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Sega Mega Drive Collection


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Sega Mega Drive Collection Review vom 17.06.2007

Klassiker. Von den einen geliebt, von anderen gehasst. Jede Fraktion hat sicherlich das ein oder Argument für, oder gegen allerlei historische Titel aus den noch beinahe antiken Zeiten der Videospiele. Eines muss auf jeden Fall eingeräumt werden – der Name Sega ist unvergleichbar stark mit den „good old times“ verwoben. Um dieser Zeiten willen hat Sega noch einmal nach längst verblassten Sternen gegriffen und rund 27 Titel erneut zum Leben erweckt. Was dabei herausgekommen ist und ob das Flair dieser besonderen Zockermomente noch einmal Erinnerungen aufleben lassen können oder ob sich das Ganze endgültig in Schall und Rauch auflösen wird, wird nun Stück für Stück im nachfolgenden Review ans Licht der Tatsachen gezerrt.

Sega gibt sich also erneut die Ehre und schickt rund 27 Titel unter dem Namen „Sega Mega Drive Collection“ ins Rennen und buhlt damit um die Gunst der Zocker. Ein schlagendes Argument ist grob betrachtet schon einmal die schiere Menge an Spielen, welche hier auf einer UMD Platz gefunden haben. Doch damit noch lange nicht genug, denn die Aufschrift der Verpackung verspricht zusätzlich „seltene Arcade-Titel“, welche aber zunächst erst frei gespielt werden wollen. Doch man soll den Tag schließlich nicht vor dem Abend loben, und so beginnt auch dieser Titel – wie immer – mit dem Einlegen des kleinen Silberlings in den hauseigenen UMD-Schacht.

Schon von Beginn an macht das sehr schön aufgemachte und inszenierte Intro Lust auf das, was der Dinge noch kommen mag. Im direkten Anschluss daran findet sich der Retrozocker direkt im Hauptmenü der Sammlung wieder. Von hier aus können sämtliche Spiele angewählt, und natürlich bis zum Umfallen gedaddelt werden. Originaltitel wie zum Beispiel „Sonic The Hedgehog“, divese „Ecco the Dolphin“-Teile, „Shinobi III“ oder „Sword of Vermillion“ sind hier nur die absolute Spitze des Eisbergs.

Insgesamt ist hier so gut wie jedes Genre gut und ausführlich bedient worden und es findet sich praktisch alles wieder, was das Herz begehrt. Sämtliche Titel sind direkte Konvertierungen der jeweiligen Originaltitel. Das hat zahlreiche Vor-, aber sicherlich auch etliche Nachteile. So wurden zum Beispiel alle Spiele sehr gut an das in die Breite gehende PlaystationPortable-Display angepasst. Dadurch pixelt so gut wie gar nichts unangenehm auf. Sehr positiv fällt vor allem die helle und kontrastreiche Aufmachung des Gesamtwerks ins Auge. Dadurch kommen die farbenfrohen Welten vieler Titel besonders gut zur Geltung. Auch in Sachen Musik und Sounds wurde alles exakt eins zu eins übernommen. Das mag dem Nostalgiefreund sicherlich mehr als gerecht werden, den Casual-Gamer hingegen könnte die selbstverständlich angestaubte, in der Regel piepsige Sound- und Musikkulisse eher abschrecken. Gleiches gilt auch für die grafische Aufmachung, welche insgesamt ein Garant für knappe Ladezeiten sind, doch muss man sich an dieser Stelle ernsthaft die Zielgruppe dieser Sammlung stets vor Augen halten, welche sich auf gar keinen Fall an Freunde von Effektgewittern und Grafikfetischisten richtet.

Ein besonders Lob geht vor allem an die sehr gute Steuerungsadaption. Hier gibt es absolut nichts zu meckern. So steuert sich zum Beispiel der weltberühmte Sonic absolut butterweich und sehr direkt, was auch für den Rest der Spielesammlung in vollem Umfang gilt. Natürlich bietet jedes Spiel sämtliche Optionen, welches es auch auf dem Originalsystem seiner Zeit geboten hat. So kann gespeichert, geladen, und je nach Spiel mal mehr, und mal minder zahlreich an diversen Einstellungsmöglichkeiten nach Lust und Laune herumgebastelt werden.

Features und Besonderheiten:
Wer an dieser Stelle denken mag, dass „Sega Mega Drive Collection“ schlussendlich aber doch nicht mehr auf dem Kasten hat, als ein (großer) Haufen vergangener Spiele, der hat falsch gedacht. Denn was wäre eine derartige Sammlung ohne die richtige Competition (um den guten, alten Bruce zu zitieren…)?

Hier hat sich Entwickler und gleichzeitig Publisher Sega etwas von besonderem Ausmaß einfallen lassen. So findet sich im Hauptmenü neben allerlei Informationen zu jedem vertretenen Spiel auch eine große Ansammlung von allerlei Goodies. Von Interviews mit den Machern des Titels über Cheats und besondere Arcadetitel ist die Spanne wirklich weitläufig ausgefallen. Doch wie kommt man an diese heran? Ganz einfach – dafür sind jeweils eine bestimmte Anzahl an so genannten Points fällig. Hierfür können im Anschluss verschiedene Features frei geschaltet werden. Dazu muss in diversen Spielen unter anderem ein Highscore geknackt, eine bestimmte Stelle im Spiel erreicht oder das Spiel an sich komplett durchgespielt werden, usw. Dies motiviert stellenweise stark und man möchte nicht eher los lassen, bis das letzte Feature all seine Geheimnisse offenbart hat.


Multiplayer:
Mal ehrlich – was wären Sega´s Klassiker ohne die Möglichkeit, eine kesse Multiplayersession zu starten? Gute Nachrichten, denn auch daran wurde gedacht. Bis zu zwei Spieler können hier miteinander antreten, was den Langzeitfaktor der Sammlung um einiges aufwertet. Einzige Ente: nicht alle Titel lassen sich zu zweit daddeln. Immerhin haben es dann aber doch 14 der regulären 27 in den Multiplayerbereich geschafft.

Fazit:
Was Sega hier auffährt, ist nicht von schlechten Eltern. Da gibt es für Nostalgiefans absolut nichts zu meckern. Seien es die sauber portierten und vor allem zahlreichen Spiele mit einer sehr guten und direkten Steuerung, die vielen Hintergrundinformationen zu allen Titeln und die prall gefüllte Featuregalerie mit einer Competition der besonderen Art, um sie schlussendlich genießen zu können. Doch der Fokus liegt eindeutig auf dem Begriff „Nostalgie“. Zwar haben die Titel von ihrem ursprünglichen Charme nichts verloren, aber auch nichts hinzugewonnen. So wird diese stattliche Sammlung sicherlich nur die wenigsten Nicht-Liebhaber derartiger Titel von „modernen“ PSP-Titeln weglocken können.

Malte Latton für playstationportable.de

Vielen Dank an Sega für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
7 von 10
Wie eh und je: nicht schlecht.
GRAFIK
5 von 10
Nostalgie pur; alles beim Alten.
SOUND
5 von 10
Sorgt für weichgeklopfte Ohren.
FEATURES
9 von 10
Ein wahres Featurewunder!
MULTIPLAYER
7 von 10
An alles gedacht.
GESAMT-
WERTUNG:
73%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Immer für den ein oder anderen Level bereit."







Details
Spielname:
Sega Mega Drive Collection

Publisher:
Sega

Developer:
Sega

Genre:
Sonstiges

Release:
12.01.2007 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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