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Star Wars - The Force Unleashed


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Star Wars - The Force Unleashed Review vom 15.01.2009

Möge der Saft mit Euch sein!
Nicht schon wieder ein Star Wars-Spiel... Die gibt es inzwischen häufiger, als Läuse im Pelz von Chewbacca. Und in letzter Zeit ließ deren Qualität deutlich nach (also die der Spiele), bis auf die „Lego Star Wars“-Games, deren letzte Instanz leider nicht für Sonys Handhelden veröffentlicht wurde. Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Konsole so langsam in die ewigen Jagdgründe eingeht. Der Spielefluss nimmt stetig ab…

Aber zum Glück gibt es wieder neues Futter im UMD-Schacht: Fitt wie eine joggende Banthaherde hat Lucas Arts „The Force Unleashed“ (TFU) für so ziemlich jede Konsole auf diesem Planeten umgesetzt. Würde man heute noch Master System spielen, wären die Lichtschwerter sicher auch dort angegangen.

TFU ist der Versuch, eine alte Franchise mit neuen Impulsen wiederzubeleben. Ganz spontan wurde einfach ein „geheimer Schüler“ für Darth Vader geschaffen, ganz im Sinne von: Was im Expanded Universe passiert, bleibt im Expanded Universe. Trotzdem hat selbst George Lucas die Geschichte abgesegnet. Und diese präsentiert sich als wohl bestes Stück des ganzen Spiels: In der Rolle des „Apprentice“ wird man zu Beginn von Darth Vader persönlich auf die Jagd nach den übrig gebliebenen Jedirittern geschickt. Am Ende, wenn nichts mehr so ist, wie es scheint, muss sich der bis dato dunkle Jedi entscheiden, welcher Seite er folgen will…

Im Gegensatz zu den Versionen für die „großen“ Konsolen Playstation 3 und Xbox 360 wurde TFU für PSP, PS2 und Wii von einem anderen Team entwickelt. Das merkt man vor allem an dem Leveldesign, das sich deutlich an den schwächeren Konsolen orientiert. Solche Pracht, wie man es in HD gewöhnt ist, wird man nicht bekommen. Trotzdem ist die Engine recht ordentlich geworden und ermöglicht so einige Spielereien mit der Macht, der Energie, die alles umgibt - und auf die angeblich die Midi-Chlorianer Einfluss haben, aber das ist ein anderer Schwachsinn und soll ein anderes Mal erzählt werden…

Mit Hilfe der Macht lässt sich so einiges anstellen! Würde der geneigte Penäler seine Fähigkeiten nutzen, um Mädels unter den Rock zu schauen, schleudert der Schüler Vaders mal eben allerlei Geröll durch die Gegend, um Schüsse abzuwehren, Gegner zur Strecke zu bringen oder Hindernisse zu überwinden. Hier stellt sich die schwächere Engine als ein deutlicher Pluspunkt heraus: Im Gegensatz zur PS3 und Xbox 360 hat man weniger Auswahlmöglichkeiten und ergreift deswegen häufiger die richtigen, anvisierten Boxen, Gegner und Bruchstücke. Insgesamt gehen Kampf und Steuerung geschmeidiger von der Hand.

Neben Telekinese gibt es noch solche Kleinigkeiten wie Machtblitze, Schwertwürfe und den beliebten Macht-Griff, der jedes Opfer sich gurgelnd an die Kehle greifen lässt. Bis es einen lauten „Knack“ gibt und der nächste an der Reihe ist. Wer möchte, kann auch martialisch mit seinem Laserschwert durch die Gegend metzeln - alles erlaubt, vor allem, da die Macht nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Etwas Strategie ist also schon vonnöten. Für jeden erschlagenen Gegner gibt es außerdem Erfahrungspunkte, die eure Fähigkeiten steigern, sodass aus einem schwachen Windhauch bald ein tödlicher Orkan wird!

Gameplay:
Die Geschichte bringt den Apprentice auf zahlreiche Planeten, deren Flora und Fauna recht eindrucksvoll gestaltet sind. Trotzdem ist das Gameplay meist ein lineares „Gehe von A nach B“, das Nicht-Fans der Reihe schnell mal auf die Nerven gehen kann. Plumpes Hack'n Slay ohne Tiefgang, ein neues „God of War“ ist TFU sicher nicht. Dafür geht die Steuerung recht gut von der Hand, die Kamera hält sich mit Schwierigkeiten zurück und per Knopfdruck säbelt und zaubert man sich schnell durch die automatisch anvisierten Gegnerhorden.

Die Ladezeiten sind dagegen recht hoch. Gestorben wird zum Glück aber nicht so häufig: Viele herumliegende Health-Paks laden regelmäßig eure Kraft wieder auf. Trotzdem für Unterwegs nicht gerade ideal.

Grafik:
Viele Details und ein meist flüssiges Spielvergnügen machen TFU zu einem der grafisch besseren Titel auf der PSP. Vor allem, wenn man über die zahlreichen Clipping-Fehler hinwegsehen kann. Denn dann bekommt man fast die komplette PS2-Fassung zu Gesicht. Bis auf die Story, denn diese wurde deutlich gekürzt, was dem Spielspaß aber nicht viel nimmt, wenn man das „Original“ nicht kennt. Leider werden die Zwischensequenzen ebenfalls in der Grafik-Engine präsentiert, was die Grenzen dann deutlich aufzeigt. Gerade der Apprentice sieht doch deutlich hölzern aus.

TFU ist besonders bekannt für seine tollen Physik-Effekte: Auf der PS3 lässt sich alles, was nicht niet- und nagelfest ist herumschleudern, was wiederum einen eigenen Effekt erzeugt. Auf der deutlich schwächeren PSP muss man sich mit rudimentäreren Tricks herumschlagen, die aber trotzdem für einen Handhelden überzeugend wirken. Am Ende verzichtet man sogar gerne auf das Lichtschwert und wirft lieber mit Sturmtruppen auf die Gegner. Beeindruckend auch die riesigen Endgegner, die meist ohne Ruckler auf den kleinen Bildschirm gebannt werden. Top!

Sound:
Was wäre ein Star Wars-Game ohne den richtigen Sound? Genau, nichts. Und so summt es, brummt es und ballert es durch die Galaxis, als ob es kein Morgen gäbe! Natürlich ist auch wieder die bekannte Musik von John Williams vorhanden, angereichert durch zahlreiche neue Kompositionen, die sich nahtlos eingliedern und ausgezeichnet das Geschehen untermalen.

Features und Besonderheiten:
Zahlreiche freispielbare Extras sorgen dafür, dass man nach der recht kurzen Spielzeit noch einmal um die Welt zieht. Die Level sind nach dem Durchspielen frei wählbar, neue Outfits sorgen für eine Menge Spaß. Wer wollte nicht schon einmal als Darth Vader, Imperator oder Mara Jade (!) die Galaxie retten? Nicht wirklich Kanon-gerecht, aber…

In jedem Level gilt es, Jedi Holocrons einzusammeln, die alles Mögliche freischalten. Schön auch die Artworks von der Entwicklung der Spiele, leider meist auf die PS3-Fassung beschränkt. PSP-Exklusiv ist der Force Unleashed-Modus, der es erlaubt, klassische Duelle wie den Kampf in der Wolkenstadt nachzuerleben! Überlebenskämpfe erlauben das Freispielen weiterer Extras. Handheld-Jedis mit Freunden dürfen sich im Multiplayer-Modus austoben.

Fazit:
Technisch hui, spielerisch naja: „The Force Unleashed“ ist für Fans der Star Wars-Reihe ein Knaller, für „Normalspieler“ eher ein Gähner. Zu linear, zu einfach und zu wenig Abwechslung - das alles teilt sich mit einem technisch guten Spiel den Platz auf der UMD. Wer Spaß an kleinen Machtspielchen hat, der kann ruhig zuschlagen. Alle anderen sollten um diese entfesselten Kräfte einen Bogen machen.

Schwingt trotzdem den Lichtsäbel: Christian Nork [Trunx] für PlaystationPortable.de



GAMEPLAY
4 von 10
Lineares Hack'n Slay ohne Anspruch.
GRAFIK
6 von 10
Meist flüssige Grafik, die mit Clippings zu kämpfen hat.
SOUND
9 von 10
Top-Qualität, wie man es von Star Wars erwarten kann!
FEATURES
6 von 10
Viel zum Freispielen. Exklusive, wenn auch recht kurze Extras.
MULTIPLAYER
5 von 10
Genauso anspruchslos wie das Hauptspiel.
GESAMT-
WERTUNG:
71%
Mobilitätsfaktor: [4 /10]
"Zu lange Ladezeiten und zu dunkle Grafik. "







Details
Spielname:
Star Wars - The Force Unleashed

Publisher:
Lucas Arts

Developer:


Genre:
Adventure

Release:
nicht bekannt

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (13)

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