitsgrad auszuwählen. Je nach dem, ob man sich für ein einfaches, normales oder schweres Spiel entscheidet, variiert auch die Summe, die man bei einem etwaigen Sieg auf das Konto bekommt. Insgesamt gibt es leider nur wenige verschiedene Rennmodi, auf die man in geregelten Abständen trifft. Demnach geht es bei einfachen Zeitrennen darum, eine bisherige Bestzeit zu unterbieten, in den „Normalen“, sich gegen drei Kontrahenten zu beweisen, bei einer weiteren Rennart, eine vorgegebene Geschwindigkeit zu erreichen und diese zu halten, und in einfachen Dragster-Rennen möglichst schnell mit einem bestimmten Tempo über die Strecken zu heizen. Was den Verlauf so gut wie kaum linear erscheinen lässt ist der Punkt, dass die ohne Zweifel riesige Stadt komplett freibefahren werden kann und man selbst entscheiden darf, an welchem Contest man teilnehmen möchte und welche Fahrt man lieber auf spätere Stunden verschiebt.

Wie bereits erwähnt, wird für jedes erfolgreich absolvierte Event ein je nach Schwierigkeitsgrad hoher bzw. kleiner Betrag auf das virtuelle Konto transferiert, mit welchem man sich bei einem der unzähligen Autohändler für einen neuen, technisch besseren Untersatz entscheiden kann, oder das Geld in ein geräumigeres Haus investiert. Zweiteres sollte auf jeden Fall schon nach kurzer Zeit erfolgen, da in geräumigeren Eigenheimen natürlich auch mehr Platz in der heimischen Garage vorhanden ist, was den Besitz von mehreren Fahrzeugen erlaubt. In den eigenen vier Wänden lassen sich sämtliche aktuelle Informationen abrufen, Fahrzeuge wechseln oder ferner finden sich in den Autohäusern auch Tuningwerkstädten wieder, die jedoch keine Modifizierungen in der aus „Need for Speed“ bekannten Form, für kleinere Veränderungen jedoch bestens geeignet sind.

Zwar lässt die Stadt, Hawaii, in der „Test Drive Unlimited“ angesiedelt ist, kaum Wünsche offen und bietet sowohl Kurvenfans, als auch jene, die gut und gerne mehrere Minuten mit Vollgas eine Gerade entlang rasen jede Menge Spielraum, doch auch nach dem ersten Durchspielen, für welches gut und gerne ein bis zwei Wochenenden gebraucht werden können, bietet Ataris Racer noch jede Menge Stoff für weitere spaßige Stunden. So besteht von Beginn an die Möglichkeit, das Spiel online zu spielen, wodurch sich der Spielverlauf jedoch bis auf den Punkt, dass online keine Gesetzeshüter auf den Straßen unterwegs sind, nichts ändert. Allerdings wird das Spektrum am Fahrmöglichkeiten in den Weiten des Internets um einige kleine Punkte weiter aufgefächert. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, einen eigenen Club zu gründen, welchem Freunde, die das Spiel ebenfalls online spielen, beitreten können – im Anschluss daran können verschiedene Rennen gegen andere Autoclubs ausgetragen und natürlich bestenfalls gewonnen werden. So genannte „Drive-Ins“ sind Treffpunkte, an welchen sich Onlinespieler treffen, um ein oder mehrere Fahren gegeneinander abzuhalten.

Gameplay:
Es gab – mit Ausnahmen – bisher kaum ein Rennspiel, das sich durch eine Unspielbarkeit aufgrund einer miserablen Steuerung auszeichnete. Auch hier ist das nicht der Fall und so steuert ihr Eure Gefährte ohne weitere Probleme durch die Strandstadt. Auch hilft das GPS-System sehr dabei, neue Rennen aufzufinden, wobei der Fahrer lediglich der mit einem Pfeil gezeigten Position folgen und beim Eintreffen am Zielpunkt die Dreieck-Taste drücken muss.

Grafik:
Auch hier machten die Entwickler fast alles richtig. Neben der schönen Gestaltung der riesigen Küstenstadt sind es vor allem auch die einzelnen lizenzierten fahrbaren Untersätze, für welche die Schöpfer des Titels ein großes Lob verdienen. Leider kommt es vereinzelt aber auch zu Slowdowns oder Grafikfehlern anderer Art, wenn man mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Brückenpfeiler fährt und sich auf einmal im Nichts befindet.

Sound:
Ähnlich wie es schon bei der GTA-Reihe der Fall war, gibt es auch hier die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Radiosendern zu wählen, die für so gut wie jeden Musikgeschmack etwas Passendes parat haben. Leider ist die Anzahl der Lieder anscheinend recht gering gehalten, wodurch sich die einzelnen Stücke recht oft wiederholen. Ferner gibt es eine Sprachausgabe, die beispielsweise bei einer Festnahme durch die Polizei, primär aber durch das angesprochene GPS-Sytem ihren Nutzen bekommt. Auch machen die Motorensounds, mit Ausnahme der Motorräder eine gute Figur.

Features und Besonderheiten:
Etliche lizenzierte Autos in einer fast real wirkenden Stadt sind zwei Punkte, die einen Kauf befürworten. Dennoch ist es nicht außer Acht zu lassen, dass „Test Drive Unlimited“ – vor allem für Handheld-Verhältnisse – einen unglaublich großen Umfang hat!

Multiplayer:
Wie bereits angesprochen, gibt es die Möglichkeit, das komplette Spiel auch online zu bestreiten, wodurch sie die eigentliche Karriere bis auf den Punkt, dass man beim Spiel im Netz auf keinerlei Polizisten oder andere Spielverderber trifft, nicht unterscheidet. Stattdessen gibt es eine Hand voll weiterer Möglichkeiten wie beispielsweise die Gründung eines eigenen Autoclubs, mit dem man im Anschluss gegen andere Organisationen antreten kann.

Fazit:
Bereits auf Microsofts Xbox 360 konnte sich „Test Drive Unlimited“ gegen die Vielzahl anderer Rennspiele behaupten und dieser Umstand hat sich auch auf Sonys Kleiner nicht geändert. Zwar mussten einige kleinere Features, wie beispielsweise der Kleidungskauf, weichen, im Gesamten tut dies dem Titel jedoch in keinster Weise weh. Für Rennspielfans kann man hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen, die vor allem durch den tollen Onlinemodus abgerundet wird. Aber auch Neulinge auf diesem Sektor dürfen ohne Weiteres einen näheren Blick wagen!

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Atari für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
9 von 10
Nichts zu Meckern in diesem Sektor.
GRAFIK
8 von 10
Bis auf kleinere Bugs auch hier alles im grünen Bereich.
SOUND
7 von 10
Haufenweise Radiosender, die allerdings nur wenige Titel im Angebot haben.
FEATURES
8 von 10
Hauskauf, freies Fahren und lizenzierte Flitzer. Was will man mehr?
MULTIPLAYER
8 von 10
Es gibt kaum etwas, was es nicht gibt.
GESAMT-
WERTUNG:
82%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Kurze Ladezeiten und eine akzeptable Länge der Rennen ebenen den Weg für das Spiel unterwegs."







Details
Spielname:
Test Drive Unlimited

Publisher:
Atari

Developer:
Atari

Genre:
Racing

Release:
27.03.2007 (erschienen)

Multiplayer:
ja, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

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