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Transformers


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Transformers Review vom 26.07.2007

Wenn Zocker panisch ihr bestes Stück verstecken, die Publisher kräftig die Werbetrommel rühren und unsere große, virtuelle Welt mit Filmumsetzungen bombardiert wird, dann heißt das in erster Linie eins – es ist einmal mehr an der Zeit für des Spielers Alptraum mit Namen Lizenzspiel. Doch muss das Eine zwangsläufig immer etwas mit dem Anderen zu tun haben? Wir haben uns todesmutig in Activisions „Transformers – The Game“ auf Sonys kompaktem Taschenspieler gestürzt und einmal selbst überprüft, ob wir es hier erneut mit einer Bestätigung des altbekannten Naturgesetztes Lizenzspiel gleich "Griff-ins-Gameplayklo" zu tun haben, oder ob das gute Stück Software am Ende doch aus dem Rahmen fallen kann – und zwar im positiven Sinne.

Mittlerweile ist es schon fast gängige Praxis als seltenes Gut – das passende Spiel zum Film, um möglichst viel Moneten zu scheffeln. In diesem Fall zielt die Lizenz allerdings in Richtung Sci-Fi ab. Genauer gesagt in die Richtung des schon bald anlaufenden Films „The Transformers“ (Kinostart am 1.8.2007). Wie könnte es anders sein, handelt auch das Spiel von den schon beinah legendären, „metallischen Menschen“, welche sich ganz nebenbei auch noch in ein Vehikel wie zum Beispiel ein Auto, einen Panzer oder gleich einen ganzen Hubschrauber morphen können. Das klingt durchaus nach Action, Spannung und knisternder Luft.

Was in dem Kinofilm Programm sein wird, lässt sich in groben Zügen erahnen. Was allerdings im Spiel für Unterhaltung sorgt, haben wir einmal näher unter die Lupe genommen. Lange Zeit wiegte sich der kleine, grün-blaue Planet mit Namen Erde in Sicherheit. Doch weil unsere friedvolle, kleine Kugel nur all zu gerne von allerlei grotesken, bösen Außerirdischen heimgesucht wird, bleibt uns genau dieses zweifelhafte Vergnügen erneut nicht erspart. Was sie genau sind, kann man nicht wirklich bestimmen – Fakt ist jedoch, dass sich die eher freundlichen Autobots mit den eindeutig übellaunigen und zerstörerischen Decepticons in etwa so gut verstehen wie Knut der Eisbär mit einem wehrlosen Hühnchen. Über das Warum und Wieso lässt sich streiten – mehr sei an dieser Stelle über den magischen, roten Faden allerdings nicht verraten.

Bevor es überhaupt so richtig losgeht, erwatet den Zocker ein schickes Renderintro, welches ein wenig Aufschluss darüber gibt, was der Dinge noch kommen mag. So dauert es auch nicht lang, bis man sich in dem übersichtlichen Menü wieder findet. Schnell ein neues Profil samt Namen angelegt, und das Abenteuer kann beginnen. Ein Lob vorweg – das gesamte Spiel wird durch nette Rendervideos durchzogen, in denen unter anderem die Geschichte vorangetrieben wird. In wie weit sich diese an der aktuellen Filmvorlage orientiert, lässt sich momentan allerdings noch nicht sagen.

„Transformers – The Game“ kommt in einer Third Person Perspektive daher, in welcher entweder ein Autobot, oder auch ein Decepticon gespielt werden kann. Diese stehen zwar nicht zur freien Auswahl, finden aber geschichtliche parallelen, und so darf der Zocker mal hier, und mal dort ein wenig schnuppern und die Kontrolle über höchst unterschiedliche Transformers übernehmen. Natürlich bekommt man es hier nicht mit einem Spiel für zartbesaitete Spielernaturen zu tun, sondern eher mit knallharter Action. So steht Zerstörung auf beiden Fraktionen an oberster Stelle. Ob es gegnerische Metallgiganten samt Handlanger, Panzer, Helikopter, Konvois, Geschützstellungen oder Gebäudeteile sind – vieles wartet nur auf die erlösende Zerstörung. Rund vier Waffensysteme wollen dabei eifrig genutzt, und aufgemotzt werden – Upgrades werden nach und nach freigespielt und bieten unterschiedliche Vor-, als auch Nachteile auf einigen Gebieten. Und wenn alle Stränge reißen sollten, so darf auch kräftig mit den metallenen Gliedmaßen zugelangt werden.

Doch damit nicht genug. So kann zum Beispiel die Umwelt mit in das Geschehen einbezogen werden. Da werden schnell Laternen, Bäume oder ganze Busse zu gefährlichen geschossen. In King-Kong-Manier können diese in Null Komma Nichts aufgenommen, und durch die Gegend geschleudert werden, um im Besten Fall einen fiesen Widersacher zu treffen und ihn damit unschädlich zu machen.

Um auf der Erde nicht die Orientierung zu verlieren, bedienen sich unsere blechernen Helden diverser, altbewährter Hilfsmittel. Neben einem Fadenkreuz samt Zielerfassung für die unterschiedlichen Waffensysteme ist auch noch die obligatorische Minimap mit wichtigen Waypoints und Missionszielen mit von der Partie, was für den nötigen Überblick sorge trägt. Die Healthanzeige darf natürlich nicht fehlen – ebenso wenig wie die Anzeige für den Super-Melee Move, welcher eine besonders mächtige Nahkampfattacke ist und nicht zu unterschätzen ist. Soviel zu der Grundausstattung – da kann das fröhliche Gemetzel doch gleich beginnen, oder?

Gameplay:
Weil man sich auf kurz oder lang als lebendiges, futuristisches Stück Metall auch irgendwann bewegen muss – insofern man nicht gerne ins virtuelle Gras beißt - sollte man äußerst beweglich sein. Dass, was sich Activision darunter vorstellt, ist insgesamt gut gelungen. Zwar bewegen sich die Transformer sowohl im „ausgepackten“, als auch gemorphten Zustand ein ganz kleines bisschen schwerfällig, aber genau so soll es auch sein – schließlich haben wir es hier nicht mit Lieschen Müller – gestandene 30kg - zu tun, sondern mit einem riesengroßen, Außerirdischen Recken, der deutlich mehr auf die Waage bringt. So brauch der Zocker insgesamt ein wenig Zeit, um sich mit der Steuerung anzufreunden. Das stellt jedoch absolut kein Problem dar, wird in der ersten Mission in Form eines ausführlichen Tutorials bereits alles erklärt, was man zum überleben so braucht. Wer danach immer noch Probleme mit der Navigation haben sollte, kann im Menü zwischen allerlei Varianten hin- und herschalten.

Grafik:
Das Spiel kommt in einem durchaus positiven, optischen Gewand daher. Zwar wirken die einzelnen Umgebungen ein wenig trist, detail- und farblos, aber das machen die sehr schön animierten und in Szene gesetzten Transformer auf beiden Seiten wieder wett. Besonders die einzelnen Animationen und Bewegungen der unterschiedlichen Metallmänner sind sehenswert und wirken motivierend. Zwar hat man mit großartigen Effekten eher gegeizt als geprotzt, trotzdem wirkt die grafische Aufmachung durchaus rund und stimmig. Passend hierzu gesellen sich moderate Ladezeiten, die niemandem den letzten Nerv rauben.

Sound:
Was wäre ein Spiel ohne die richtige Vertonung? In etwa so viel wie Pommes ohne Ketchup oder wahlweise Mayonnaise. Insgesamt bietet „Transformers – The Game“ eine moderate Sound-, als auch Musikkulisse. Während der Sound irgendwann durch Monotonie einfach nur noch gefährlich auf die Nerven kracht, ist die Synchronisation der Helden durchaus gut gelungen und atmosphärisch inszeniert. Das kann man von den unterschiedlichen Waffen- samt Umgebungssounds allerdings nicht behaupten. So empfiehlt es sich wie bei so vielen Titeln zuvor auch hier, die Lautstärkereglung in Richtung „Mute“ zu drehen und nebenbei Musik nach Wahl zu hören.

Multiplayer:
Wer einfach nicht genug von den Transformers bekommen kann, für den hält das Spiel einen Multiplayermodus via Ad-hoc in unterschiedlichen Modi bereit, welcher erstaunlich vielseitig daherkommt. So gibt es neben einem Deathmatch und Teamdeathmatchmodus auch einen Aufstiegsritusmodus, welcher in etwa Zonecontrol aus vielen anderen Spielen entspricht. Um das Multiplayerpaket abzurunden, steht am Ende noch ein Capture The Flag Modus zum ausprobieren bereit. Spielerherz, was willst du mehr? Diese Frage lässt sich leicht beantworten – die Option auf mehr Spieler wären hier mehr als nur wünschenswert gewesen.

Fazit:
Eindeutig haben wir es hier nicht mit den üblichen Verdächtigen zu tun. Zwar ist „Transformers – The Game“ ein Lizenzspiel, aber ist insgesamt alles andere als schlecht ausgefallen. Mit Schwächen in Grafik und Sound ist der Rest durch die Bank weg gut gelungen. Auch der Schwierigkeitsgrad ist alles andere als ein Spaziergang im Park und kann recht fordernd sein. Ob Multiplayer oder Steuerung – wirklich viel zu meckern gibt es nicht. Schlussendlich ist es jedoch die Summe des Ganzen, welche schon die eine oder andere Feder lassen muss.

Malte Latton für playstationportable.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
7 von 10
Durchweg eine runde Sache mit leichten Schwächen.
GRAFIK
7 von 10
Gute Ansätze; ein wenig Detaillos.
SOUND
6 von 10
Nach einer gewissen Zeit nervig.
FEATURES
5 von 10
Der leise Schrei nach dem Mehr.
MULTIPLAYER
6 von 10
Das eine oder andere heiße Match zu viert!
GESAMT-
WERTUNG:
69%
Mobilitätsfaktor: [5 /10]
"Nicht wirklich für Unterwegs gemacht."







Details
Spielname:
Transformers

Publisher:
Activision

Developer:
Activision

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
18.07.2007 (erschienen)

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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