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Riviera The Promised Land


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Riviera The Promised Land Review vom 05.02.2009

Riviera ist – wie die meisten sicherlich bereits wissen – ein altes Eisen im RPG-Geschäft. Bereits zu GBA-Zeiten hatte dieser Titel auf portablen Konsolen das Licht der Welt erblicken dürfen und mehr oder weniger für Begeisterung sorgen können. Die Geister haben sich gespalten, ob es sich hierbei um eines der genialsten RPGs der Zeit handelt oder es nur ein verkorkster Versuch war, etwas anderes im Rollenspielsektor zu schaffen. Was der Titel auf der PSP zu bieten hat und was wir über die Frage der Genialität denken, könnt ihr in unserem ausführlichen Review lesen.

1000 Jahre sind seit dem Krieg namens Ragnarok, der zwischen den Göttern von Asgard und den Dämonen von Utgard stattfand, vergangen. Die Dämonen hatten Asgard fast zerstört, als die Götter ihr letztes Ass ausspielten. Sie erschufen Engel mit schwarzen Flügeln und göttlichen Waffen, die Grim-Angels, die dem Krieg ein Ende setzten und die Dämonen verbannten. Jedoch mussten dadurch auch die Götter verschwinden und so versiegelten sie ihre Energie im heiligen Land Riviera. Sie überließen den Einwohnern ihre Kraft, um dem Bösen zu widerstehen, bis sie zurückkehren würden.

Doch nun, 1000 Jahre später bahnt sich neues Unheil seinen Weg, denn ohne die Götter kann Asgard keinem weiteren Krieg standhalten. Die sieben Magi, die Vertreter der Götter, beschlossen daher, Riviera zu opfern um die Dämonen ein für alle Mal zu vernichten. Somit wurden die Grim-Angels und ihre göttlichen Waffen, die Diviners, wiedergeboren und zwei von ihnen wurden auserwählt, für Vergeltung zu sorgen.

Doch auf ihrer Reise nach Riviera wird einer der beiden an einen anderen Ort verschleppt. Er heißt Ein und steht nun vor seinem großen Abenteuer. Von zwei Mädchen wird er gefunden und ändert nun seinen Plan. Er will Riviera retten und die Dämonen trotzdem besiegen, wobei er die Oberhäupter der Dämonen besiegen muss.

Riviera ist kein normales Rollenspiel wie man es vermuten könnte. Der Hauptunterschied ist, dass man nicht frei herumlaufen kann und dass es sehr viel Text beinhaltet. Das Spiel ist in Kapitel aufgeteilt, wovon es sieben gibt (bzw. acht - ein Bonuskapitel + ein exklusives Kapitel für die PSP), doch was jetzt nicht gerade nach großem Umfang klingt, ist in Wirklichkeit doch ziemlich groß - denn jedes Kapitel ist sehr komplex und abwechslungsreich, was euch viele Stunden Spielspaß verspricht. Nach dem Einschalten des Spieles kommt erst einmal ein längeres Intro, welches die Vorgeschichte erzählt und nachdem man dann ins Hauptmenü gelangt. Und was hört man da?! Richtig, Sprachausgabe ist im Spiel vorhanden und so hört man den Titel des Spieles, Riviera - The Promised Land.

Gameplay:
Die Steuerung ist anders gestaltet, als man sich das vielleicht denkt. Man kann sich hier nicht frei bewegen wie man es von Final Fantasy und anderen Rollenspielen gewöhnt ist. Man befindet sich immer in der Mitte eines Raumes und kann dann in (unterschiedlich) verschiedene Richtungen gehen. Diese werden mit Pfeilen angezeigt, wovon es höchstens vier gibt, denn man gibt die Richtung mit dem Steuerkreuz an. Ein kurzes Antippen genügt und der Protagonist wandert in die entsprechende Richtung in einen neuen "Raum", von dem aus es genauso weiter geht. Dieser Modus nennt sich Move-Modus. Ab einer gewissen Stelle des Spieles kann man den A Knopf drücken und die Anzeige unten rechts springt in den „Look-Modus“, indem man interessante Dinge begutachten kann. Ist da zum Beispiel eine Schatztruhe, so kann man diese antippen (mit dem D-Pad, wie man es vom Move-Modus gewohnt ist) und öffnen. Hier gibt es kleine Feinheiten zu beachten, denn im Look-Modus gibt es weiß und rot geschriebene Gegenstände. Die weißen kann man sich einfach so anschauen, ohne dass man etwas dafür benötigt, die roten jedoch kosten sogenannte TP (Trigger Points), von denen man insgesamt bis zu 16 Stück in einer Leiste haben kann. Diese TP kann man in Kämpfen gewinnen - je schneller und besser man den Kampf beendet, desto besser ist der Rang, der die TP Zahl festlegt.
Diese Steuerungsart gefällt sicher nicht jedem und sie ist anfangs auch gewöhnungsbedürftig, jedoch verinnerlicht man das schnell und kommt damit sehr gut zurecht.

Grafik:
Grafisch liegt das Spiel nicht mehr im Zeichen der Zeit. Die Umgebungen, Charaktere und Hintergründe sind für damalige GBA-Verhältnisse schön gestaltet gewesen, doch als PSP-Veteran hätte es einem schon nach mehr optischen Schmankerln gelechzt. Die Charaktere sind jedoch in einem schönen Mangastyle gehalten und untermalen damit auch den Rest, denn die Abstimmung der Farben und Effekte passen dann dennoch nahezu perfekt.

Sound:
Der Sound von Riviera ist klasse! In jeglicher Hinsicht können die orchestralisch klingenden, stimmungsvollen Melodien punkten. Diese sind abwechslungsreich und passend im Spiel verknüpft und gehen hier und da auch nicht mehr aus dem Kopf. Außerdem gibt es wie beim Titelbildschirm auch im Spiel, vor allem in den Kämpfen, Sprachausgabe mit sehr guter Qualität. Was will man mehr?!

Features und Besonderheiten:
Bei den Features kann Riviera: The Promised Land punkten. Im Spiel gibt es vieles zum Freischalten und die PSP-Version wurde mit einem exklusiven Kapitel ausgestattet. Alternative Enden sind auch möglich, je nachdem, wie sehr euch eure Gefährten, was in diesem Spiel eigentlich nur Gefährtinnen sind, mögen oder eben nicht. Im Spiel werden oft Fragen gestellt, welche ihr beantworten müsst, wobei ihr aus einigen vorgegebenen Antworten auswählen könnt. Aber auch hier ist immer Vorsicht geboten, dass man nicht aus Versehen jemanden beleidigt oder eifersüchtig macht. An manchen Stellen des Spieles gibt es auch kleine Minispiele, um euch zu retten oder vor gefährlichen Gasen/Monstern zu schützen. Hiermit sind kleine Geschicklichkeitsprüfungen gemeint, die zwischen sehr einfach und sehr schwer variieren. Diese dauern meistens auch nur ein paar Sekunden bzw. mehr Zeit habt ihr nicht um die Aufgaben zu erfüllen. Ein paar Beispiele wären 5 mal den A Knopf zu drücken, bevor der kleine Zeitbalken abläuft oder den Pfeil genau an der Stelle anhalten, an der ein dicker Strich auftaucht und ähnliche.

Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, wobei ihr immer nur drei Leute eures Teams (welches später aus fünfen besteht) auswählen könnt. Im Kampf könnt ihr gerade mal vier Items mitnehmen, also wählt gut, denn jede Person hat ihre Stärken und Schwächen. So kann Ein zum Beispiel am besten mit Schwertern und seinem Diviner hantieren, während Lina die Künste des Pfeil und Bogens beherrscht. Nach Kämpfen erhaltet ihr einen Rang, mit denen ihr TP bekommt und manchmal gibt es auch Items, jedoch habt ihr immer zu wenig Platz denn mit einem 20-Gegenstände Inventar kommt man nicht allzu weit. Des Weiteren können je nur vier Gegenstände in einem Kampf mit sich geführt werden.

Auch das Leveln ist hier anders gelöst, denn ihr erhaltet keine Erfahrungspunkte durch das Kämpfen. Ihr müsst mit vielen verschiedenen Waffen trainieren, um stärker zu werden, denn jede Waffe hat ja nach Charakter unterschiedliche Angriffsmöglichkeiten. Außer dem normalen Angriff gibt es noch den Spezialangriff, den Overskill, den ihr durch das Benutzen bestimmter Waffen erlernt. Diese könnt ihr auch nur anwenden, wenn ihr genug Energie auf der OverDrive Bar erlangt habt. Hier gibt es also auch vieles zu beachten, was man jedoch schnell lernt und intuitiv einsetzen kann. Wenn ihr also einen Overskill gemeistert habt, so erhaltet ihr einen Bonus und eure Werte (HP, Attacke, etc.) steigen.

Fazit:
Für Rollenspielfans der alten Schule, welche den Titel auf dem GBA verpasst haben, ist „Rivera - The Promised Land“ ein empfehlenswertes Rollenspiel, was einmal anders aufgemacht ist als die meisten anderen Spiele dieses Genres. Der Titel ist jedoch sehr textlastig und Englisch-Anfänger sollten sich einen Kauf gut überlegen. Auch ist es nicht von der Hand zu weißen, dass die PSP bereits mit anderen, vielleicht sogar besseren Rollenspielkonzepten aufwarten kann und der Titel durch seine Linearität und seiner ungewöhnlichen Spielweise nicht jedermanns Sache ist. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob er das Experiment eingehen möchte und Riviera in seine Sammlung holt.

Ist ein Liebhaber der klassischen Rollenspiele: Elisabeth Grunert [Liese] für PlaystationPortable.de.

Vielen Dank an THQ für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
6 von 10
Ungewöhnliche Steuerung, welche es dem Spieler nicht ermöglicht, die Umwelt des Titels näher unter die Lupe zu nehmen.
GRAFIK
4 von 10
Überalterte GBA-Grafik. Definitiv nicht PSP-Niveau.
SOUND
8 von 10
Sprachausgabe und gelungene musikalische Untermalung. Was will man mehr?
FEATURES
7 von 10
Achtung: Zielgruppenspiel! Nur experimentierfreudige RPG-Fans der alten Schule sollten zuschlagen.
MULTIPLAYER
0 von 10
nicht vorhanden.
GESAMT-
WERTUNG:
72%
Mobilitätsfaktor: [4 /10]
"Rollenspiele gehören nicht unterwegs gespielt. "







Details
Spielname:
Riviera The Promised Land

Publisher:
THQ

Developer:
Atlus

Genre:
Adventure

Release:
20.04.2008 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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