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Avatar - Der Herr der Elemente


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Avatar - Der Herr der Elemente Review vom 30.03.2007

„Avatar – Der Herr der Elemente“ ist eine der neuen Animeserien im Fernsehen, die sich immer mehr durch eine stetig anwachsende Fangemeinde herauskristallisiert. Immer höher stieg die Beliebtheit des kleinen Luft-Adepten und so war es auch nur eine Frage der Zeit, dass die Serienhelden auch als Videospiel vermarktet werden. Ob es sich bei dem Game mal wieder um einen billig gemachten Lizenztitel handelt, oder ob man doch etwas mehr Arbeit investiert hat, erfahrt ihr in diesem Test.

Avatar für Anfänger…
Für alle die die Serie nicht kennen sollten, hier eine ganz kurze Einführung: In einem anderen Zeitalter verteilt sich die elementare Macht auf vier große Nationen. Einmal auf die Wassernation, die Erdnation, sowie auf die Feuer- und Luftnation. Das Volk jeder Nation verfügt über die Fähigkeit, ihr jeweiliges Element manipulieren zu können. Es gibt aber auch noch eine besondere Person in dieser Welt: den Avatar. Er hat die Gabe, alle vier Elemente manipulieren zu können und muss die Ordnung der Welt aufrechterhalten. Nachdem der letzte Avatar gestorben war und kein neuer nachrückte, zettelte die Feuernation einen globalen Krieg an, mit dem Ziel, die übrigen Nationen auszulöschen. Gerade als die Feuernation im Begriff war, die Welt zu dominieren, machten die kleine Wasserbändigerin Katara und ihr Bruder Sokka eine erstaunliche Entdeckung: Es gibt noch einen Avatar. Sein Name ist Aang, ein zwölfjähriger Luftbändiger, der in einem Eisberg eingeschlossen auf wundersame Weise 100 Jahre überlebte. Er soll die Ordnung der Welt wiederherstellen. Damit er diese Aufgab aber bewältigen kann, muss er noch viel über die vier Elemente und wie man sie manipuliert lernen.

Im Spiel „Avatar – Der Herr der Elemente“ erlebt man ein eigenständiges, von den Geschehnissen der Fernsehserie weitgehend losgelöstes Abenteuer. Alles beginnt mit einem Überfall der Feuernation auf die Stadt in der Katara und Sokka leben. Bei der Abwehr dieses Angriffs wird Katara gefangen genommen. Also ziehen Aang und Sokka los, um Katara zu befreien. Während der Reise fällt recht schnell auf, dass sie sich nicht nur mit Truppen der Feuernation auseinander setzen müssen, sondern sich ihnen auch seltsame Maschinen in den Weg stellen. Was als Befreiungsaktion begann, endet als großes Abenteuer. Woher hat die Feuernation diese Waffensysteme und was plant sie? Diese und andere Fragen gilt es während des Spiels zu klären.

Neben der Hauptfigur stehen einem ebenfalls auch Sokka, Katara, Haru und Momo zur Verfügung, wobei letztgenannter nur einen kurzen Einsatz erhält. Aang, der Avatar, beherrscht im Spiel nur das Luftbändigen. Er kennt dazu die Bändigerübungen wie den Tornado, die Luftwelle oder auch den Sturm, mit welchen man so manch heißen Fight für sich entscheiden kann. Solche besonderen Kräfte besitzen auch die anderen Mitstreiter, die sich in ihrer Wirksamkeit an ihren Elementen anpassen. So können auch die speziellen Fähigkeiten des Wasserbändigers Sokka in bestimmten Momenten von großer Nützlichkeit sein.

Das Spiel bringt den Humor der Serie in den Dialogen recht gut rüber und kann auch von der Story größtenteils überzeugen. Der Handlungsablauf ist allerdings sehr linear, was durch vieles Herumgekloppe an fast jeder Stelle des Games noch verstärkt wird. Einzig und allein was man dagegen machen könnte, ist es, an jedem Gegner vorbeizurennen und seinen Weg ins Ungewisse weiter fortzuführen, was wohl aber nicht Sinn und Zweck der Sache ist. Auch ist es dann das Problem mit dem zu niedrigen Level der Charaktere, die Endkämpfe glorreich zu bestreiten. Hohe KP und TP fehlen und ohne diese ist es sehr unwahrscheinlich, einen Kampf für sich zu entscheiden. Ein wenig stört auch die schlechte KI der Gruppenmitglieder im Kampf, sodass man eigentlich immer den Bärenanteil in den Schlachten selbst erledigen muss und sich die anderen der Gruppe, die von der CPU gesteuert werden, größtenteils nur als Ablenkungsmanöver eignen, damit sich nicht gleich alle Gegner nur auf einen selbst stürzen. Wenn im Spiel alle Figuren eures Clans in einem Kampf den Löffel abgeben sollten, findet ihr euch bei der letzten Speichertonne wieder. Alle Items, die ihr während des verlorenen Kampfes eingesetzt habt, werdet ihr im Gegensatz zur DS-Version aber nicht mehr so schnell zu Gesicht bekommen. Die Goodies, welche man im Spiel benutzen kann, erhält man gegen Geld auf dem Markt in Städten. Hier kann man Heilkräuter zur Auffüllung eurer Energie- bzw. Magieleiste kaufen, Artefakte, welche die Verteidigung oder die Schlagkraft des jeweiligen Charakters erhöhen, oder auch Amulette, Ringe und ähnliches, welche den Protagonisten gegen verschiedene Elementattacken um 5% resistenter machen. Geld verdient man übrigens hauptsächlich durch Kämpfe. Nach einem Sieg lassen die Gegner gern mal ein paar Münzen liegen, die man dann einsammeln sollte.

Die Handlung des Spiels wurde in 7 Kapitel unterteilt. Hat man eines von diesen abgeschlossen, wird man gefragt, ob man speichern möchte. Es ist aber generell möglich an Speichertonnen, welche sich verstreut überall im Game befinden, seinen Fortschritt zu sichern. Bleibt noch die für viele wichtige Frage nach der Spielzeit zu klären. Hier wird man sich drauf einrichten müssen, dass nach reichlich 10 Stunden wahrscheinlich der Abspann über den Bildschirm der PSP flimmert.

Gameplay:
Im Gegensatz zur DS-Variante beschränkt man sich auf der PSP – wie sollte es auch anders handhabbar sein – auf die konventionelle Weise, seinen Charakter zu steuern. So benutzt man im Spiel das Analog-Pad um sich fortzubewegen, die Schultertasten um zwischen den verschiedenen Protagonisten umzuschalten bzw. ins Schnellmenü zu gelangen und die Aktionstasten, um entweder Bändigerübungen auszuführen oder auch Objekte zu untersuchen und Konversationen zu betreiben. Im Kampfmodus nehmen diese Knöpfe Angriffs- und Verteidigungsattacken ein. Das Menü ist ebenfalls sehr übersichtlich angeordnet und so gibt es auch hier nichts zu bemängeln - alles ist logisch aufgebaut und für Neueinsteiger leicht zu erlernen.

Grafik:
Die Landschaften und Städte der Spielewelt sind komplett in 3D-Grafik umgesetzt worden und im Gegensatz zur DS-Version sind auch die Spielfiguren in diesem Stil gehalten. Die Ähnlichkeiten sind aber trotzdem nicht zu verkennen und an manchen Stellen fragt man sich wirklich, was hier optisch mehr rausgeholt wurde, wenn man an die Möglichkeiten der PSP denkt. Hier wäre eindeutig mehr drin gewesen und deshalb kann „Avatar“ nur in der etwas gehobeneren, mittleren Liga mitspielen.

Sound:
Bei der musikalischen Untermalung des Spielgeschehens hätte man sich etwas mehr Abwechslung gewünscht. Die Story des Spiels wurde in sieben Kapitel unterteilt und etwas überspitzt kann man sagen, dass es auch nicht sehr viel mehr Hintergrundmusiken gibt oder sie alle so ähnlich klingen, dass man sie nicht unterscheiden kann. Vom Musikstil hat man sich für eine sehr beruhigende, sphärische Soundkulisse entschieden, die aber aufgrund der Monotonie nach längerer Spieldauer trotzdem anfängt zu nerven. Hier notfalls einfach die Lautstärke senken.
Positiv wäre aber dennoch die ab und an anzutreffende englische Sprachausgabe zu erwähnen, welche einem in den recht stimmungsvoll inszenierten Zischensequenzen begegnet und die deutschen Untertitel auflockert.

Fazit:
„Avatar – Der Herr der Elemente“ hätte durchaus das Potential zu einem richtig guten Adventure gehabt. An manchen Stellen kann man sogar durchaus sagen, dass die Story mitreißen kann. Die durch die Linearität des Spiels bedingte kurze Spielzeit von circa 10 Stunden und die eher mittelmäßige musikalische Untermalung trüben den Spielspaß allerdings doch zu erheblich. Fans der Serie können trotzdem einen Blick wagen. Es bleibt aber zu hoffen, dass bei einer Fortsetzung die Negativpunkte kritisch angegangen werden. Warum wurden die RPG-ähnlichen Levelemente nicht ausgebaut und die Haupthandlung durch ein paar kleine Nebenhandlungen ergänzt? Das sind Fragen, welche wohl entscheidend zur relativ mittelmäßigen Bewertung beigetragen haben.

Elisabeth Grunert [Liese] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an THQ für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Solide Steuerung, welche überzeugt.
GRAFIK
7 von 10
Ansehnlich, wenn auch nicht dem PSP-Standart entsprechend.
SOUND
4 von 10
Einheitsgedudel, welches einem öfters den Nerv rauben kann.
FEATURES
5 von 10
Lineare Story, die nur vereinzelt Abwechslung bereithält.
MULTIPLAYER
0 von 10
GESAMT-
WERTUNG:
67%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Lange Ladezeiten, bei welchen man sich manchmal fragt: Wofür?!"







Details
Spielname:
Avatar - Der Herr der Elemente

Publisher:
THQ

Developer:
THQ

Genre:
Action Adventure

Release:
02.03.2007 (erschienen)

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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