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Dragon Ball Z Shin Budokai 2


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Dragon Ball Z Shin Budokai 2 Review vom 18.07.2007

Man munkelt es schon seit vielen, vielen Jahren und spätestens mit dem Erscheinen des „E.T.“-Ablegers für Ataris ersten Konsolenauftritt bestätigte sich der anfängliche Unmut gegenüber Videospielen, welche ihren Grundstock im Körper eines Fernsehhelden finden konnten. Die den Spieler konfrontierende Monotonie in dieser Art von Spielen und die immer wieder technisch unsaubere Arbeit sorgen dafür, dass diese Titel vom Termin der Ankündigung an eher ignoriert werden – schafft es ein Spiel, vom „hüpfe herum und sammle irgendwelche Items“-Prinzip Abstand zu nehmen, so sind diese nicht selten wirklich empfehlenswert. Dass es sich auch bei unserem heutigen Testkandidaten um ein Spiel der Lizenz-Riege handelt, ist zwar bekannt, aber auch, dass wirklich hohe Anforderungen erfüllt werden müssen. Immerhin konnte der Vorgänger eine stattliche Wertung von 77% mit nach Hause nehmen. Die Rede ist von „Dragon Ball Z : Shin Budokai“. Führt Teil zwei das fort, was mit dem Erstling versprochen wurde?

Behalte den Durchblick!
Es ist lange kein Geheimnis mehr, dass Neulinge auf einem x-beliebigen Gebiet zuerst einige Stunden benötigen werden und sich mit den nicht selten sehr eng verstrickten Zusammenhängen auseinander setzen, um diese auch bis ins kleinste Detail verstehen zu können. Auch „Dragon Ball Z: Shin Budokai 2“ nimmt hier keine Außenseiterposition ein und so mag der eine oder andere zu Beginn sehr, sehr große Probleme haben, dem erzählten Storystrang Folge leisten zu können. Dieser wird in kleinen Konversationen in Form von schicken Textboxen dargestellt – ohne Zweifel nimmt dies viel Zeit in Anspruch und es wird mit Sicherheit die ein oder andere Minute vergehen, bevor man sich das erste Mal in einem Hauptkampf wiederfinden kann, doch wirklich verstehen kann hier nur, wer sich bereits vorher mit der Story befasst hat. Grundsätzlich dreht sich jedoch auch hier alles um den niemals endenden Kampf zwischen Gut und Böse und viel mehr muss man sich auch nicht in sein kümmerliches Köpfchen speichern, um den weiteren Verlauf verstehen zu können. Wer dennoch einen kleinen Blick auf das Erzählte wagen möchte: Böse Mächte sind in einer noch bevorstehenden Zeit wieder mit von der Partie und Boo mit Gefolge scheinen ihren Zerstörungswahn damit stillen zu wollen, diverse Städte mit ihren übermenschlichen Kräften zu zerstören. Dass dieser Zustand nicht von Dauer sein darf, versteht sich von selbst und so schnappt sich Trunks eine Zeitmaschine, reist zurück in die Vergangenheit, packt sich Piccolo, Son Goku und andere bekannte Helden unter die Arme und portiert sich mit eben diesen Kampflegenden zurück in die Zukunft, um dort für eine friedliche Welt zu sorgen.

All diese Erlebnisse laufen nacheinander ab und werden in einzelne Kapitel gegliedert, welche es gilt, mit der Zeit abzuarbeiten. Wie für einen Story-Mode üblich, so beginnt man auch hier mit der Bekämpfung einiger kampftechnischer Flachzangen und arbeitet sich erst zu späterer Stunde zu den richtig harten Brocken vor. Besonders für Anfänger ist es erfreulich, dass sie sich nicht zuerst mit dutzenden Tutorials abmühen müssen, bevor sie in den Ring steigen können und stattdessen ihrer Wut sofort freien Lauf lassen können. Auch ist es erfreulich, dass man mit steigendem Spielfortschritt immer mehr bekannte Gesichter vor die Linse bekommt und von nicht wenigen wirklichen Überraschungen im Empfang genommen wird. Für Abwechslung sorgen immer wiederkehrende Gespräche der Akteure, welche zwar nicht wirklich zu einer gehaltvollen Diskussion gezählt werden, aber durch ein klein wenig Charme durchaus vorantreiben und für neue Motivation sorgen können.

Wem es ein paar Stunden noch immer in den Fingern juckt, wird natürlich nicht im Regen stehen gelassen und so kommen weitere Spielmodi zum Einsatz. So gilt es beispielsweise im Modus „Überleben“ möglichst lange um die Wette zu prügeln bzw. eine möglichst hohe Anzahl an Kontrahenten auszuschalten, bevor sich das eigene Leben dem Ende neigt und man das Handtuch werfen muss. Auch der „Zeitattacke“-Modus macht Laune, wenn er auch recht gehaltlos ist und es auch hier lediglich darum geht, möglichst viele Gegner in einer festgelegten Zeit zu verhauen. Wirklich anders ist hier zwar nichts mehr, aber für den schnellen Kampf zwischendurch eignet sich noch immer der gute alte Arcade-Modus am besten. Wenige Einstellungen und es kann gleich losgehen – optimal für unterwegs!

Gameplay:
Wie schon der Vorgänger, so zeichnet sich auch „Dragon Ball Z: Shin Budokai 2“ durch eine äußerst einsteigerfreundliche Steuerung aus. Spezialattacken sind einfach und ohne Probleme auszuführen und auch normale Attacken gehen sehr leicht von der Hand. Zu Beginn hat es sogar den Anschein, als ob ein wirres Drücken der Tasten in jedem Falle zum Ziel führen wird, wer sich jedoch späteren Herausforderungen stellt, wird an der Schnelligkeit der Kontrahenten zu knabbern haben und sich genau einprägen, mit welcher Kombination welche Aktion ausgeführt werden kann. Insgesamt gibt es hier kaum etwas zu meckern. Lediglich, dass Combo-Fetischisten wohl aufgrund kaum vorhandener Komplexität nicht auf ihre Kosten kommen werden.

Grafik:
Auch in diesem Bereich lässt sich kaum ein Unterschied zum Erstling feststellen. Der Cell-Shading-Look, in dem die Kämpfe präsentiert werden, macht noch immer eine ansehnliche Figur und auch die Animationen sind nach wie vor eine sehr runde Angelegenheit. Es scheint jedoch nicht, als ob sich die Entwickler auf die faule Haut gelegt hätten, denn so manche Aktion macht eine durchaus ansehnlichere Figur als es im Vorgänger der Fall war.


Sound:
Während sich der ein oder andere Saiyajin in einem der verschiedenen Areale niederlasst, um einen schnellen Kampf zu absolvieren, so schallt in diesem Moment leider keine wirklich überzeugende Kampfmusik aus den kleinen Boxen des Handhelds. Dafür aber machen die Sprachsamples eine gute Figur und wer achtet bei einem actionreichen Aufeinander treffen zweier Helden schon auf die musikalische Untermalung?

Multiplayer:
Ein kleiner Wehmutstropfen gleich vorweg: Wer sich „Dragon Ball Z: Shin Budokai 2“ nach Hause holt, wird weder mit einem schicken Online-Multiplayer, noch mit einem Game-Sharing-Part beschenkt. Voraussetzung für den Spaß zu zweit ist also, dass jeder Spieler eine eigene Kopie des Spiels sein Eigen nennen kann. Ist dies der Fall, so darf man sich gemütlich um die Wette kloppen. Außerdem besteht die Möglichkeit, gesammelte Gegenstände untereinander zu tauschen.

Fazit:
Für Besitzer des ersten Teils gibt es – vor allem aus technischer Sicht – nur wenige Gründe, sich „Dragon Ball Z: Shin Budokai 2“ nach Hause zu holen. Man fährt in fast allen Bereichen bekannte Schienen und so bleibt lediglich der tolle Story-Mode bestehen, der das Spiel vom Erstling unterscheidet. Wer die Wahl zwischen beiden Teilen hat, sollte in jedem Falle zur Neuerscheinung greifen, da diese mehr Umfang und einen umfangreichen Story-Mode bereithält. Für Besitzer des vorherigen Teils reicht es, sich diesen Titel übers Wochenende auszuleihen. Insgesamt scheint die Mission zwei aber mehr als gelungen!

Max Zeschitz für PlaystationPortable.de

Vielen Dank an Atari für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.



GAMEPLAY
8 von 10
Einsteigerfreundlich und wenig komplex.
GRAFIK
8 von 10
Schönes Cell-Shading wie bei Teil eins.
SOUND
6 von 10
Die Sprachsamples sind wirklich schön, die Musik weniger.
FEATURES
7 von 10
Kämpfen, sammeln, tauschen.
MULTIPLAYER
6 von 10
Weder Online, noch Gamesharing - schade.
GESAMT-
WERTUNG:
79%
Mobilitätsfaktor: [8 /10]
"Prügeln unterwegs? Kein Problem!"







Details
Spielname:
Dragon Ball Z Shin Budokai 2

Publisher:
Atari

Developer:
Atari

Genre:
Fighting

Release:
14.06.2007 (erschienen)

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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