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Coded Arms Contagion


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Coded Arms Contagion Review vom 16.04.2008

Schon immer hatten es Spiele des hiesigen Shooter-Genres schwer, wenn sie vorher nicht für den PC veröffentlicht wurden. Für viele Dauerdaddler geht eben nichts über die geschmeidige Steuerung per Maus und Tastatur. Freilich ist dies eine Sache der Gewöhnung und längst scheint das Vorurteil aus der Welt geschafft, dass das Spielen mit Controller ein Handicap darstellt. Doch was passiert, wenn auch die Möglichkeiten des Controllers weiter beschnitten werden? Wenn auf einmal keine zwei Analog-Sticks mehr verfügbar sind, um den Charakter zu navigieren und zu zielen? Die PSP stellt die Entwickler wieder einmal vor dieses Problem, das mittlerweile gelöst zu sein scheint. Einige Shooter wie Call of Duty oder Medal of Honor machen eine gute Figur auf dem Handheld. Auch Konami schickt seinen eigenen Ego-Shooter ins Rennen und bringt mit Coded Arms Contagion den Nachfolger zum eher enttäuschenden Coded Arms, bei dem man vieles besser machen sollte.

Der Nachfolger von Coded Arms setzt zwar thematisch nicht direkt an den ersten Teil an, die Grundelemente desselbigen sind jedoch auch hier wieder zu finden. So dreht sich in Contagion abermals alles um die so genannte A.I.D.A, ein militärisches Virtual-Reality-Trainingsprogramm. Diesmal agiert man als Ein-Mann-Einheit gegen Cyberterroristen, die A.I.D.A in jedem Falle auch für die Nutzung der Öffentlichkeit freigeben wollen - ein alleiniges Anrecht des Militärs auf diese Technologie lehnen sie ab. Wie es scheint, wurde das empfindliche A.I.D.A-System jedoch mit einem Virus infiziert. Nun liegt es am enthusiastischen Handheld-Spieler, das System vom Virus zu befreien. Soviel zur rasch erzählten Grundgeschichte.

Der ganze Gaudi beginnt mit einer kleinen Einführung, in der man mit der Handhabung der Waffen vertraut gemacht wird und die nötigen Kniffe gelernt bekommt, um Sicherheitssysteme zu „hacken“. Nachdem dies beendet ist, beginnt das Schlammassel jedoch auch schon…

Und täglich grüßt das Murmeltier!
Ein Videospiel muss entweder ein wirklich packendes Spielprinzip, oder viel Abwechslung bieten, um den Käufer auch lange Zeit vor das System fesseln zu können. Alexei Paschitnows Tetris zum Beispiel trumpft durch das simple Prinzip auf, es fesselt. Stets möchte man mehr Reihen abbauen, stets möchte man seinen Highscore übertreffen, immer noch mehr Zeit investieren. Andere Spiele beeindrucken durch ihre Vielfalt und am besten ist es ohne Zweifel, wenn man als Entwickler von beidem etwas anbieten kann. Die Idee von Coded Arms Contagion ist nicht neu, die Story recht einfach und verständlich gestrickt und deshalb sollte man vermeiden, spielerische Monotonie aufkommen zu lassen. Und genau hier liegt das Problem von Contagion: Es ist immer dasselbe. Man beginnt eine Ebene, schießt stets dieselben Gegner (oder sehr ähnliche) kaputt, die immer auf die gleiche Weise gen Himmel fahren und zu allem Übel sieht es aus, als ob ihr immer und immer wieder äußerst ähnliche Level betretet.

Auch das bereits angesprochene „hacking“ sorgt hierbei nicht für viel Abwechslung. Hier erscheint eine Anzeige mit zwei Spalten und etlichen Zahlen auf jeder Seite. Nun gilt es, die Zahl zu finden, die auf beiden Seiten vorhanden ist - auf Zeit. Während zu Beginn nur eine oder zwei Zeilen vorhanden sind, werden es im späteren Verlauf bis zu sechs Reihen. Schafft man es nicht, das System zu überlisten, tauchen Gegner auf. Ein paar Schüsse und schon geht’s noch einmal los. Es ist hierbei nicht so, als ob man mit dem neuen Feature, das von Zeit zu Zeit immer wieder auftaucht, frischen Wind in die recht monotone Welt von Coded Arms bringt, viel mehr könnte diese kleine Knobelei den ein oder anderen alteingesessenen Shooter-Fan den letzten Nerv rauben - voraussetzt, er versteht nicht, worum es geht.

Gameplay:
Das Gameplay ist -wie bereits angesprochen- nicht sonderlich facettenreich. Im Laufe des Spiels durchstreift man 13 verschiedene Areale und geht dabei in gewohnter Shooter-Manier vor. Schieße auf alles, das sich bewegt, sammle eventuelle Extras auf und besiege größere Zwischengegner. Immerhin gibt es viele verschiedene Waffen, die allesamt jeweils gut abgestimmt sind und vom Design her an so manche echte Waffe erinnern. Diese können, sofern man genug Upgradepunkte besitzt, auch verbessert werden. Ein größeres Magazin oder mehr Schutz durch die Rüstung bringen zwar nicht wirklich viel, doch ist es ein Anreiz, stets hinter jede Ecke zu schauen, ob man dort Upgradepunkte erhaschen kann.

In Sachen Steuerung reiht sich Coded Arms Contagion direkt neben seinen Genrekollegen ein. Gemäß dem Standard übernimmt der linke Daumen auf dem Analog-Nub die Kontrolle über die Beinbewegungen, während mit den Aktionstasten das Zielen übernommen wird. Nach eigenem Wunsch anpassen lässt sich die Tastenbelegung nicht, doch ist bei fünf verschiedenen Steuerungsschemen mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas brauchbares dabei. Die Angst, man könne mit den Aktionstasten als Analog-Stick Ersatz nicht genau so gut zielen wie auf Konsole oder PC ist zwar berechtigt, doch auch hier bietet der Titel eine faire Lösung an. Auf ein Auto-Aiming hat man zwar verzichtet, doch visiert man automatisch den Gegner an, wenn man die Pfeiltaste nach unten drückt. Dann nur noch feuern und fertig. Wer auf diese Hilfe verzichten möchte, kann dies natürlich tun.

Grafik:
Optisch zeigt sich Konamis Shooter als zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite gefallen die Animationen und die schönen Waffenmodelle, auf der anderen Seite stört man sich an der öden Monotonie des Präsentierten. Auch wenn es schick aussieht; irgendwann hat man sich an den immer gleichen Gegnern, Kisten und dem Levelaufbau einfach satt gesehen.

Sound:
Insgesamt wirken vor allem die Waffengeräusche recht blechern - ob man dabei mit oder ohne Kopfhöher spielt, beeinflusst diese Tatsache nicht. Der Soundtrack des Spiels ist zwar nichts für die heimische Plattensammlung, erfüllt aber allemal seinen Zweck, die auf dem Bildschirm präsente Atmosphäre zu untermalen. Schade, dass die Geräusche beim Laufen nicht nach Oberfläche variieren. Auf Stein hört sich das Laufen genau so an wie auf einer Eisentreppe oder einer Holzkiste. Etwas mehr Liebe fürs Detail wäre sicherlich nicht fehl am Platze gewesen.

Multiplayer:
Mussten wir beim ersten Teil noch mit Bedauern feststellen, dass man zwar einen Multiplayer-Part mit auf die UMD gepackt hat, dieser jedoch nur offline gegen Freunde verfügbar war, hat man diesen Kritikpunkt beim Nachfolger beachtet. Von nun an gibt es auch Online-Partien, wenn selbst die Server nur mäßig besucht sind, reicht es für Zwischendurch allemal. Insgesamt stehen hier drei Spielvarianten zur Verfügung: Deathmatch, Team Deathmatch und Last Man Standing. (Anm. d. Red.: Eine Übersetzung von Team Deathmatch zu Team-Todesmatch wäre nicht nötig gewesen). Hostet man ein Spiel selbst, so kann man neben der Spielart auch noch andere Rahmenbedingungen wie die Karte auswählen, wie viele Spieler teilnehmen können (maximal8), oder wie lange das Match dauern soll. Das automatische Zielen ist hier natürlich nicht mehr vorhanden. Eine Multiplayer-Bombe ist der Mehrspielermodus also auf keinen Fall, doch zeigt er bereits gute Ansätze.

Fazit:
Eines vorweg: Coded Arms Contagion ist kein schlechtes Shooter-Spiel. Dass man sich die Creat Studios mit an Bord geholt hat, hat viele Kritikpunkte des Vorgängers jedoch nicht ausmerzen können. Noch immer sind die Level zu eintönig ausgefallen, die Story nicht fesselnd genug und die Technik nicht ganz ausgereift. Immerhin hat man dem Titel einen Online-Modus spendiert, der recht gute Ansätze wie eine Statistik und verschiedene Spieltypen zeigt. Wer zuschlagen möchte, sollte sich deutlich vor Augen halten, dass er keinen Kauf eines Referenzshooters tätigt.

Läd etwas ermüdet sein Maschinengewehr nach: Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Konami für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
6 von 10
Primär Schießen. Unterm Strich einfach eintönig.
GRAFIK
6 von 10
Grundsätzlich gut modelliert, doch auch hier einfach zu viel des Gleichen.
SOUND
6 von 10
Auch hier maximal Durschnitt.
FEATURES
5 von 10
Singleplayer, Multiplayer mit guten Ansätzen, aber kaum Wiederspielwert
MULTIPLAYER
7 von 10
Ordentlich, doch der Feinschliff fehlt.
GESAMT-
WERTUNG:
58%
Mobilitätsfaktor: [3 /10]
"Dunkle Umgebung und recht lange Ladezeiten; nichts für unterwegs!"







Details
Spielname:
Coded Arms Contagion

Publisher:
Konami

Developer:
Konami

Genre:
Shooter

Release:
31.03.2008 (erschienen)

Multiplayer:
1-8 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 16 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (12)

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