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Death Jr. II - Root of Evil


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Death Jr. II - Root of Evil Review vom 09.06.2007

Death Jr. und seine Kameraden sind zurück und melden sie sich im Spiel „Death Jr. 2: Root of Evil“ für die PSP zu Wort – diesmal mit noch mehr Flausen im Kopf als im Vorgängerteil. So ist man nämlich beauftragt, entweder als Pandora oder Sohn des Gevatter Tod – Death Jr. höchstpersönlich – wieder Ordnung ins Jenseits zu bringen. Gäbe es dann nicht noch die finsteren Dämonen, die Roboter-Lamas oder alles, was sonst noch in der Unterwelt herumkriecht, hätte es ein wirkliches Zuckerschlecken werden können. Was kann der Nachfolger von „Death Jr.“ wirklich halten? Hat Konami aus den Fehlern bei den Vorgängern gelernt? Dies und mehr erfahrt ihr in unserem Review: Vorhang auf für Death Jr. und seine Kumpanen!

Doch bevor wir den höllischen Trip in die Unterwelt wagen, folgt hier erst einmal eine kurze Zusammenfassung der Hauptstory.

Legt man einen neuen Spielstand an, folgt zunächst erst einmal ein kurzes Einführungsvideo. In diesem sieht man „Big Daddy“ oder auch den Sensemann höchst persönlich in einer Burgerbude stehen. Dieser hat nämlich mächtig Kohldampf und will sich mit einer ordentlichen Portion Essen mit viel Zwiebeln einen wohl verdienten Feierabend bescheren. Alle Vöglein sind ausgeflogen und jeder der Sterben sollte, ist bereits Tod. Es ist also alles in bester Ordnung, auch wenn der Junge an der Servicestation etwas überrascht über den doch recht außergewöhnlichen Besuch ist. Dies ist jedoch noch gar nichts im Vergleich dazu, was unserem Sensemann gleich geschehen wird - ganz unverhofft taucht nämlich plötzlich ein pflanzenähnliches Ungetüm im Restaurant auf und versalzt dem Tod in Skelettgestalt nicht nur seinen Feierabend, sondern verwandelt ihm zu allem Überfluss auch noch zu Stein.

Szenenwechsel, ein paar Stunden vor dem Vorfall: der Spieler alias Death Jr. oder Pandora verbringt seinen Nachmittag in einem nahe gelegen Walde. Tatsächlich müssen sie doch für die Schule noch Hausaufgaben erledigen und besagte Utensilien, welche der Lehrer bestellt hat, auffinden. Da entdecken sie plötzlich einen außergewöhnlichen Kokon an einem hohen und verwachsenen Baum hängen. So schnell die Füße sie tragen können, klettern sie auf diesen, um zuallererst das ungewöhnliche „Etwas“ in den Händen zu halten – einziges Problem: sie kommen gleichzeitig an und veranlassen, dass der Kokon in die tiefsten Tiefen des Waldes zurückfällt. Und heraus tritt das Ungeheuer, welches Später den Vater von Death Jr. versteinert hat.

Also liegt es nun an euch, dies alles wieder rückgängig zu machen. Eure Reise durch die Unterwelt kann beginnen. An Schauplätze wie der Spielzeugfabrik, dem Vergnügungspark oder der Lama-Ranch werden eure Wege euch führen – alles untermalt mit saftigen Videosequenzen, welche das Spielgeschehen auf positive Art aufzulockern wissen. „Death Jr.“ - Spiele sind bekannt für ihren schwarzen Humor und auch dieses Mal kann der Vertreter der Reihe mit seinen Vorgängern konkurrieren – auch wenn man an dieser Stelle schon besseres gewohnt sein konnte.

Insgesamt ist das Spiel sehr dunkel gehalten worden, wodurch gemütliches Zocken bei Tageslicht noch schwerfälliger ist, als es ohnehin schon ist. Auch die Tatsache, dass das Game innerhalb kurzer Zeit durchzuzocken ist, ist noch negativ zu nennen. Der Schwierigkeitsgrad ist jedoch akzeptabel und beschert dem Spieler somit zumindest auf dieser Seite ein ausgewogenes und gutes Spiel.

Gameplay:
Die Steuerung von „Death Jr. II – Root of Evil“ rutscht durchaus gut von der Hand. Die Tasten wurden logisch belegt und durch diverse Kombinationen der Knöpfe kann man unterschiedliche Arten von Kampfeinlagen oder ähnlichem hinlegen. Auch Waffen lassen sich damit perfekt steuern. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Tatsache, dass im zweiten Teil von Death Jr. das Problem mit der Kameraperspektive behoben wurde. Was im Vorgänger noch zu sämtlichen Wutanfällen geführt hatte, wenn man bestimmte Plattformen oder Seile nicht erreichen konnte, da die Sichtweiße für den Spieler zu unpräzise war, wurde diesmal vollends beseitigt. So ist man in der Lage mittels der Schultertasten die Umgebung zu bewegen und sie für sich selbst „ins rechte Licht zu rücken“.

Grafik:
Bildtechnisch präsentiert sich Death Jr. zwar nicht immer von seiner allerbesten Seite, im Großen und Ganzen macht das Spiel dennoch einen recht netten Eindruck. Vor allem die Tatsache, dass es zu keinerlei Slowdowns kommt, selbst wenn 15 Gegner auf dem Bildschirm rumwuseln, ist durchaus positiv hervorzuheben. Weiterhin spaßig sind die Videosequenzen, welche innerhalb des Games zum Vorschein kommen. Sie erzählen die Geschichte auf eine durchaus amüsante Weiße fort und bringen nicht nur einmal ein sanftes Lächeln auf des Spielers Gesicht.

Sound:
Der kleine Sensemann führt nicht nur ein überdimensionales Arsenal an Waffen bei sich, sondern wird gleichzeitig auch durch passenden Sound begleitet. Zwar ist besagte Hintergrundmusik durchaus akzeptabel und meistens passend eingesetzt, aber wirklich Empfindsam und das Spielgeschehen beeinflussen tut sie nicht. Mehr kann man die musikalische Untermalung als Hintergrundgedudel bezeichnen, welches lediglich leise dahintröpfelt ohne eine wirkliche Spannung zu vermitteln. Hier wäre durchaus mehr drin gewesen, um Szenarien und Action besser zu vermitteln.

Features und Besonderheiten:
Wenn jemand die Frage stellen würde, was ein „Death Jr.“ - Spiel wohl ausmacht, würden die meisten früher oder später auf die unglaublich vielen Möglichkeiten kommen, seine Rivalen ins Jenseits zu schicken. Tatsächlich ist es bei dem Höllenspektakel nämlich nicht so, dass man seine Gegner nur mit Sense und Unterweltpeitsche erledigt. Auch mit Pistole, Shotgun oder Raketenwerfer wird der Kampf gegen die fiesen Kuschelbärteddys, Pinocciopuppen oder Monsterratten geführt, um sie schlussendlich mit einem sanften Knall in die unendlichen Weiten des Nirwanas zu schicken. Besonders lustig an dieser Stelle anzusehen sind die kuscheligen Hamster, auf deren Rücken man C4 Sprengstoff anbringen kann. Segnen diese das Zeitliche, reißen sie nämlich eine große Menge Feinde mit in die feurigen Tiefen der Hölle.

Um Waffen jedoch zum Einsatz zu bringen, muss man in jedem Level vorgeschriebene Waffenteile finden. Erst wenn diese gefunden worden sind, kann man mit ein wenig Geld Sprengstoff und Co. in sein Inventar aufnehmen. Des Weiteren ist es ebenfalls möglich, Nahkampfattacken zu erwerben. Bezahlt man einen bestimmten Betrag, so werden bestimmte Tastenkombinationen frei geschaltet, durch welche man Gegner mit einem Spezialeffekt ins Nirwana schicken kann.

Im Vergleich zum Vorgänger ist es nun ebenfalls möglich neben Death Jr. höchst persönlich seine kleine, finstere Freundin namens Pandora zu steuern. Zwar sind großartige Vor- und Nachteile der jeweiligen Hauptcharaktere nur im gewissen Maße festzustellen, ein tolles Feature ist es aber allemal. So kann Death Jr. zum Beispiel nicht so gut über Seile und liegende Baumstämme spazieren wie seine Mitstreiterin. Pandora hingegen ist dafür nicht so geübt im Umgang mit der Sense und schafft es deshalb nicht so schnell sich über Balken hinweg zu schwingen – die Unterschiede sind jedoch nur minimal.

Fazit:
Alles im Allem macht „Death Jr. II – Root of Evil“ durchaus einen akzeptablen Gesamteindruck. Das Spiel präsentiert sich als Mix aus Jump’n Run und Actionspiel und weiß besonders durch seine Kampfeinlagen zu überzeugen. Tatsächlich ist man die meiste Zeit damit beschäftigt, eines der vielen Monster und Ungetüme zu erledigen. Nicht gerade selten artet es deshalb fast in eine Art Orgie aus, besagte Feinde in die Unterwelt zu schicken. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich jedoch nicht viel getan. Zwar ist es durchaus positiv hervorzuheben, dass das Problem mit der Kameraführung beseitigt wurde, jedoch neue Features wie es zum Beispiel die doppelte Charakterauswahl ist, wurden nur sehr rar in den zweiten Teil integriert. Waffen und Sprengstoffpistolen kennt man bereits aus dem Vorgänger und bieten dem Spieler von heute deshalb nicht sehr viel Neues. Auch der sarkastische Humor aus dem ersten PSP Ableger ist bei weitem nicht mehr so ausgeprägt vertreten. So bleibt letztendlich nur zu sagen: Wer bereits mit dem ersten Teil spaßige Stunden gehabt hatte, und sich geradezu die Finger nach dem neuesten Abenteuer des kleinen Sensemann leckt, der darf durchaus einen Blick riskieren. Alle diejenigen, welche auf eine Grundauf aufgebesserte Version des Höllenspektakels gehofft haben, muss man an dieser Stelle leider enttäuschen.

Elisabeth Grunert [Liese] für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Konami für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Logische Tastenbelegung sorgen für gute Spielatmosphäre.
GRAFIK
7 von 10
Hübsche 3D-Grafik ohne Slow-Downs und Spezialeffekte.
SOUND
6 von 10
Akzeptable musikalische Untermalung - jedoch keine Ohrwurmgefahr.
FEATURES
7 von 10
Unterschiedliche Waffensysteme und zwei spielbare Charaktere.
MULTIPLAYER
0 von 10
Nicht vorhanden
GESAMT-
WERTUNG:
70%
Mobilitätsfaktor: [6 /10]
"Mittelmäßige Ladezeiten, dafür aber an jeder Stelle abspeicherbar."







Details
Spielname:
Death Jr. II - Root of Evil

Publisher:
Konami

Developer:
Konami

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
26.04.2007 (erschienen)

Multiplayer:
2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (10)

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