Planet3DS PlanetDS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetGameboy N-Page.de
SONY PSP
Playstation Portable.depowered by 4players translate2english
Home News Spiele PSN UMDs Artikel Community RSS
Jetzt anmelden!   |   Login:   Nickname:    Passwort:      Passw. vergessen?   
Du bist nicht eingelogged.

After Burner: Black Falcon


  • Testbericht
  • Screenshots (7)
  • News & Videos (4)
  • User (6)
  • Spiel Kaufen
After Burner: Black Falcon Review vom 17.04.2007

Wie doch die Zeit vergeht. In den Spätachtzigern setzte man sich noch in den Arcadehallen in ein Sprichwörtliches Cockpit und genoss wilde Pixelschlachten in einem Hartplastiksessel umgeben von den Rückwänden des Simulators. Und was treibt man heute? Man lehnt sich gemütlich ins Sofa zurück, entspannt sich, schaltet die PSP ein und erlebt eine ähnliche Spielerfahrung auf dem kleinen Display. After Burner, das actiongeladene Kampfjetspiel aus dem Jahre 1987 hat eine Grundpolitur erhalten und erscheint im völlig neuen Look and Feel auf Sonys Edelhandheld. Wir haben uns die hitzigen Wolkenschlachten natürlich näher angeschaut und berichten von unseren Erfahrungen als Kampfpilot.

Nachdem man das Rennspiel-Genre auf der PSP fast bis zum Gehtnichtmehr ausgeschöpft und ausgelutscht hat, begeben sich die Entwickler nun in die Lüfte. Schon zahlreiche Kampfjet-Spiele wie M.A.C.H, Heatseaker, oder Ace Combat X schmücken das mobile Sony-Repertoire und auch für Sega war es an der Zeit ein Stück vom Kuchen des Erfolgs abzuschneiden. Kurzerhand hat man sich an den Klassiker „After Burner“ aus den Arcadehallen erinnert und dem ambitionierte kalifornische Entwicklerstudio Planet Moon einen neuen Auftrag verteilt. Gesagt, getan stampfte man ein neues Projekt aus dem Boden, mit dem Ziel die Wurzeln des Klassikers nicht aus den Augen zu verlieren.

"Ich spür die Gier, die Gier nach Tempo in mir!"
Selbst eine kurze Hintergrundstory wurde hinzugefügt, um dem Spiel ein wenig mehr Würze zu verleihen: Eine alte Elitegruppe hat es geschafft 13 Prototypen eines absolut todbringenden Kampfjets zu rauben. Die Geheimbünde des Landes wollen dies natürlich möglichst nicht an die Öffentlichkeit geraten lassen und so entscheidet man sich für einen der drei Piloten, um in den Kampf gegen die korrupten Jetpiloten zu beginnen. Jeder Pilot hat seine ganz persönlichen Erzählelemente, obgleich die Rahmenhandlung immer gleich ist. Rein ins Cockpit, die Waffen scharf gemacht und den Nachbrenner glühen lassen.

Vor jeder Mission gibt es ein kurzes Briefing, man bekommt von seinem Vorgesetzten erklärt, was zu tun ist und welche Primär- und Sekundärziele anstehen. Danach steigt man in ein Düsenflugzeug seiner Wahl und sorgt dafür, dass über den Wolken die Freiheit nicht ganz so grenzenlos ist. Zunächst stehen nur wenige der original lizenzierten Flugzeugmodelle zur Verfügung, und man muss sich als Luftkämpfer erstmal beweisen. Erfolgreiche Missionen bringen Knete in die Kasse und so können neue Kampfflieger gekauft werden oder die alten mit ein wenig Tuning auf Zack gebracht werden. Stärkere Waffen, anderes Aussehen, mehr Speed. Standards, die man eigentlich aus dem Rennspielgenre her kennen sollte.

"Also wenn ihr einen Flugzeugträger sucht....da unten ist einer!"
Wer nun gehofft hat die Freiheit über den Wolken zu genießen, den muss man zunächst enttäuschen. Bei After Burner gibt es kein freies Herumfliegen, kein Trödeln und keinen Waffenstillstand. Pure Arcade-Action ist angesagt. Sprichwörtlich rast man so durch die Levelabschnitte und muss ähnlich wie in Pistolenshootern ankommende Gegner mit dem Maschinengewehr, Luft- oder Bodenraketen dem Gar aus machen. Schafft man eine ganze Staffel in einer Kettenkombo vom Himmel zu holen, so wird man mit Nachschub versorgt, die in Form von fallschirmbehafteten Kisten gen Boden schweben. Hier warten neue Munition, Gesundheit, oder andere Spezialeffekte, wie Zeitlupe oder Geld darauf vom hitzigen Piloten eingesammelt zu werden. Je mehr Kombos man erzielen kann, desto mehr Finanzmittel erhält man am Ende einer Mission.
Die Missionsziele hingegen sind relativ einfach gehalten. Zerstöre Objekt XY oder eliminiere die Zielperson YZ sind die gängigsten Inhalte, wobei man auch ab und an mit Zeitdruck leben muss. Eindeutig liegt das Hauptaugenmerk auf reinste Ballerorgien und das Aufrüsten und Kaufen von neuer Flüggeräte. Hier stehen einige lizenzierten Hightech-Jets zur Wahl, darunter Tomcats, Harrier und viele mehr. Aus den anfänglichen Standardtechnologien wird je nach dem wie viel Geld man in der Tasche hat richtige Vernichtungsgeräte, denn nach zahlreichen Triebwerk-Upgrades oder neuen Offensivtechnologien hat man irgendwann das Optimum an Wenigkeit, Stabilität und Kampfähigkeit herausgeholt und kann sich richtig austoben. Das muss man auch, denn eine Mission kann mitunter mehr als 15 Minuten dauern.

Was den Umfang des Spiels angeht, bekommt man eine Stange an Missionen geboten die auf die Dauer immer schwieriger werden und einem das Härteste abverlangen. Die Story ist zwar ein wenig fadenscheinig und banal, doch wer auf Arcade-Action und Highscoregeballer steht wird auf seine Kosten kommen.

Gameplay:
Auch bei Überschallgeschwindigkeit hat man alle voll unter Kontrolle, denn das eigentliche Spielprinzip verlangt es nicht, dass man ständig den Radar betrachten muss, seine Flughöhe checken oder geschweige denn andere Instrumente prüfen. Hier tauchen die Gegner aus dem nichts auf, können via D-Pad anvisiert werden und per Knopfdruck rast die nächste Rakete punktgenau ins Ziel. Unterschieden wird allein, ob sich das anzugreifende Ziel in der Luft oder am Boden befindet, denn für die jeweiligen Einheiten stehen verschiedene Geschosse zur Wahl. Flak oder andere am Boden befindlichen Stellungen sollten möglichst mit Air-to-Ground-Missles beschossen werden, während man in der Luft fleißig mit Air-to-Air-Feuerkörpern arbeitet. Während man durch die Lande schwebt, den Nachbrenner zündet und allen Objekten ausweicht, die einem über den Weg kommen, peilt man seine Gegner an, achtet auf die Farbe des Fadenkreuzes und jagt dementsprechend die Raketen los. Neue Munition gibt es in den Fallschirmkisten oder bei den regelmäßigen Zwischenstopps. Denn High-Tech-Jets sind wahre Spritfresser.

Grafik:
Vor allem schnell, so kannte am die After-Burner-Serie aus den 80ern. Optisch gesehen macht After Burner gut was her. Zwar ist es zwar nichts, was man nicht schon von anderen Titeln her kennt, aber dennoch haben die Entwickler eine überragend flüssige Engine geschaffen, die zudem mit knackigen Ladezeiten daherkommt. Besonders die Explosionen wissen zu gefallen und zahlreiche Umgebungsszenarien wie die trockene Savanne, antarktische Gletscherlandschaften oder tropische Urwälder sorgen für Abwechslung. Die Story des Spiels wird mit Comicszenen untermalt, die eine annähernde Zeichnungsqualität haben, wie die UMD-Grafiknovelle zu Metal Gear aus dem Hause Konami.

Sound:
Fetzige Rockmusik begleitet vom ständigen Prasseln der Maschinengewehre. In diesem Sektor darf man nicht zu viel erwarten, doch das was präsentiert wird, ist zumindest kein Chaosfaktor für die Ohren. Hier und da ein Sprachsample, Ballersounds und deftige Explosionen.

Features und Besonderheiten:
Mehr als 20 Missionen, eine eher schwächende Story, 19 lizenzierte Fluggeräte wie die F-14D Tomcat, der F-22 Raptor und der F-15E Strike Eagle sorgen für einen akzeptablen Umfang. Dazu kommen noch Mehrspielerfunktionen sowohl als kooperatives Luftgemetzel zu zweit oder mit mehreren Freunden direkt gegeneinander.

Fazit:
After Burner: Black Falcon gehört zu der Art von Spielen, die man einfach in die Hand nehmen kann, eine Runde zockt und danach getrost wieder zur Seite legt. Klassische Arcade-Balleraction in der Luft heißt das Motto und die Entwickler haben es geschafft die „Seele“ des Klassikers einzufangen und in die Moderne zu bringen. Dennoch ist es stark auffällig, dass es mit einem Old-Schooltitel zu tun hat, der leider nicht das Potential hat, in die Liga der Überdurchschnittlichkeit aufgenommen zu werden. Leichte Kost mit viel Action und wenig Verstand.

Kevin Jensen für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Sega für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Auch nach dem Überschallknall alles im Griff.
GRAFIK
7 von 10
Nicht außergewöhnlich, aber sehr flott.
SOUND
6 von 10
Harte Klänge und eintönige Soundeffekte.
FEATURES
6 von 10
Zahlreiche lizenzierte Fluggeräte und ein moderater Umfang.
MULTIPLAYER
7 von 10
Kooperativ oder im direkten Duell.
GESAMT-
WERTUNG:
74%
Mobilitätsfaktor: [7 /10]
"Flotte Ladezeiten und Missionen die sogar unterwegsgeeignet sind."







Details
Spielname:
After Burner: Black Falcon

Publisher:
SEGA

Developer:
Planet Moon Studios

Genre:
Flugsimulation

Release:
27.03.2007 (erschienen)

Multiplayer:
1 - 4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop